Hat MZ eine Chance?
Nun sind schon einige Wochen seit dem Redaktionsbesuch vergangen, noch immer gibt es keine wirklich guten Nachrichten von MZ. Bisher gelang es Martin Wimmer und seinen Mitstreitern nicht, eine Finanzierung für die Produktion aufzustellen. Zumindest ist uns das nicht bekannt. Wäre doch jammerschade, wenn das nicht klappen sollte. Da werden Banken mit Milliarden gestützt, bei MZ reichten schon ein paar Milliönchen. Aber MZ ist nicht wirklich systemrelevant.
Jeden morgen fahre ich an so einem systemrelevanten Gebilde vorbei. Die LBBW-Bank. Ein Protzbau vor dem Herrn, gerade vor zwei Jahren nochmals vergrößert. Vom Stararchitekten gestaltet. Die haben mal schlappe 5 Milliarden Euro Kapital zusätzlich bekommen. Da arbeiten 13 000 Leute. Macht pro Arbeitsplatz 385 000 Euro. Hm, da könnte man schon nachdenklich werden.
Wenn jetzt eben diese Bank von dem Geld MZ Kredit geben würde, wäre das ja irgendwie auch recht und billig, oder? Zumal die LBBW Besitzerin der Sachsen Bank ist. Diese hatte sie sich noch letztes Jahr einverleiben können.
Vielleicht klappt es ja bald mit MZ. Ich drück mal die Daumen. Und mit dem Charly haben die ja eigentlich das Elektrofahrzeug schlechthin….
Euer Michael Pfeiffer
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178 Kommentare
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Wie blöd sind denn die Beiden? Kaufen ein Werk und haben keine Kohle um die Produktion zu starten. Wie man aus ZP hört, verkaufen die beiden alles,was man zu Geld machen kann, um überhaupt die Löhne zu bezahlen. Das Juni Gehalt käme mit Verspätung. Ich gehe davon aus, dass der Konkurs noch vor dem Herbst kommen wird.
Kann mir nach den Presseartikeln nicht mehr vorstellen, dass sie jemand noch in Deutschland finanzieren will.
In jedem Artikel wird eine neue Strategie bekanntgegeben.
Wohl zu oft vom Moped auf den Kopf gefallen.
Kommentar: Gerd Schmidt – 25. Juni 2009 @ 13:18
Gerd, daneben liegste net mit Deinem Kommentar.
Nur sollte man MZ helfen und ganz nebenbei erwirbt man Rechte für Kritik.
Waldi und Wimmi machen das schon richtig. No Risk No Fun!
Der Zorn sollte nicht beim sächsischen Wirtschaftsministerium abgeladen werden, die haben uns Bürgern für die verwendeten Steuergelder Rechenschaft abzulegen. Das Problem der Finanzierung liegt bei MZ. Wenn es hier gravierende Probleme mit den Banken gibt, dann bitte an die Öffentlichkeit. Alle Beteiligten geben alles, auch die sächsische Wirtschaftspolitik, und die Banken wollen nicht?
Die Bundesregierung stellt ohne diesbezügliche Bedingungen unsere Steuergroschen und die unserer Kinder BLIND den Banken zur Verfügung. Dieser Eingriff in den Markt bringt dann diese und ähnliche Huldigungszeremonien wie sie von Herrn Wimmer und Herrn Waldmann verlangt werden hervor. Alles nur für den Erhalt der CDU-Sessel, der dumme Bürger und seine Kinder sollen doch zahlen. Ganz Nebenbei: fahrt doch Opel, wozu denn Motorrad. Das klingt mir zu sehr nach Honni und Konsorten: “Nimm ein Ei mehr” Ausreden für Mitdenkende liegen schon in den Schubladen der Frau Merkel: DER KOALITIONSPARTNER!
Kommentar: Kawa-Otto – 26. Juni 2009 @ 23:07
Man kann jetzt eigentlich nur hoffen das die beiden es hin bekommen,und ich glaube die werden es.
Kommentar: Dirk Baumann – 28. Juni 2009 @ 20:27
Mein erster Kommentar (weiter unten im blog, zu Herrn Pfeiffers erstem MZ-Rettungsartikel) beginnt, Wirklichkeit zu werden. Jetzt über die Banken herzuziehen, ist armseliger Populismus. Und wenn ich das schon lese “Milliönchen” – verdienen Motorradredakteure so gut?
MZ hat der Milliönchen seit der Wende bereits viele gekriegt, so ca. 0,25 Milliarden (!) kommen zusammen.
MZ sollte man einfach zusperren, endgültig. Und ihr werdet sehen, selbst die bei diversen Händlern auf Halde liegenden Kräder werden im Wert dann kein Deut steigen. Weil sie niemand haben will. Da liegt das Problem, und nicht bei den Banken.
Kommentar: Herr Berger – 30. Juni 2009 @ 12:01
hey, irgendwie scheinst du einer dieser Gründe zu sein warum MZ es nach der Wende nicht mehr geschafft hat…klar hat die DDR Führung damals einen großen Anteil Schuld gehabt, dass MZ nicht die Entwicklungsfreiheiten und die dazugehörigen Budgets bekommen hat wie osteuropäische Hersteller. Man brauch aber nur sich zurückerinnern dass MZ einmal größter Motorradhersteller war und das nicht ohne Grund. Ebenso die Rennsport/Enduro Erfolge sind beachtlich. Ich glaube du bist auch so einer von Kapitalunternehmern gewesen die mit allen Mittel MZ von der Bildfläche nach der Wende veschwinden lassen wollten und warum ? nein, nicht weil sie kein Potential zum Motorradbauen haben sondern weil die anderen 2-Radhersteller ihren ****dreck nicht verkaufen hätten können. Genauso wie ihr es mit Simson gemacht habt!!
Da wird MZ halt einfach an einen unfähigen, von Nichts-eine-Ahnung-habenden (was die Tradition von MZ angeht) malaysischen Konzern verkauft… und die Gelder vom deutschen Staat, die paar Millionen wie du sagst, die haben MZ selbst nix gebracht sondern war eher eine Prämie für Hong Leon die Kiste herunterzuwirtschaften.
“Deutsche Wirtschaft ankurbeln” dass ich nicht lache ! Jüngstes Beispiel ist doch Quelle, die sich selbst und schon vor der Wirtschaftskrise in den Ruin gewirtschaftet haben, stellen Ansprüche auf Gelder vom Staat zur Rettung… ist die Rettung gebilligt so steuert das Sächsische Wirtschaftsministerium allein 500 Millionen Euro bei !!!! Wie soll das einer verstehen ?
Ich verstehe nicht warum soo viele Menschen die MZ Rettung wünschen und zwar aus ganz Deutschland und Europa.. und der Staat, die sog. Geldmänner unterstützen dies in keinster Weise weils sie vermutlich irgendwelche Verträge haben.
Großen Image-Schaden hat es in den 90ern gegeben für MZ, daraus ergibt sich logisch dass viele Leute die eine richtige MZ von damals noch nie “erfahren” haben so reagieren und sehr skeptisch über MZ denken.
Das Ding hätte nach ’89 einfach anders weitergehen sollen…
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und wenn dann bleiben uns wenigstens noch die Andenken in Form von 2-Rädern an die Zeit von MZ.
Kommentar: zxrfahrer – 04. Juli 2009 @ 22:26
Bis September werden wohl alle Ersatzteile verkauft sein, Nachschub gibt es keinen weil Geld fehlt . Derzeit werden Leute eingestellt , um höheren Druck auf die Landesregierung aufzubauen. Selbst eine Bürgschaft wird nicht mehr helfen, weil keine Bank das Restrisiko tragen will. Heute laufen Interviews im Chemnitzer Rundfunk, eine Hausbank wird auch noch gesucht. Von meinem Schuldfreund habe ich erfahren, dass die GF nun Heuschrecken abtelefoniert um einen finanzstarken Partner zu finden.
MZ häte eine Chance verdient, Übersicht behält man beim aufrechten Fahren, nicht beim Knie schleifen.
PS Herr Berger wieso sind diese Summen nicht den Sächschen Landtagsprotokollen zu entnehmen? Dummschwätzer vor dem Herrn!
Kommentar: Gerd Schmidt – 07. Juli 2009 @ 15:28
@ gerd schmidt: Wenn diese Summen nicht in Landtagsprotokollen auftauchen oder Sie sie nicht finden (auch alle seit 1990 gelesen?), kann doch ich nichts dafür. Ich jedenfalls beschäftige mich seit der Wende mit den vielen Facetten der wunderbaren mehrfachen MZ-Rettung. Sicher ist Ihnen auch der Herr Korous bekannt, der hat an der Rettung kräftig mitverdient.
Wer jedenfalls mit Kraftausdrücken wie “Dummschwätzer” herumwirft, trägt nicht wirklich sachlich zur Diskussion bei. Ja, Foren haben eine ganz eigene Un-Kultur.
Also dann Kinder, rettet MZ.
Kommentar: Herr Berger – 13. Juli 2009 @ 09:49
Aber Herr Berger, sind Sie etwa der Herr Berger von PWC ?
Der Emmenrausch muß dieses Jahr woanders stattfinden, da es im Werk nichts zu sehen gibt, bis auf die Möbel von Herrn Wimmer. Keine Produktion, alles wie leergefegt.
Ja, Herr Korous ist mir bekannt. Während seiner Zeit gab es die Silverstar, Country, Skorpion, Mastiff, Baghira, Charly, 125 und die 1000 er.
Nach ihm gab es NICHTS, kein neues Modell mehr seit 2004. Nur neue Aufkleber.
Kommentar: Gerd Schmidt – 14. Juli 2009 @ 08:29
@ gerd schmidt und @ alle:
Ich bin der Herr Berger, heiße nicht Gerhard und PWC kenne ich nicht.
Was die MZ-Milliönchen angeht, hier ein kleiner Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- 1990/91 macht MZ unter dem Dach der Treuhand 81 Mio DM Verlust.
- 1992 gibt es 10 Mio DM soforthilfe von Treuhand und Land Sachsen.
- 1993 zahlt Sachsen 5 Mio DM cash, um Pleite abzuwenden
- 1993 gibt’s 40 Mio DM vom Bund, Sachsen und Banken
- 1996 meldet MuZ Konkurs an.
Stand so alles damals in der Presse, wurde nie dementiert.
Hernach kommen dann die HongLeong-Malayen, der Herr Korous gründet einen MuZ Engineering, die fleißig Aufträge von MuZ kassiert. Nein, Korruption würde man sowas niemals nennen. Was Petr-Karel wohl heute macht?
Aber merken Sie was, Gerd Schmidt, wir sind (fast) die einzigen, die hier herumturnen. Laßt MZ sterben, der alte Gaul hat es verdient. Und nachdem Wimmer/Waldmann die 1000er nie mehr bauen wollen, steigen die jetzt bestimmt im Wert, oder?
Kommentar: Herr Berger – 14. Juli 2009 @ 08:42
die zahlen mögen richtig sein, mich würde nur mal interessieren wie es dazu gekommen ist.. lieber westen macht den osten platt, hieß das motto wohl.
Kommentar: zxmzfahrer – 14. Juli 2009 @ 13:58
Ich hab was klingeln gehört, daß das Land Sachsen nun plötzlich doch einen Überbrückungskredit geben soll.
Weiß dazu jemand Näheres, oder handelt es sich um eine Ente?
Kommentar: BooZeHoundBerZerK – 14. Juli 2009 @ 21:10
Neues von den Komikern, dass der Emmenrausch nicht mehr in Zschopau stattfindet hat auch einen Grund, es soll keine Werksbesichtigungen geben, denn die Werkshallen sind völlig leer. Der vor 2 Monaten neu ernannte Geschäftsführer ist wieder gefeuert worden.
Aber auch Andre Hunger seit 17 Jahren Personalchef hat von sich aus gekündigt, die Finanzchefin Ines Börner verläßt MZ zum Ende des Jahres.
Damit wird sie doch noch den Einzug des Insolvenzverwalters erleben.
Und die Motorrad online kann bis dahin noch 2 Artikel über die Rennsportpläne von Waldi machen.
Kommentar: Gerd Schmidt – 10. August 2009 @ 06:51
…tja, was is los in Zschopau- also wenn ich das bisher verstanden habe,
haben WIuWA eine Gmbh gegründet und das MZ.Werk gekauft, bzw. einen
Kaufvertrag unterschrieben( auch schon bezahlt?). Der Kauf bezieht sich
wohl nur auf das Werk ansich….incl. bewegliche Güter und Namensrechte.
Was ist mit den ganzen Patenten? Die für die 1000er wurden nicht gekauft!
Wahrscheinlich einige andere ebenso nicht! Worauf will man dann aufbauen?
Sieht aus, als wolle man sich erstmal mit einem E-Roller, ähm Fahrhilfe
über Wasser halten, und weiter……? Was kostet so ein Ding 1500eur?
Damit will man eine Produktionsline aufbauen? Mal angenommen die
Nachfrage wäre sofort da, für 1000Stück im Monat, das macht 1.500.000Eur
Umsatz!!!!!!! -Steuer,-Einkauf,-Fixkosten usw. mal ohne Gehälter und SV.
Nur mal so….evtl. Kurzarbeit, AA-Förderung o.Ä. und einer Marge von 20%
sind das Netto vielleicht sehr großzügig 200.000Euro Gewinn macht.
Nur mal so zum nachdenken……..was wird wohl allein ein vollständiges Zulassungsverfahren für eine brandneue 125iger Serie kosten oder will man etwa ein altes 2007 Modell groß herausbringen und verkaufen? Oder die Entwicklung/ Bau einer gescheiten 250/450 Enduro/Supermoto im Baukasten-
prinzip.
Ne , Leute………..so wird das nix……..nie und nimmer!
Da muss einer ran, der mal min. 20-30 Millionen Cash einbringt.
W&W Vertrieb/Marketing & Production +kleines schlagkräftiges Entwicklungsteam + ein Dutzend Arbeiter und min. 12Monate Vorlauf um was im kleinen Rahmen auf die Beine zustellen.
was passiert jetzt ? vielleicht 5Millionen vom Land Sachsen für was eigentlich? um eine E-Roller-Fahrhilfe mit einem MZ-Aufkleber zu vermarkten?
Da hätten W&W besser die Simson-Rechte erworben, eine Simson Gmbh
gegründet……in Suhl…..und hätten ganz nebenbei sogar schon ein Kleines
E-Auto…….”Hotzenblitz” …..am Markt positionieren können.
Aber trotzdem, wünsche den beiden das es irgendwie gelingt, MZ in deutscher Hand zu halten und wenn nicht wenigstens dafür zu sorgen das MZ eine
würdige Ruhestätte in Form eines MZ e.V mit allen Marken und Patentrechten findet, vielleicht mit einer kleinen Produktionsstätte für Ersatzteile vergangener
Modelle.
Kommentar: jimmy133 – 29. Oktober 2009 @ 17:14
Bei Mz ist die Motorrad Produktion nun endgültig vorbei. Wie man hört kommt auch keine Bürgschaft vom Land Sachsen mehr, wg. mangelhaften Konzepts.
Geplant ist nun die E-Roller Fertigung Charly 123 , von dem im Monat 25-30 gefertigt werden sollen, das sind in Zahlen ausgedrückt mal eben kein 25 Tsd Euro i, Monat. Die GP2 Story ist nur deshalb neu, weil Waldi hofft Sponsorengelder abzuzweigen, damit er seine Verluste wegdrücken kann.
Dezember ist der Ofen aus, der Insolvenzverwalter übernimmt die Firma.
Das wars dann für die Traumtänzer.
Kommentar: G. Schmidt – 23. November 2009 @ 15:45
Ja, so ganz falsch ist das alles nicht, was Ihr da sagt. Es scheint wirklich ein bißchen am Konzept zu fehlen, was besonders die Planung neuer Modelle betrifft. Grosse Tradition und Erhaltung deutscher Arbeitsplätze reichen da als Verkaufsargument nicht aus. Es müsste eine technische Besonderheit her, ein Grund zum Hingucken. Wie machen es denn die Italiener? Die erhalten, mit mehr oder weniger Erfolg, ein rundes Dutzend kleiner und mittlerer Motorradschmieden. Das können sie, weil sie eine treue und patriotische Kundschaft haben, aber auch, weil sie eben dieser Kundschaft immer etwas bieten. Die Tausender war kein schlechtes Geschäft, wurde zu Selbstkosten oder darunter abgegeben und hatte doch keinen Erfolg. Warum…? Es fehlt am Image, an der richtigen Vermarktung. Wer will “Sachsen-Power”…? Etwas Gutes sollte aber auch seinen Preis haben. BMW verkauft alle seine grossen Maschinen, um die 20 K EUR und darüber, und hat auch schon mal Wartelisten…
Kommentar: John M Voss – 25. November 2009 @ 16:38
eigentlich hat jeder meiner vorredner ein bischen recht, wenn nicht so viele einzelschicksale/arbeitnehmer betroffen wären, hätte man mz schon 1991 zu machen sollen.
noch mehr geld sollte man aber nicht diesen zwei traumtänzern wimmer und waldmann hinterher werfen, die eine marode motorradschmiedenrettung auf ihr portefolio heften wollen und keine ahnung haben wie schwierig es im moment im sonstigen motorradgeschäft in deutschland aussieht.
jeder motorradhändler in deutschland kann in branchenmagazinen nachlesen, wie die zahlen weiter schrumpfen, die beiden wollen ohne geld so eine aktion stemmen:
ich produziere ein produkt, dass keiner kaufen will (s.o.”sachsenpower”), in einer schrumpfenden branche.
wenn ich mit diesem konzept zu meiner hausbank gehe, fragen die mich zu recht was ich für einen schlechten stoff geraucht habe!
also meine meinung: schnellstmögliche schliessung und bereits eingeplante gelder zur rettung, seitens der banken oder dem land sachsen in andere sinnbringende konzepte investieren.
dies schreibe ich als kawasaki-händler in der hoffnung, das der markt sich in 2-3 jahren wieder stabilisiert hat, der kleine, gesunde händler wieder von der kundschaft honoriert wird, die politik das biken nicht verbietet, und so weiter…
Kommentar: kawa – 26. November 2009 @ 23:01
Das wars nun mit MZ . Es wird nie mehr eine Fertigung bei MZ geben. Weder E Roller noch Motorräder. Das Geld ist alle, und die Bankdarlehn wird es auch nicht mehr geben. Von Bürgschaften ganz zu schweigen, warum auch, denn alle Mitarbeiter sind entlassen worden. Da konnte auch der Brief an Frau Merkel nichts mehr helfen. Die beiden Traumtänzer haben hoch gepokert und genauso hoch verloren.
Alles von Anfang an falsch gemacht, nun kommt die Quittung in der Person des Insolvenzverwalters. Nicht einmal der Name gehört MZ, sondern Wimmers 5 Mann Bude in Hongkong. Alle Wochen ein neues Konzept, eine Hand voll geblendeter Lokalpolitiker und nun kommt der Katzenjammer.
Schade nur, dass das grösste Motorrad Magazin die Bühne für diese beiden Spinner ermöglicht hat. Alles , auch der GP 2 Auftritt war nur ein Fake.
Kommentar: G.Schmidt – 04. Januar 2010 @ 23:19
Darf man erfahren, woher die Info über die Entlassung der Mitarbeiter stammt?
Mit Einstieg eines neuen Gesellschafters im Herbst, der wohl auch die Finanzierung zur Produktion der Charlys in Gang brachte, sollte das Geld nach den Ausführungen von Herrn Wimmer immerhin bis März reichen.
Das der Standort Hohndorf erledigt ist, ist quasi amtlich, denn Wimmer hat ja schon in öffentlichen Interviews eingeräumt, sich aktiv nach anderen Fertigungsorten umzuschauen (wobei er die Schließung von Hohndorf bisher negiert hat).
Das kann natürlich erst recht nichts werden.
Ursprünglich, also beim Kauf, war der Plan gewesen, die 125er weiterzubauen (auch ohne Einspritzung hätten diese die Abgasnorm Euro 3 erfüllt), sowie Import und Montage von Chinarollern und -Mopeds.
Aus Händlerkreisen wurde unter der Hand schnell bekannt, daß diese dieses Konzept als nicht tragbar zurückwiesen.
Nicht allein wegen Qualitätssicherung und Fertigungskosten, sondern weil der Markt nicht noch weitere Billigstmotorräder aufnehmen kann.
Trotzdem hat augenscheinlich Herr Wimmer ganz unbeirrt an diesem Plan festgehalten, wider jeder Vernunft.
Dies zeigt ja auch der “Emmely”-Elektroroller, der anläßlich des Besuchs von Minister Unland zur Beantragung der Landesbürgschaft so stolz vorgeführt wurde.
Es war ein ordinärer Billigroller mit einem Aggregat von clean mobile ausgerüstet (reingefrickelt wäre vielleicht das passendere Wort), der dieses Jahr in Serienproduktion hätte gehen sollen.
So funktioniert aber die Motorradproduktion einfach nicht.
Daß das ganze Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, hätte jedem klar werden sollen, der die Geschichte aufmerksam verfolgt hat.
Denn die Summe der Presseberichte hat ein eindeutiges Bild ergeben:
Kein Geld, keine Möglichkeit zur Finanzierung, kein Konzept, von nichts einen Plan.
Nur große Ankündigungen, das klappte immer wunderbar.
Beim Handelsregister konnte man sich leicht darüber informieren, mit welchem Stammkapital die Motorenwerke Zschopau GmbH gezeichnet ist.
Wer die Höhe dieser Einlagen kennt, fragt sich nicht länger, warum das geforderte Darlehen von keiner Bankgesellschaft bewilligt wurde, niemals bewilligt werden wird.
Der Verdacht liegt sehr nahe, daß sich Wimmer mit den Rechten an der Marke MZ nach China zurückziehen wird, und das vermutlich sehr bald.
Trotzdem scheint es mir verfrüht, dies als Tatsachen hinzustellen.
Die Situation ist schlimm genug, da muß man nichts übertreiben.
Warum die Zeitschrift Motorrad den Augenwischereien so blauäugig gefolgt ist, bleibt allerdings ein Rätsel.
Kommentar: boozehoundberzerk – 07. Januar 2010 @ 04:55
Ja es ist nicht falsch, was boozehoundberzerk so schreibt. Zschopau ist ein kleines Dorf und wenn die Mitarbeiter entlassen werden, dann redet man halt darüber. Herr Wimmer hat die MZ Namensrechte gleich für kleines Geld an seine Hongkong 5 Mann-Firma verkauft, aber die kommen durch die Insolvenz wieder. Warte nur, wann Wimmer daheim genauso rausfliegt wie der Waldi, der hat seit Monaten Hausverbot bei seiner Ex hat. Wg Geld und Lügen.
Eine 125 Fertigung in ZP wird es unter diesen beiden NIEMALS geben.
Bis alle Teile da sind ist es Herbst und Charly wird derzeit auch nur unter den Herstellkosten verkauft. Das Geld der Ehefrauen ist verbraucht und verbraten, Ende Januar ist die Insolvenz da, die “Massenentlassung” erfolgte ohne vorherige Anzeige beim Arbeitsamt und ist somit unwirksam. Also müssen die Löhne weitergezahlz werden. Nur Blender die Beiden, oder doch zu oft auf den Kopf gefallen? Nun ist Hamburg in als Standort angesagt. Wieder grosse Pläne, Elektroautos und Elektro Motorräder sind im Gespräch. Und EU Förderung incl. Racingteam, sowie GP 2 mit einer Honda?
Wir Mitarbeiter haben SO die Nase voll, nur die Motorrad schreibt alles schön.
Gute Nacht Leute, der Letzte macht das Licht bitte aus. Herr Pfeiffer , bitte aufwachen!!!
Kommentar: G.Schmidt – 07. Januar 2010 @ 19:52
jup – der Pfeiffer – mit 3f – scheint ein Busenfreund vom Choleriker zu sein. Der Waldmann schien mir auf Augustusburg schon fast zu heulen. Mal sehen, wann Frau Häger aufwacht. Man fragt sich schon manchmal, welche Qualitäten der Maddin hat, daß sie ihm so blind vertraut und sogar den durchaus fähigen Otto Elbers gehen lies. Oder wurde er gar gegangen
Herr Schmidt eine Frage: Wie sollen die Namensrechte durch eine Insolvenz zurückfließen? Wenn sie doch rechtlich erworben worden. und falls nicht, dann gehören sie doch wieder HL.
Was ist eigentlich aus den Jungs aus den Foren geworden? Gabs da nicht ne Gruppe, welche von Wimmer aktiviert wurde – Fanbetreuung – wurden sie verarscht? – abserviert? hatten die nicht sogar ihre Domain zur Verfügung gestellt?
Kommentar: Dummi – 13. Januar 2010 @ 20:38
Ist die Tragikkomödie endlich zu Ende?
Ich habe mir ein Jahr lang jeden Kommentar zur Tragikkomödie MZ – Wimmer – Waldmann verkniffen um niemanden bei MZ zu schaden, insbesondere meinen ehemaligen Kollegen nicht, mit denen ich immerhin fast 6 Jahre lang zusammenarbeiten durfte. Mein Herz hängt an MZ und ich habe MZ, einigen Mitarbeitern und Freunden in Zschopau sehr viel zu verdanken. Außerdem stirbt die Hoffnung zuletzt und Wunder gab es in Zschopau ja schon öfters.
Zu den ganzen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, den Finanzen der Investoren, der Marktsituation, dem Image von MZ usw. wurde viel geschrieben und das mehr oder weniger qualifiziert.
Um in dieser Situation eine Marke zu retten und daraus eine kommerziell erfolgreiches Unternehmen zu machen braucht es in jedem einzelnem Bereich wie Vertrieb, Marketing, Produktion, Qualität, Entwicklung, Design usw. jeweils hervorragende und vor allen Dingen erfahrene Mitarbeiter. Das alleine reicht aber nicht, sondern erfordert ein exzellentes Management an der Spitze. Das hat seit der Wende leider gefehlt. Mit dem Einstieg von Hong Leong wurde zumindest eine sehr gute Entwicklungsinfrastruktur geschaffen, mit der es möglich war an 2 Projekten auf hohem Niveau zu entwickeln. Die haben es damals ernst gemeint. Während der Zeit der Entwicklung der 125er und der 1000er gab es ein solides Fundament an Mitarbeitern und am Ende auch hart erarbeitetes Know-How. Darauf hätte man aufbauen können und auch weitere hoffentlich dann marktfähige Produkte entwickeln können. Ab 2003/2004 ist die MZ und die MZ Engineering, die ja am Ende geschlossen wurde, personell völlig ausgeblutet. Keine gute Vorraussetzung für einen Neustart.
Ich kenne Herrn Wimmer und seine Qualitäten als Manager nicht persönlich und ich weis nicht wie gut seine „neue“ Mannschaft ist bzw. wahr. Die alte Mannschaft war besser als es die Produkte MZ 1000 und RT125 in Ihrem kommerziellen Erfolg wiederspiegeln.
Es gibt kaum eine Branche mit höherer Identifikation der Kunden wie in der Motorradbranche. Dies bringt eine hohe Kompetenz der Kunden mit sich. Der Kunde kann sehr gut unterscheiden was gut und was schlecht ist. Wenn man auf einer Messe wie der Intermot mit Kunden spricht und gut zuhört, bekommt man sehr wichtige Hinweise für die Entwicklung von Details am Motorrad. Dabei wird im wesentlichen eine gewünschte Funktion, ein Design oder ein Merkmal beschrieben, die man gerne am Motorrad sähe. Einige Kunden unterscheiden dabei nicht, dass zwischen der Formulierung eines Wunsches und der Umsetzung in ein marktfähiges Produkt ein großer Unterschied besteht: „Wenn ich dürfte, würde ich das beste Motorrad am Markt bauen“. Besonders stark ausgeprägt ist diese Meinung bei einigen Rennfahrern und Journallisten. Beide Berufsgruppen sind in Ihrer Sparte dann erfolgreich, wenn sie in der Lage sind Motorräder zu bewerten. Rennfahrer geben diese Information an den Techniker weiter, der sie in eine technische Lösung überführt. Journallisten schreiben an Ihre Leser. Beide, Rennfahrer und Journalisten, sind unverzichtbare Informationsquellen für den Entwickler und beide haben einen wichtigen Einfluss auf die Motorradentwicklung. Aber sie entwickeln die Motorräder nicht, sie bewerten es. Das ist ein feiner Unterschied.
Herr Wimmer erliegt dem gleichen Irrtum. Es reicht nicht aus Rennfahrer und in seinem Falle „Tüftler“ zu sein um erfolgreich Motorräder zu entwickeln. Den (erfolgreichen) genialen Einzelkämpfer und Universalisten gibt es in der Motorradentwicklung schon lange nicht mehr. Schon Walter Kaaden brauchte erfahrene und qualifizierte Mitarbeiter und das ist 50 Jahre her So brillant jemand auch sein mag, es hilft, aber es reicht nicht, wenn er alleine ist. Dazu benötigt man eine Mannschaft, die den ganzen Entwicklungsprozess von der Idee/Konzept zur Serienreife überführt und mit den heutigen Werkzeugen der Konstruktion, Simulation, Messtechnik und Prüftechnik zu einem marktfähigen Produkt entwickelt. Erfahrungen aus anderen Branchen sind da nur bedingt verwertbar. Leute aus anderen Branchen bringen in der Serienentwicklung nur verwertbare Ergebnisse, wenn sie von erfahrenen Serienentwicklern aus der Motorradentwicklung angeleitet werden. Das gilt auch für Entwickler aus dem Rennsport, die in die Serienentwicklung wechseln. Die Entwicklung von Serienmotorrädern hat mit Prototypenrennsport (GP) so viel zu tun wie Winnetou mit echten Indianern. Wie gut die heutigen Serienmotorräder sind, zeigt die GP2 Misere, wo mit Voraussicht das Team gewinnen wird, das die beste Kopie eines Serienrahmens baut. Auch das ist nicht Trivial und erfordert weit mehr als eine Messuhr und eine Kraftmessdose zur Steifgkeitsmessung. Leute die Herrn Wimmer bei dieser Aufgabe helfen könnten gab es in der MZ Engineering.
In seinem Interview vom 03.06 im Handelsblatt behauptet Herr Wimmer, dass in der Entwicklungsabteilung bei MZ nur Entwicklungsleistungen nach außen vergeben wurden. Das ist Falsch und zeigt wie wenig Herr Wimmer über MZ, die Motorradentwicklung dort und im allgemeinen weis und wie wenig er mit Leuten aus der alten Mannschaft gesprochen hat, die im helfen könnten. Die Entwicklungstiefe bei MZ war in Summe deutlich höher als z.B. bei BMW – Motorrad. Es spricht aber prinzipiell überhaupt nichts dagegen, sehr spezielle Entwicklungsinhalte extern zu vergeben. Es ist nur klug seine Grenzen zu kennen. Die Auswahl der Entwicklungspartner war bei MZ nur so lange ein Problem, wie persönliche Interessen des Managements im Bezug auf Rennsportaktivitäten mit ernsthaften Serienentwicklungsprojekten vermischt wurden. Was da an „Schrott“ in die Entwicklung hineingetragen wurde, kann sich keiner vorstellen. Die technischen Probleme wurden dann zum Glück durch starken persönlichen Einsatz in der Entwicklung und durch den Austausch der Entwicklungspartner behoben. Da wurde die Notbremse rechtzeitig vor Serienstart gezogen. Die Qualität der Produkte RT125 und MZ 1000 hält zum Zeitpunkt der Markteinführung dem Vergleich mit anderen Europäischen Herstellern stand (aus Sicht des Kunden, nicht des Unternehmers). Da wurde unter Berücksichtigung z.T. sehr schwerer Bedingungen innerhalb der Projekte gute Arbeit geleistet.
Der Hinweis von Herrn Wimmer, das es viele technische Fehlentwicklungen bei MZ gegeben hat ist z.T. richtig und ich traue Ihm auch zu, das diese mit seiner Kompetenz erkannt worden wären. Dazu braucht es aber keinen Herrn Wimmer. Das war den meisten Mitarbeitern innerhalb der Entwicklung klar, bis runter zum Praktikanten, der brav in den Grundlagenfächern aufgepasst hatte. Nur wollte es keiner hören. Sehr gute Leute haben daraus Ihre Konsequenzen gezogen und sind zu früh gegangen. Herr Wimmer sollte sich seine Vorderradaufhängung genau so kritisch und neutral anschauen wie die kritisierten Fehlentwicklungen bei MZ.
Herr Wimmer hat natürlich völlig recht, das er keine 4 Jahre Zeit zur Entwicklung eines seriösen Serienmotorrades hat. Das darf auch niemand von Ihm erwarten.
Nur erweckt er den Eindruck, er könnte es. Das kann er nicht. Er verwechselt Rennsport mit Serie, Prototypenstand mit Serienreife und Entwurf mit Entwicklung.
Ich erlaube mir diese harte Bewertung, da er mit öffentlichen Stellungnahmen sehr guten Leuten aus der alten MZ Mannschaft unrecht getan hat.
Vielleicht war ja der Druck schon so groß, dass er es nicht im bösen getan hat, sondern um sich und sein Konzept im besseren Licht darstellen zu können, trotzdem hätte er sich das sparen können.
Man soll von einem Teilaspekt (Entwicklung) nicht auf andere schließen. Zu den wichtigsten Qualitäten eines Managers gehört jedoch zu erkennen wo die persönlichen Grenzen sind. Die hat Herr Wimmer aus meiner Sicht mit dem gezeigten Umgang mit dem Thema Entwicklung deutlich überschritten.
Sollte aus der Tragikkomödie ein Heldenepos über Waldmann und Wimmer werden, die ohne Chance tapfer gegen die Bösen gekämpft haben, werde ich erst lachen und dann ganz bitter weinen.
P.S.: Den Charly halte ich in einer stark überarbeiteten 3 Generation für das wirklich interessante und marktfähige Produkt bei MZ. Charly 3 liegt seit 8 Jahren in der Schublade. Ich würde Ihn sofort kaufen!
Kommentar: fuzzygoeseast – 14. Januar 2010 @ 23:05
Nun soll die Bürgschaft Ende Februar kommen, aber welches Jahr?
Herr Wimmer wird nie eine Bürgschaft in Höhe von 5 Mio. erhalten für 23 Teilzeitkräfte und die hat er nur deshalb, weil er diese Woche die Kündigungen zurücknehmen mußte, weil sie unwrksam waren. Nun ist das Geld alle.
Als Herr Wimmer über die Banken und das Land Sachsen in der Presse hergezogen hatte, war nicht einmal der Antrag gestellt.
Konzeptlos, naiv und wie schon im Juni geschrieben, seither hat sich nichts geändert oder gar bewegt. Und Motorräder wir er in ZP nie bauen. Aber bei seinem nächsten Interview wird er wieder über neue Konzepte reden, die gar keine sind. Und so wird MZ enden wie sein damaliges 250 GP Team, in der Pleite. Das ist bei den beiden so, als ob ein Blinder einem Gehörlosen das Autofahren beibringt. Gute Nacht Wimmer und Waldi.
Kommentar: G.Schmidt – 15. Januar 2010 @ 17:10
Lieber Herr “Gerd Schmidt”.
Ich würde Ihnen raten, nicht ständig Unwahrheiten und Verleumdungen über W&W in den Blog zu stellen. Noch dazu wenn man sich auch noch als angeblichen “Mitarbeiter” darstellt. Die Situation bei MZ ist schwierig genug und sollte nicht auch noch von angeblichen “Insidern” noch schlimmer gemacht werden.
Die Stimmung bei den richtigen Mitarbeitern ist trotz aller Probleme immer noch gut. Herr Wimmer arbeitet 20 Stunden am Tag um den Laden zu retten.
Und dabei geht nicht nur um Profit, sondern auch um das Wohlergehen unserer
geschätzten Mitarbeiter. Auch ist er sich bewusst welche Verantwortung er hat,
die zweitletzte deutsche Motorradmarke am Leben zu erhalten.
Also Herrr “Schmidt” lassen Sie die Hosen runter und melden Sie sich mit Ihren richtigen Namen.
Kommentar: Helmut Lichtenberg – 19. Januar 2010 @ 09:57
@fuzzigoeseast – endlich mal was fundiertes nach dem ganzen geschwafel .
@helmut lichtenberg – es geht nicht drum das jemand die hosen runterlässt – es geht drum daß der martin w. bis dato immer nur sprüche geklopft und leute die ihm helfen konnten und wollten verarscht oder abserviert hat . von gebrochenen absprachen und versprechungen will ich erst gar nicht anfangen .
wir alle hätten uns gewünscht daß MZ lebt und haben deshalb W&W die daumen gedrückt und aktive mithilfe angeboten und geleistet .geblieben ist , wie so oft in den letzten 20 jahren , ein fader geschmack im mund und die erkenntnis das tun eben doch schwerer ist als reden .
den elan und mut von w&w in allen ehren , aber für den kaufmännisch kompetentesten habe ich den otto elbers gehalten – wo ist er hin ???
Kommentar: paro – 19. Januar 2010 @ 17:56
Mit dem verzweifelt-bemühten Dementi von Herrn Lichtenberg zeigt sich, dass die Ausführungen Herrn Schmidts den Nagel ziemlich auf den Kopf treffen müssen.
Vielen Dank, Herr Lichtenberg!
Kommentar: boozehoundberzerk – 19. Januar 2010 @ 21:07
Liebe Mitglieder dieses Blogs,
ich habe erst heute erfahren welcher UNSINN hier von einigen Teilnehmern verbreitet wird, die im DETAIL letzendlich KEINE Ahnung haben und damit womöglich auch noch der Sache um MZ schaden zufügen. Wenn das der Sinn eines Blogs ist, dann GUTE NACHT Deutschland! Wo die Probleme wirklich liegen weis auch ein Herr G.Schmidt nicht, obwohl er anscheinend durch “Maulwürfe” Halbwahrheiten übermittlet bekommt, die er dann hirnlos weiterverbreitet. Lieber Herr “G.Schmidt” bitte melden Sie sich doch einmal persoenlich bei mir, damit ich Sie im direkten Gespraech aufklären kann.
Es ist natürlich klar, dass sich weder Ralf noch ich selbst vorstellen konnten, was wir hier für eine Situation rund um MZ vorfinden, aber über eins müssen sich ALLE Beteiligten klar sein, die sich hier durch unqualifizierte Blogbeiträge profilieren wollen:
Wenn eine Finanzierung der Produktion für 2010 scheitert, dann gehen in Zschopau für eine Motorradproduktion für immer die Lichter aus und zwar OHNE Insolvenzverwalter.
Wir wissen dass sich eine Gruppe um gewisse Leute, die ich hier nicht namentlich nennen möchte, “aktiv” darum bemueht MZ zum scheiten zu bringen, blos wohin dieser Versuch führen soll ist Ihnen anscheiend selbst nicht klar….
Gott sei Dank haben wir es derzeit sowohl in der Politik wie auch bei den Banken mit Leuten zu tun, die Ihr Engagement gewissenhaft prüfen; wir müssen akzeptieren, dass das seine Zeit braucht, aber wir haben auch nicht ewig Zeit zu warten bis eine Entscheidung fällt.
Ich möchte mich auch noch zum dem Blog des ehemaligen Mitarbeiters der Engineering GmbH äussern, der sich durch meine Aussagen zur Leistung der derselben “angegriffen” gefühlt hat:
Ich habe damit nicht die sicherlich gute Leistung der einzelnen Mitarbeiter gemeint, sondern die der Geschäftsleitung der Engineering GmbH!
Bevor man ein Entwicklungsprojekt startet muss man doch zumindest einmal rechnen, welche Entwicklungskosten, welche Produktionskosten und welche Marketingkosten anfallen und wie der mögliche Profit dann aussieht. Im Falle der 1000er Modelle ist dies anscheinend NIE passiert.
Jetzt kommen wahrscheinlich wieder ein paar oberschlaue Blogschreiber und halten mir vor, dass ich anscheinend auch nicht “rechnen” kann, denn sonst hätte ich zusammen mit den anderen Teilhabern MZ gar nicht kaufen dürfen…… Antwort:
Kann man Politikern die öffentliche Aussagen machen dass Sie Arbeitsplätze schaffen sowie Förderungen zusagen und Banken die schnelle Prüfungen zusagen vertrauen?????
Ich bitte zuletzt Herrn G. Schmidt weitere unqualifizierten Kommentare zu unterlassen und sich mit mir in Verbindung zu setzten. Danke
Kommentar: Martin Wimmer – 20. Januar 2010 @ 03:01
Hallo Hr. Wimmer,
bei allem Respekt,aber kann ich Ihre Aussage (wenn keine Finanzierung für 2010 erfolgt,dann gehen in Zschopau für immer die Lichter aus…) derart interpretieren,daß woanders dann für MZ die Lichter angehen und oder die Produktion der 125er und die Namensrechte MZ ins Ausland wandern ????
Welche Meinungen andere Blogschreiber hier publizieren,dem stelle ich mich neutral gegenüber.
Ich glaube aber der Gewissheit zu sein,daß das Thema MZ für viele Menschen so emotional empfunden wird,weil MZ nun einmal Teil ihres Lebens war / ist
und ihre Verbundenheit mit den Motorrädern aus Zschopau und Hohndorf und dessen Geschichte / Werdegang nun mal einen erheblichen Stellenwert einnimmt.
Diese Emotionalität bzw. Verbundenheit ist Ihnen vielleicht noch nicht richtig klar geworden bzw.daß wir hier als Fans bzw .Anhänger und Symphatisanten MZ `s nun mal an “unserer” Marke hängen und am Standort Zschopau-Hohndorf/Erzgebirge.
Mit freundlichen Grüßen Kevin M.
Kommentar: KevinM82 – 20. Januar 2010 @ 16:00
Danke Herr Wimmer, das Sie sich einmal selbst zum Thema äussern, die unpualifizieten Spekulationen hier im Bog und in den MZ-Foren erreichen ungeahnte Ausmaße. Die Kommentare eines Gerd Schmidt gehen mir schon lange auf die Ei.. , hat der Tüp kein anderes Hobby ?
Ich als Geschäftsführer eines Mittelständigen Handwerkbetrieb kann gut verstehen, welch privat- und Unternehmeriches Risiko Sie mit diesem Projekt eingegangen sind.
Soweit ich das überhaupt beurteilen kann, haben Sie alles richtig gemacht,und ich sehe auch KEINE ALTERNATIVE zu Ihrem Arrangement bei MZ. Ohne Wimmer und Waldi wäre die Immobilie schon seit einem Jahr verkauft, und ich spekuliere mal; vieleicht heute eine Spedition vor Ort.
Das die Banken, oder reiche Ölscheichs mit Ihren Millionen, nicht Schlange stehen, muß doch wohl jedem klar sein. Ich drücke Dem MZ- Team alle Daumen und wünsche als Fun der Marke, das alles in die “Gänge” kommt.
Kommentar: Alexander – 20. Januar 2010 @ 16:20
Hallo Herr Wimmer, (oder besser Martin [unter Bikern])
Es mag sein, dass das 1000er Projekt von Anfang an auf tönernen Füßen gestanden hat.
Ich bin aber den Leuten auf ewig dankbar, die ihre Kohle dafür versenkt haben. Denn ich besitze nicht nur eine 1000 S, sondern fahre damit zu meinem größten Vergnügen.
Und wenn nicht einmal irgendwann etwas ähnlich faszinierendes auf den Markt kommt (gerne von MZ), gebe ich sie auch nicht mehr her.
In diesem Sinne, viel Erfolg und viele Grüße
Thorsten Brandt
Kommentar: Thorsten-aus-SO – 20. Januar 2010 @ 16:42
Hallo an alle, hallo Martin und Waldi,
ich kann “thorsten-aus-so” nur zustimmen. Die 1000er ist eins der geilsten Mopeds die je gebaut wurden. Ich habe in über 35Jahren so ca. alle Marken und Typen durch, mit gut und gerne über eine 1/2 Millionen Kilometer Erfahrung. Es gibt nur ganz wenige Mopeds für mich die an die 1000er s wirklich rankommen
))) .
Ich bin mit der 1000er ein MZ-Fan geworden, von der Geschichte davor weiss ich nicht viel
. Ich fände es nur mehr als schade, wenn dies ein Ende haben sollte.
Auch ich wünsche trotzallem Erfolg und gutes Gelingen.
Bikergrüße aus Neuss
Matthias
Kommentar: Matthias von Vorst – 20. Januar 2010 @ 17:57
Mein lieber Herr Wimmer (das Martin verkneife ich mir),
bei allem (mir noch möglichen) Respekt, wer einen kompletten Neustart außschließlich auf die porzellanenen Beine von Banken und Länderegierungen stellt – ist schlicht nicht bei Trost und brauch auch jetzt nicht jammern. Ganz davon abgesehen, daß Ihre “Marktanalysen” einfach himmelschreiend daneben sind – siehe Einstellung der 1000-er, aber dafür Chinesenroller bauen. Sie hätten eben nicht NUR trommeln und die MZ-Fans für Ihre Zwecke mißbrauchen, sondern sich mit den Leuten einfach mal unterhalten sollen…
Und nebenbei – wer heute immer noch allen Ernstes behauptet, daß man mit Rennsport Geld verdienen kann – dem ist echt nicht mehr zu helfen, da nützen auch keine Bankkredite!!!!
Kommentar: René Dahms – 20. Januar 2010 @ 18:01
Schau mir das ganze MZ Gesabbel an und höre nicht auf, mich zu wundern, wie blöd denn einige sind, die es einfach nicht kapieren, dass die 1000 MZ der Sargnagel der Firma war, weil die Kosten für die Herstellung und Entwicklung
so unverschämt hoch waren, dass es sich in 1000 Jahren nicht rendiert hätte, die weiterzubauen.
Hört einfach auf, dem sicherlich sehr guten Motorrad nachzuwinseln !!!!!!!!!!!
Übrigens, für diejenigen, die noch nie in einer Grossstadt wie Berlin, Düsseldorf oder Hamburg waren- dort verkaufen sich Chinesenroller wie geschnittenes Brot.
Allein die Firma REX ” Baumarkt” hat im letzten jahr 22.000!!! Roller verkauft.
Daher kann der Gedanke von W&W gar nicht so abwegig sein.
Kann mich gut erinnern, als in den 60-er Jahren die ersten Japanmotorräder auf den Markt kamen, war derselbe Geschrei mit ” Schrott “usw. da. Und jetzt, da fahrt ihr doch selber zu 80 % Japaner oder nicht?
Übrigens, wo ist denn der Herr Gerd Schmidt?
Hat er jetzt ein anderes Hobby gefunden oder schreibt er seinen Bullshit unter einem andern Namen
Ich für meinen Teil wünsche mir , dass es mit MZ weitergeht, egal ob die Staubsauger, Waschmaschinen oder Chinaroller auf den Markt bringen, immerhin sind im Werk fast seit einem Jahr um 25 Mitarbeiter beschäftigt, wo ich mir gut vorstellen kann, dass die ohne diese Arbeit schon längst am sozialen Abgrund angekommen wären ( Erzgebirge ist jetzt nicht direkt Wirtschaftswunderland, wie ganz Sachsen im übrigen!!!!!)
Kommentar: Juan – 20. Januar 2010 @ 22:29
Ich stelle mich gerade mal auf Deinen Schreibstil ein – Moment – so jetzt!
Nein Du Nase, wir fahren keine Japaner, eben deswegen schreiben wir ja hier. Und ich möchte, wie tausende andere, auch keine Japaner mehr fahren. Und genau das hat Wimmer nicht begriffen. Die Fa.Mz ist ja auch nicht wegen seiner Produkte untergegangen, weil die sie so schlecht waren – nein, sie konnten es aus Geldmangel nur nicht ansatzweise vermarkten. Von den Managmentfehlern der letzten Jahre mal ganz abgesehen…
Selbstverständlich!!! wünsche ich den Mitarbeitern in Zschopau lecker bezahlte, sichere Arbeitsplätze – ganz ehrlich, noch dazu wo ich viele von Ihnen kenne – aber wenn Wimmer und Co so weitermachen, wird genau das nicht der Fall sein!
So Sprallo – (ist das halbwegs Dein Intellekt?) – bevor man schreibt – überlegt man und wir winseln nicht, sondern sagen frei unser Meinung – was ja wohl erlaubt ist!
Kommentar: René Dahms – 20. Januar 2010 @ 22:47
Kapier doch endlich, die 1000-er erfüllt doch nur die Abgasnorm Euro 2, oder gehört Sachsen nicht zur EU?
Dieses Motorrad ist nur durch Kleinherstellertrickserei überhaupt noch 2008 zulassungsfähig gewesen.
Was müssten den W&W mit diesem Motorrad anfangen?
Neuentwicklung? – Sind 5. 000000 Euro und wieder nur 2000 zum Spottpreis verkaufte, wenn gar nicht verschenkte Motorräder?
Die Ersatzteilversorgung ist für die nächsten 10 Jahre gesichert , was willst du mehr?
Vergiss bitte nicht, dass MZ ,ausser in ehemaligen DDR ziemlich schlechten Ruf hat, wer soll die denn kaufen?
Um mit dem Motorrad Geld zu verdienen, hätte es schon vor 5 Jahren 12.500 Euro kosten sollen.
Gute Nacht!!!!!!!!!!!!!
Kommentar: Juan – 20. Januar 2010 @ 23:11
@juan :
ich zitiere Dich mal :
( Erzgebirge ist jetzt nicht direkt Wirtschaftswunderland, wie ganz Sachsen im übrigen!!!!!)
Wie mir scheint,kommst Du nicht aus der Heimat von MZ also Zschopau bzw.näheren Umgebung von Chemnitz.Daher wirst du auch keinen bzw.weniger Bezug zum Erzgebirge haben.Kennst Du eigentlich den historischen Werdegang von MZ,früher DKW,IFA und MuZ ??? Sonst würdest Du wissen,daß MZ in früheren Zeiten Exportschlager war,in die ganze Welt wurden Motorräder exportiert und es war zuweilen das größte Motorradwerk der Welt von den Verkaufszahlen.Da behauptest Du,MZ hätte einen schlechten Ruf???? Du schreibst auch,Sachsen wären kein Wirtschaftsland.
Warum ist aber Sachsen im (speziellen) Raum Leipzig nach Bayern der Wirtschaftsmotor in Deutschland????? Bleib doch bitte sachlich.Und wenn Du über defizitäre Kenntnisse von MZ verfügst,dann schreib bitte nicht solche unschönen Kommentare.
Übrigens fordert niemand(!), daß die neuen Motorenwerke Zschopau unter den Herren Wimmer & Waldmann wieder oder weiter eine oder die 1000er bauen soll.
Diejenigen,die eine S,SF oder ST ihr eigen nennen dürfen,sind mit ihrer Zschopauerin hoch zufrieden und werden sich wohl so schnell nicht von “ihr” trennen,da sie wissen,was die Jungs aus Hohndorf doch für ein einzigartiges Mopped geschaffen haben.
Meine Frage an Dich: bist Du schon mal die 1000er gefahren und warst du schon mal im Erzgebirge gewesen??? Kennst Du dort jemanden????Wohl kaum !!! Warst Du schon mal zum Emmenrausch im Werk???
Denn sonst würdest Du sicher nicht so negativ über MZ und das Erzgebirge kommentieren.
Falls ich mich irren sollte,dann bitte belehre mich eines besseren oder setze deine Wortwahl/Schreibstil in Zukunft in einer verständlicheren Weise ein !!!
Trotzdem mit freundlichen Grüßen,
Kevin M.
Kommentar: KevinM82 – 21. Januar 2010 @ 13:39
Du hast Recht, ich komme nicht aus dem Erzgebirge, sondern aus Baden-Wüttenberg, aber beruflich bin ich seit 3 Jahren in Gornau tätig, 2km von Zschopau bzw. Hohndorf entfernt und ja ich kenne einige Mitarbeiter, die jetzt im Werk noch arbeiten, und mir geht es darum, dass diese Leute Arbeit haben, was ja im Augenblick der Fall ist.
Und gewisse Äusserungen, die einige hier im Forum betätigen, siehe Herrn Schmidt, tragen definitiv nicht dazu bei, dass diese Arbeitsplätze weitrehin erhalten bleiben.
Ich habe mich vielleicht ziemlich unglücklich ausgedrückt, was den schlechten Ruf angeht, ich sage es anders, MZ hat gar keinen Ruf, weil diese Motorradmarke im Westen so gut wie keiner kennt!!!!!!!
Gibt es MZ Händler in Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg ? Nein! Siehe Händlerverzeichnis auf der MZ-Webseite
Und statt W&W einfach in Ruhe arbeiten zu lassen , um durch deren Popularität die Marke sowohl national als auch international nach vorne zu bringen, Nein es wird nur gemekert und geschimpft.
Was ich noch anmerken wollte, Sachsen im speziellen Leipzig Wirtschaftsmotor von Deutschland zu nennen… na ja, da gehört schon viel Fantasie dazu.
Einfach mal die Arbeitslosenzahlen in Sachsen anschauen, Platz 14 von 16,
Stand 12.2009.
Daher müsste man um jeden Arbeitsplatz hier in der Region froh sein und Daumen drücken, dass es mit MZ weitregeht
Kommentar: juan – 21. Januar 2010 @ 14:58
http://www.youtube.com/watch?v=XG6_gOux1hU
Ich denke das sollte reichen.
Kommentar: G.Schmidt – 22. Januar 2010 @ 14:32
@ juan
Also Gornau ist dein Arbeitsplatz .
.
Kenn ich ganz gut, Amtsberg ist ja auch net weit wag und das Gewerbegebiet Zschopau
Warst Du am 23.Mai zu” MZ-Lebt” ????
Laß es mal max. 300 Leute gewesen sein. Später soll Herr Waldmann gesagt haben,es waren 10000 Besucher da. Ich lach mich tot !!!!
Der kleine Marktplatz , wo an diesem Tag eine Trauung auch stattfand, hat nun wahrlich keine Kapazitäten für eine Herr Waldmann-Dimension an Besuchern und Fans der Marke MZ .
Aber ein schöner Tag war es trotz allem.
Wir hatten alle es löffelweise gefressen, was uns da durch Mikro`s und Lautsprecher versprochen und propagiert wurde……
Doch Wochen und Monate später erreichte uns die Ernüchterung in form der Erkenntnis, daß die Herren W&W den Mund zu voll genommen hatten.
Ok, benennen wir jetzt als Sündenbock “die bösen Banken”. Und das Land Sachsen, daß keine Fördermittel zur Erfüllung der Träume von W&W und den an uns gegebenen Versprechungen seitens Aufnahme der Produktion der 125er ect. bereitgestellt hatte oder zumindest bewilligt.
Doch sicher wirst Du alt genug sein, um aus eigener Erfahrung zu wissen, daß sich eine Enttäuschung graduell definiert aus der Hoffnung die man hegt , dem Wünschen, dem Versprochenen !
Und wie es um die momentane Situation um das Bangen um ein Fortbestehen, eine Zukunft von MZ , bestellt ist, weißt Du ja selber.
Keiner mag es nun mal wieder vor Augen haben wollen, daß das Pferd “MZ” kurz davor steht, dem Schlächter mal wieder vorgeführt zu werden !
Vielleicht schreibe ich Dir zu geschwollen, oder aber daß Du meine Sicht-und Denkweise weniger oder gar nicht nachvollziehen kannst oder magst. Denn das mußt Du ja auch nicht….
Ich wollte eigentlich nur damit zum Ausdruck bringen, das sehr viele Leute am Puls von MZ hängen , und deren Reaktion in form irgendwie gearteter Weise nur ihren Unmut und Enttäuschung darstellt.
MfG Kevin .
Kommentar: KevinM82 – 22. Januar 2010 @ 16:46
PS:
MZ wurde bereits zu Zeiten des kalten Krieges durch NECKERMANN nach Westdeutschland exportiert.
Ein sehr bekannter und kompetenter MZ-Händler ist übrigens MZ-FABER……
Kommentar: KevinM82 – 22. Januar 2010 @ 16:49
Hallo,
ich sehe, die Beiträge zu MZ werden hier sehr emotional geführt und ich sehe Schuldzuweisungen über Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden ohne Vorschläge für die Zukunft. Das wird MZ aber nicht weiter bringen.
Ich habe meinem 16-jährigen Sohn letzten Sommer nach langen Vergleichen mit anderen Marken eine gebrauchte 125 SM gekauft und muss sagen, er fährt jedem anderen 125-Viertakter davon. Daraufhin hat sein Freund sich eine gebrauchte 125 SR gekauft. Nun finde ich es schade, dass eben die 125 ccm-Maschinen auch eingestellt wurden. Dabei haben genau diese Maschinen gegenüber der Konkurrenz ein Alleinstellungsmerkmal. Sie sind stärker als die anderen Viertakter und sparsamer im Verbrauch und haltbarer als die Zweitakter.
Ich hatte dann einen Zweiradhändler in Celle gefragt, was denn ein Reifenwechsel bei der MZ kostet. Der Mann murmelte etwas von ” da muss man erst den Kettenkasten abbauen. Das ist umständlich und teuer”. Welchen Kettenkasten? Spricht er vielleicht vom alten DDR-Zweitakter? Da habe ich festgestellt, dass in Norddeutschland die aktuellen MZ-Modelle selbst bei Händlern völlig unbekannt sind. Also stimmt der Spruch doch “wer nicht wirbt, der stirbt”.
Ich hatte mich bei MZ einmal als Vertriebsingenieur beworben. Mein Plan wäre gewesen, mit einem Showtruck in Norddeutschland auf Sportturnieren, z.B. Fußball, und vor Schulen die motorradverrückte Jugend für die 125-er zu begeistern und den Bekanntheitsgrad der Marke MZ zu erhöhen. Berichte und Fotos auf Flyern über die Rennsporterfolge von Martin Wimmer hätten zum Erfolg beigetragen. Zielgruppe Jugend: Wer als Jugendlicher MZ fährt, wird auch später der Marke treu bleiben.
Ich habe bezüglich meiner Bewerbung nichts mehr von MZ gehört. Meiner Ansicht nach sollte MZ die Gewichtung mehr auf die Vermarktung legen. Die beste Entwicklung nützt nichts, wenn niemand etwas davon erfährt.
Kommentar: Stotterfritz – 24. Januar 2010 @ 16:37
Leute,kapierts doch endlich :
MZ ist tot !!!!
Und wird auch nie wieder auf die Beine kommen !
Zumindest nicht unter den hirnrissigen Fantasien der jetzigen “Eigentümer”, denn der eigentliche Markenname MZ wird nicht weitergeführt , MZ steht ja unter Wimmer und Co. NICHT für Motorradwerke Zschopau. Alles Klar????????
Als Händler werden wir jedenfalls nicht auf den “fahrenden Zug” der Waldi-Rennsport-Fantasien aufspringen.
Post criptum
..haltet eure Emmen in Ehren,eine Legende zu besitzen,unverwüstbar,robust und beliebt,das kann uns niemand nehmen
!!!
Kommentar: Uwe S. – 28. Januar 2010 @ 18:41
Die 2 großen Probleme, die letztlich hier niemand erkannt hat und mit denen auch niemand gerechnet hat: 1. Die “Jugend” von heute fährt nicht mehr Motorrad, 2. älteren Kunden bieten sich im 125er-Segment viele andere Alternativen.
Zum Punkt 1:
Zu dem mangelnden Interesse der Jugendlichen kommt erschwerend noch hinzu, dass diese bei ggf. aufkeimendem Willen zum Motorradfahren nicht mehr wie früher mit einfachen, günstigen Lösungen zufrieden ist, sondern dann stets nach Höherem strebt – in dem Falle würde es eine Repsol-Repilka etc. sein müssen.
Die Idee des Herrn weiter oben, der mit Showtrucks und Equipment zu Jugendveranstaltungen fahren wollte, ist sicher sehr gut – ich würde weitergehen und an Schulen ins Mofaschein-Sponsoring gehen; was im Kleinen mit Rollern als Mofa-FS geht, wird als AG auch für den 125er-Schein möglich sein. Wichtig: freche Farben, auch für Mädchen, sportliche Modelle für Jungs und Mädels.
2. Ältere Kunden, die aufgrund des fehlenden “großen” Motorradscheins nur 125er fahren dürfen, lieben Chopper, bequeme Fahrzeuge. Junge Leute, die einsteigen wollen, möchten etwas Sportliches. Diesem muss man beidseitig Rechnung tragen. Und – nichts Langweiliges, kein zu großes Festhalten an Traditionen. Die Traditionalisten greifen auf ältere Modelle zurück, von denen es am Markt noch genug gibt.
Ich bin im Westen aufgewachsen und hatte zu MZ bis zum Erwerb des Führerscheins in 2004 keinen Bezug. Durch die 1000er und den Emmenrausch wurde ich auf die Marke aufmerksam – und sie fasziniert mich bis heute. Leider kann ich mir keine 1000er leisten, da auch kein Händlernetz hier oben im Norden existiert. Eine TS150 steht jedoch in der Garage und wartet auf Reanimation.
Vor ein paar Jahren haben wir Zschopau, den Platz des alten Werkes und das neue Werk besucht, konnten sogar eine Werksführung miterleben. Meine Hochachtung allen Mitarbeitern der MZ, die so für ihre Marke einstehen und sie einst mit ihrem Knowhow und Einsatz gelebt haben.
weil sie zu bequem geworden ist.
Kommentar: Maria K. – 04. Februar 2010 @ 23:50
Es wird Zeit, daß die MZ dem Geschichtshimmel übergeben wird.
Ich bin seit 1972 immer MZ in den verschiedensten Ausführungen gefahren. Zum Schluß ETZ 250.
Wäre die Grenze damals schon offen gewesen – nur noch Enthusiasten oder Museen wüßten von der Marke.
Nur Reparaturen, hinterherrennen den einfachsten Ersatzteilen, schlechte Qualität der Verschleißteile – Nie wieder.
Heute fahre ich neben dem Auto immer noch im Sommer Motorrad. BMW K 1300 GT – Schnell, Stark und vor allem Zuverlässig. Reparaturen – Keine, nur Ersatz von Verschleißteilen – Öl, Reifen, Bremsbacken. Ein Dank an das Berliner BMW-Werk für die ausgezeichnete Qualität.
MZ-Fahrer sein, bedeutete einer Notgemeinschaft anzugehören – es gab ja nichts anderes.
Und wenn mir so ein “edles MZ-Teil” auf der Straße unterkommt gebe ich behutsam Gas und überhole damit symbolisch ohne Mühe ein Stück schlechter DDR-Vergangenheit.
Kommentar: jörg w. – 05. Februar 2010 @ 00:30
Ich hatte mal eine 3Tages Testtour mit der 1000 SF gemacht. Hätte die ABS gehabt wäre sie mir gewesen. Nach einer VFR 750.
Ein wirklich gutes Produkt.
Die Regierung verschwendet Geld für Afghanistan, fängt Piraten zum Duschen und Füttern. U
nd, die Heinis hauen eh wieder alles Kaputt.. Klasse
Aber für ein Traditionsunternehmen mit Arbeitsplätzen wollen sie keinen Cent rausrücken. Pfui.
Sollen die es doch wie die Amis, Italiener und Franzosen machen. Nein, die Bullen müssen BMW oder Yamaha fahren. ( Klar ohne ABS kein Behördenmotorrad-macht auch Sinn)
Hier könnte der Staat helfen Baut etwas was der Staat nutzt und dann ist auch erst eimal Geld in der Kasse..
Die SFX mit ABS hätte Ducatis Monster das Leben schwer gemacht….
Schade das die Politiker hier Blind sind.
Kommentar: Christof W. – 05. Februar 2010 @ 16:00
Christof hat vollkommen recht… MZ baut(e) gute Motorräder und das zum fairen Preis. Die 1000er war ein gutes Motorrad und nach den Designstudien wäre ihr auch der Durchbruch gelungen. Sie hatte aber recht viel Gegenwind auch von der Presse…. und was war??? eine der besten Dauertestmaschinen seit langem schrieb damals MOTORRAD… und wo ist sie jetzt? mit den Malayen ist die Lizenz nun auch weg! Ob MZ es mit einem Elektroroller gelingen wird schwarze Zahlen zu schreiben bezweifle ich sehr. Man sollte besser sein Augenmerk auf die gut bewährte Zusammenarbeit mit Yamaha legen, sprich eine neue Baghira oder MZ mit einem bewährten Ein- oder Zweizylindermotor. Ich selbst fahre meine Baghira liebend gerne, denke aber ab und zu einige Pferde mehr wären nicht schlecht (siehe KTM). Mit den Komponenten könnte man was anfangen und mit Sicherheit auch ein Motorrad entwickeln was für Otto-Normalverbraucher bezahlbar bleibt. Und vor allem ein Deutsches Motorrad. Siehe BMW die kupferten die Idee vom Zweizylinder ab, weniger Kubik und verschiedene Varianten und schon verkauft sich das Ding (sogar für gutes Geld
). Also Kopf hoch Wimmer/Waldmann und Co. und überlegt was die Leute eigentlich sich wünschen bzw. brauchen (kein Elektrospielzeug oder 200PS Rakete) einfach ein Mopped zum fahren und Spaß haben!
Viele Grüße ich drück die Daumen und bleib Euch treu!!! Daniel L.
Kommentar: Daniel L. – 05. Februar 2010 @ 19:23
Es findet hier halt Zensur statt. OK. Keine Banken, keine Bürgschaft,kein Geld,keine Produktion. Aber das war doch schon am 25.Juni 2009 klar.
Riesenklappe, nichts passiert, Enduro , Riesenjubel, neue 125 in der Planung, Riesenjubel,erste 3 Charlys produziert, Riesenjubel, GP 125 , Riesenjubel,
GP 2, Riesenjubel.
Kein Startplatz, ist doch egal, Motorräder waren eh nur Hehlerware.
Kommentar: G.Schmidt – 05. Februar 2010 @ 23:16
Hallo Daniel,
wo und wann hat MZ gute Motorräder gebaut? Was zeichnet einen fairen Preis aus?
Ein Schrottmotorrad zum Billigpreis erworben heißt doch nicht gutes Preis-Leistungsverhältnis. Es ist einfach mal herausgeworfenes Geld.
Und ein Motorrad ohne ABS – das geht schon mal gar nicht. Vielleicht vor 25 Jahren aber nicht heute.
Und wenn die 1000èr der Rausreißer gewesen wäre. Wo sind denn die Bombenzulassungszahlen?
Also vergesst MZ.
1990 eingestellt wäre es eine halbwegs gute Erinnerung geblieben – Es gab schließlich in der SBZ keine Alternativen (Am Anfang Java CZ175 und 350). Den Krampf krampfhaft weiterführen das macht die ganze MZ-Posse nur noch lächerlich.
Träumt weiter die verqueren Ost-träume, dann braucht Ihr Euch nicht der Realität stellen und an was Ernsthaften werkeln. Und Schuld sind sowie so immer die Anderen – Banken, Politiker usw.. Und zum Schluß vielleicht noch die dummen Kunden die sich ernsthafte Motorräder kaufen und nicht auf Schrottkisten setzen.
Immer daran denken: Das Schwarze gehört nach Unten und der Kopf nach oben. Gute Fahrt
Einen Gruß in die BikerRunde Jörg
Kommentar: jörg w. – 06. Februar 2010 @ 10:26
Hallo Jörg,
entschuldige, aber Dein Beitrag entspringt entweder einer erschreckenden Arroganz oder aber reiner Unwissenheit. Ich hoffe für Dich, dass es letzteres ist.
MZ hat durchaus gute Motorräder gebaut, und das auch zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Ich benenne nur die Baghira, die zu ihrer Zeit ein sehr gutes Motorrad war und das zu einem angemessenen Preis (ich hatte eine). Das Fahrwerk war sehr gut (wie eigentlich bei allen “moderneren” MZs), jetzt vielleicht noch den aktuellen Yamaha-Motor (wie oben bereits gefordert)…schon wäre ich wieder ein potentieller Käufer!
Es sind aber genau die von Dir (und anderen Unwissenden) propagierten Vorurteile, die der Marke nicht den verdienten (Verkaufs-)Erfolg eingespielt haben. MZ gleichzusetzen mit den alten Zweitaktern, ist schlichtweg überholt und ungerecht. Schließlich meint man heutzutage mit BMW auch nicht die alten /6-Modelle!
Nur zur Info: Bin “Wessi”, fahre seit gut 30 Jahren und nannte über 40 Motorräder mein eigen, verfüge also durchaus über Vergleichsmöglichkeiten.
Ich wünsche Wimmer & Co. auf alle Fälle viel Erfolg!
Siggi
Kommentar: Siggi L. – 06. Februar 2010 @ 16:57
Hallo jörg w.
Das was du über deine 1300 GT schreibst trifft seit fast 4 Jahren auch auf meine 1000 SF zu. Ich habe auch ne Kawa und 3 Suzukis die bis jetzt auch nur Verschleißteile benötigten, also kann ich das mit den ” Ostschrott ” nicht bestätigen. Daß die 1000er allerdings zu billig verkauft wurde sehe ich außer Zweifel, denn wenn man im Detail schaut ( vorausgesetzt man hat ein bißchen Ahnung ) und den Produktionsstandort sieht wird das schnell klar. Zumal auch fast alle Zulieferteile m. W. aus Deutschland stammten.
Zum Thema ABS möchte ich noch ein paar Worte verlieren.
Motorrad ohne ABS geht nicht, wenn ich daß lese weiß ich immer nicht ob ich lachen oder kotzen soll. Keins meiner Motorräder hat ABS. Ich hab’s bis jetzt auch noch nie vermisst und bin immer “oben” geblieben.
Kommentar: Norbert W. – 06. Februar 2010 @ 18:05
Hallo Norbert,
Du hast einfach recht. Auf meiner damaligen MZ ETZ 250 bei max. Tempo 135 war ABS überflüssig. Die Straßen waren auch nur ein Drittel so voll.
Heute möchte ich als alter 60ig jähriger ahnungsloser Ingenieur die Segnungen von ABS nicht mehr missen, insbesondere wenn ich auf der Leibschger Audobaahhn in der Kurve bei Tempo 250 plötzlich von einer hustenden MZ ausgebremst werde.
Kann sein daß das Arroganz ist, kann sein daß das Ahnungslosigkeit ist. Für mich ist es einfach nur notwendige Sicherheit um noch ganz lange die Segnungen deutscher Ingenieurskunst genießen zu können.
Und jetzt träumt Eure Ostnostalgischen Träume weiter. Die Praxis ist der Prüfstein der Geschichte – hieß es mal im Osten. Na schaun wir mal wie die krampfhafte nach hinten gerichtete Praxis für MZ so aussieht.
Und immer dabei bleiben – Schuld sind immer die Anderen.
Einen herzlichen Gruß in die MZ-FanGemeinde
Jörg
PS: Mein MZ-Gespann habe ich gleich nach der Wende verschenkt. Das war überfällig.
Kommentar: Jörg W. – 06. Februar 2010 @ 20:39
Hallo Biker,
ich kann nur sagen das genau diese Leute wie Jörg w. und Co die meiste Käuferschicht ausmacht. Sie meinen sie würden die Meinung aller vertreten und haben recht mit ihren “alten” Erfahrungen. Sorry auch wenn Du bereits 60 bist und studiert hast, heißt das nicht das Du über alle Interessen anderer Individualisten erhaben bist. Du fährst doch auch eine Yamahe, also diese Kooperation hatte schon mal mit MZ geklappt warum nicht auch heute. Und gehe mal in Deine Jugend zurück und erinner Dich an den Spot über Japaische abgekupferte Maschinen…. waren das damals alle Ahnungslose? Also immer am Stand der Technik messen. Die MZ wurde wie alle anderen Motorräder in ihrer Zeit ohne ABS gebaut. Heutzutage ist ABS natürlich nicht mehr wegzudenken, aber auch nur für diejenigen die es für notwendig halten. Ein altes Motorrad egal welchen Typs ein ABS nachzurüsten ist schlichtweg fern der Realität, also fahren wir weiter ohne ABS und bleiben mit dem Kopf oben. Aber daran denken Jörg nie den Kopf zu hoch heben, das könnte falsch verstanden werden…. wir träumen trotzdem weiter und hoffe auf einen zweiten guten Motorradbauer in Deutschland.
Übrigens von dem auch wir “Wessis” träumen! Dann noch viel Spaß beim biken, egal mit welchem Unterbau!
Kommentar: Daniel L. – 07. Februar 2010 @ 09:18
Zum Thema ABS bei Motorrädern kann ich aus meiner jetzigen Erfahrung heraus sagen, daß ICH einen Blockier-Verhinderer NICHT vermisse, ihn noch NIE vermißt habe und auch darin keinen für mich infrage kommenden Kaufaspekt sehe.
Meiner Meinung nach wird dem ABS bei Neu-Motorrädern soviel Argumentation geschenkt wie dem schon obligatorischen Features bei KFZ wie z.B. Klimaanlage,Fensterheber ect .
Schön wenn man es hat, aber unbedingt notwendiger Natur eher weniger.
Dem Motorrad-ABS wird nachgesagt das alleinige Kaufargument zu sein, und wenn z.B. ein Mopped auf dem Markt kommt und es nicht über jenen Verhinderer verfügt, wird es keinen Absatz finden.Dem stimme ich nicht zu.
Also wie mir wird es sicher auch vielen anderen gehen, die keinen oder weniger Wert auf ein ABS legen.
Aber das ist eben alles Ansichtssache.
Und darin die evt .Marktstellung von potenziellen und/oder vorhandenen MZ-Bikes zu deuten, ist eben individuell und nicht auf alle zu verallgemeinern.
Mit freundlichen Grüßen,
Kevin.
Kommentar: KevinM82 – 07. Februar 2010 @ 10:47
Hi Jörg, hast du dir die 1300er gekauft weils ABS gibt, oder hättest du ein anderes Mopped gekauft wenns keins gäbe? Ich mach meine Kaufentscheidung nicht am ABS fest. Dafür bin ich zu emotional bei meiner Entscheidung für ein Bike. Rationaler kauf ich ein Auto. Und hast du dich mal mit der 1000er MZ beschäftigt, hast deine ” alten Erfahrungen mit Zweetaktern ” außerachtlassend das Motorrad betrachtet? Sie weißt alle Details eines modernen Motorrads auf, außer dem für DICH wichtigen ABS. Aber es sollte ja jeder ” sein ” Motorrad finden und fahren.
@ Daniel: Das sehe ich fast genau so.
Allzeit gute Fahrt und immer schön oben bleiben.
Norbert
Kommentar: Norbert W. – 07. Februar 2010 @ 13:00
den herren W&W kann man nur glück wünschen. die 125er von mz waren immer schon gut. auch die 1000er sind gute motorräder. leider hätten wir motorradfahrer die dann auch kaufen müssen. aber es schreckt den käufer ab, wenn er dauernd hört, dass der hersteller – hier mz – immer in der krise steckt. wer möchte schon ein motorrad für viele euros kaufen um sich dann hinterher sorgen machen zu müssen, wo er die benötigten verschleißteile zum fahren her bekommt, oder ein ersatzteil, wenn mal was kaputt geht. mz ist seit der wende tot geredet worden und hat sebst auch seinen teil mit zu verantworten, durch falsche personalpolitik und das sich nicht dagegen wehren. mit freundlichem gruß torsten
Kommentar: torsten s. – 08. Februar 2010 @ 10:12
Hallo Freund eund Gegner von MZ!
Wieviele Marken gab es schon die totgeglaubt wurden und sich immer wieder an Freunden und Neueigner leidenschaftlichen Sammler etc. erfreuen? Jüngstes Beispiel siehe Buell… ??? Viele sagen was ein geiles Motorrad, andere spotten über deren Aussehen…. Viele verstehen die Welt nicht mehr das so eine Firma jetzt Pleite ist… und? wird es den Fans dieser Maschinen vom Kauf abhalten (na dann eben gebraucht)? nee eben nicht und so geht es MZ. Mit Sicherheit gehört ein gutes Management dazu eine Portion Glück und Geschick bei den Verhandlungen und man kann so einiges bewirken. Achja Aprilia, MV Agusta usw. um noch einige Namen zu nennen. Bei MZ ging es mit den Malayen in die Hose, deswegen besorgt Euch das Geld aus eigenem Land und die Fachkometenz bei der Planung und Entwicklung und es wird wieder aufwärts gehen mit MZ. Diejenigen die sich vom Namen abschrecken lassen, können ja weiterhin BMW und Co. fahren Hauptsache MZ kann andere potenzielle Kunden gewinnen…
Also auch diese Krise kann überwunden werden!
Gruß und Daumen hoch!
Kommentar: Daniel L. – 08. Februar 2010 @ 17:25
Hallo, ein Problem von MZ ist freilich auch der Name. Viele Jüngere kennen MZ nicht, von denen die die Marke kennen haben viele ” zeetakter, Gurke, unzuverlässig, kein richtiges Motorrad ” im Kopf. Bei erst genannten ist MZ größtenteils selber schuld ( kein Showtruck an großen Motorradtreffpunkten, keine Aktionen an den selbigen, siehe z.B. KTM ), aber daß viele die MZ kennen es offenbar nicht möglich war oder ist über den Tellerrand hinauszusehen bzw. ihre festgefahrene Meinung über MZ zu überdenken indem man sich die 1000er mal angeschaut und auch gefahren hätte ist ein Armutszeugnis. Für mich war es auch erstmal undenkbar eine MZ zu kaufen, dann habe ich mich doch damit beschäftigt und dann eine gekauft. Habs bis jetzt nicht bereut.
Kommentar: Norbert W. – 09. Februar 2010 @ 18:14
Die Ursachen für den Niedergang von MZ findet man nicht nur in den letzten zehn Jahren. Das begann eigentlich schon mit der Wende. Der Markt in Osteuropa und auch in Ostdeutschland brach weg. Wer konnte kaufte sich jetzt ein Auto oder wer wollte eins der japanischen oder sogar deutschen Motorräder. Man war auf eine MZ als alltägliches Transportmittel nicht mehr angewiesen.
In so einem Falle, wäre es notwendig gewesen, denn Markt zu erkunden und eine Lücke zu finden, wo man seine Motorräder verkaufen kann. Nur leider war dazu keine Zeit und außerdem fehlte die Erfahrung, dazu kamen noch die einen oder anderen Berater bzw. Verräter. Natürlich muss man auch den “politischen Druck” bedenken, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.
So war ja auch mal in der Diskussion die 650er BMW bei MZ zu fertigen. Dieser Auftrag ging dann an Aprilia.
So wäre es z. B. ein möglicher Plan gewesen, ausschließlich mit Enduro und Moto-Cross-Maschinen in den Markt einzusteigen. Das Know-How war da, KTM stand damals ebenfalls in der Insolvenz und der Name “MZ” hatte noch einen hervorragenden Ruf. Dies wäre keine Massenproduktion wie zu DDR-Zeiten gewesen.
Aber nein. Man versuchte sich mit solchen Experimenten wie der Silver Star und anderen Modellen. Später kam dann die Skorpion dazu. Ein gutes Motorrad nur in einem Marktbereich, der schon mit Modellen anderer Hersteller besetzt war und auch kein Massenmarkt war.
Die dann folgenden Modelle Baghira und Mastiff zeigen ja, dass das Enduro-Know-How vorhanden war und die Presse war auch des Lobes voll. Hätte man auf dieser Schiene weiterentwickelt, stände man heute evtl. besser da. Aber der Endurosport hatte unter Herrn Korous einen schweren Stand. Dieser wollte lieber hoch hinaus. Ich erinnere mich da an das mehr als unsinnige MotoGP-Engagement.
Zur 1000er ist eigentlich nur festzustellen, dass man sich hier selber ins Knie geschossen hat. Während andere Hersteller ein neues Modell im Herbst auf der Messe vorstellen und dann ab dem Frühjahr verkaufen, hat MZ sein Messemodell nur jahrelang ausgestellt. Als es dann schließlich auf den Markt kam, war vielleicht die eine oder andere Idee vom Konkurrenten übernommen worden, hatte sich inzwischen das Design der Motorräder wieder weiterentwickelt und der eine oder andere potentielle Interessent inzwischen etwas anderes gekauft.
Wie und ob es mit MZ weitergeht, ist vor allem eine Frage welche Modelle sollen in Zukunft produziert werden. Der 125er-Markt ist weitgehend dicht. Neben vielen Anbietern sind inzwischen auch viele gebrauchte Maschinen auf dem Markt. Hier einen großen Marktanteil zu erringen halte ich für äußerst schwierig.
Ich halte auch zum jetzigen Zeitpunkt immer noch die Entwicklung und die Produktion von Enduro-, Moto-Cross- und Supermoto-Maschinen für erfolgsversprechend. Problem ist es hier zuallererst, einen konkurrenzfähigen Motor einzukaufen bzw. zu entwickeln, damit man die Motorräder auch sportlich einsetzen kann. Das alte Motto: “Win on sunday, sell on monday.” zählt immer noch. Aber da nützen keine Siege bei der GP2 etwas, weil diese Motorräder mit den Serienmodellen wenig zu tun haben.
Kommentar: L. Iesel – 11. Februar 2010 @ 17:03
Das ewige Thema .und schon 1000 mal durch diskutiert.
MZ braucht einen Inhaber mit einem sehr sehr langen finanziellen Atem.
VW,Liebherr,von mir aus auch die die beiden Aldi Brüder,aber nicht 2 Figuren denen nach 5 Monaten schon die Luft aus geht und nach hilfe schreien,aber ihr eigenes etwas Geld nicht an rühren wollen.
Und das Konzept sofern man es so nennen kann ist mehr als dürftig
Flavio Briatore mal fragen ,der gerade eh nix zu tun und hat Kohle.
Kommentar: dirk – 11. Februar 2010 @ 21:58
Wer sind denn bitteschön Herr Wimmer und Herr Waldmann? Die Beiden litten schon während Ihrer Rennfahrertätigkeit an gnadenloser Selbstüberschätzung, wie soll das dann mit einem Motorradhersteller funktionieren! MZ finde ich sollte schon in Deutschland bleiben, aber wie soll das mit dieser Modellpolitik funktionieren! Schauen wir doch mal zu unseren Nachbarn nach Österreich, KTM war auch mal eine kleine Klitsche, aber die haben verstanden wie man langsam an Eigenproduktionen rangeht! Warum muss man Unsummen in die Entwicklung eigener Motoren stecken, wenn man diese bei anderen Herstellern zukaufen kann? das Geheimnis liegt darin Emotionen zu verkaufen welche bei MZ nicht allzu schwer zu finden sein sollten, wenn man die motorsportlichen Erfolge dieser Traditionsmarke betrachtet, oder?
Kommentar: insider – 12. Februar 2010 @ 00:27
Mich würde mal interessieren, in welchem Panzerschrank der 1000-er Motor verschwunden ist.
Kann es sein, daß es diesen Motor aus Konkurenz-Angst gewisser großer Hersteller nicht (mehr) geben DARF ?!?
Meiner Meinung nach einer der besten Motoren, die je entwickelt wurden.
Die guten Testberichte kennen ja wohl alle hier.
Eine große Reise-Enduro mit diesem genial kompakten, leisungsstarken und zugleich standfesten Motor (wie in MOTORRAD schon mal gezeichnet) würde ein Welterfolg werden bei der großen Nachfage nach diesem Fahrzeugsegment (siehe GS und co).
Hätte ich das nötige Geld gehabt, hätte ich sowieso sofort eine 1000 ST gekauft!
Mann mit den vielen hundert Millionen Euro Privatvermögen und der Liebe zum Motorrad allgemein wie Michael Schumacher würde ich sofort das Werk in großem Stil neu aufmachen.
p.S
Ich freue mich schon auf die Antworten von wegen “hätte, würde, wenn”.
Aner wer mich kennt, weiß, daß das kein leeres Gerede ist.
Kommentar: Micha, Zepernick – 12. Februar 2010 @ 09:15
gibts denn keinen, der sich als JUNGINGENIEUR bei MZ (W&W) meldet, und sagt, ok ich bin dabei?
Kommentar: crass – 12. Februar 2010 @ 10:00
Hallo Biker – Fans,
schicke vorab, daß ich nur wirklichen Bikern schreibe, für den Rest ‘der unkonstruktiven Meinungsbrüller’ ist diese Meinung nicht bestimmt.
Liebe MZ-Inhaber und Angestellte,
als Biker und Unternehmer bitte ich Euch; geht in Eure Garagen und
entwickelt einfach geile Mopeds, schaut wegen mir ‘ein bißchen’ bei
anderen ‘angesagten’ Herstellern ab, aber tut es, fragt nicht nach
Unterstützung sondert baut ’0-Serienmodelle’ stellt diese ins Internet oder
lasst darüber Fahrberichte schreiben – nur bitte tut es.
Wir leben heute trotz Krise im Wohlstand ! Gute Ideen werden honoriert -
sicher erst entwickeln, dann Markt abtesten, erst dann bauen und zwar
möglichst ohne Banken !
Alles Gute ! Biker Jens
Kommentar: Jens – 12. Februar 2010 @ 11:17
Die Chancen für MZ und für die ganze Motorrad-Industrie hängen heute an 2 wesentlichen Faktoren:
1. Wird in Zukunft für das Hobby und Freizeitvergnügen weiterhin viel Geld ausgegeben?
2. Sind wir bereit chinesische Produktionen zu akzeptieren?
Ad. 1: Wenn der Aufschwung nach der Weltwirtschaftskrise ausbleibt oder weniger rasch kommt, als von vielen erhofft, dann wird das Budget im Geldbeutel deutlich schrumpfen. Für einen hohen Anteil der Motorradfahrenden ist das reines Hobby und keine Alltags-Situation. Im Winter schon gar nicht, zur Arbeit naja, wenns mal sein muss und zur Disco auch nicht, da macht die Freundin nicht mit.
Ad. 2: Wimmer und Waldmann lassen offensichtlich ausschließlich in China produzieren und entweder auch dort montieren oder die Teile in D montieren. Das machen andere Hersteller schließlich auch, BMW & Co. eingeschlossen. Es ist eben schon lange nicht mehr made in Germany, wenn es unter deutschem Namen in Deutschland verkauft wird.
Anders wird es auch gar nicht gehen, der Markt ist zu klein, die Anzahl der Anbieter bleibt gleich, bzw. steigt leicht, die Anzahl der Käufer wird nicht größer. Für diejenigen, die ein Alltagsgefährt suchen spielt der Preis und die Wirtschaftlichkeit eine wesentliche Rolle. W & W beabsichtigen ja nicht eigene Entwicklungen auf den Markt zu bringen. Sie bedienen sich der funktionierenden Teile am Markt und bauen sie zusammen.
So lange man von oben die Situation in den Innenstädten im Hinblick auf die Parksituation nicht ändert, wird kaum jemand freiwillig statt der Dose ein 2-Rad nehmen.
Kommentar: Rainer H. – 12. Februar 2010 @ 11:21
Wenn ich lese, was die Leute hier so schreiben – sicher gut gemeint – denke ich an die alte Weisheit, dass die besten Kapitäne an Land stehen.
Wer einen Motorroller für 500 Euro im Baumarkt kauft und sein Auto vom Koreaner, braucht sich nicht zu wundern dass sein Job bald gestrichen ist und er dann gar nichts mehr zum Fahren braucht, weil er morgens nicht mehr raus muss. Auch wenn die Autos und Motorräder, die in der DDR gefahren wurden, vom Westen oft milde belächelt wurden, die entsprachen dem was wir (die Ostdeutschen) imstande waren zu bauen und haben auch noch tausenden eine Job mit vorheriger Ausbildung gegeben. Niemand will die DDR zurück, aber wenn wir alle “ausländisch” kaufen, brauchen wir uns nicht zu wundern wenn unsere Jobs den Bach runtergehen. Und BMW und Mercedes bauen keine Fahrzeuge für den Mob! In diesem Sinne…MZ war besser als sein Ruf, und für 500 Euro werden die keinen Roller auf den Markt bringen!
Kommentar: Groby – 13. Februar 2010 @ 10:54
Über mein Interesse an Zweizylinder-Motorrädern und einen Zufall traf ich vor vier Jahren bei einer Messe in Hamburg auf damals “Sachsenbike Tours”. Wir kamen über die 1000er MZ ins Gespäch und ich erfuhr von der Mögichkeit, eine Testtour zu buchen. Ich ließ mich darauf ein, besichtigte das Werk, erspürte dort den Enthusiasmus bei MZ und erlebte obendrein ein tolles Wochenende mit Gleichgesinnten und den verschiedenen Varianten der MZ 1000. Ich wurde auf über 500 kurvenreichen Kilometern von dem Motorrad regelrecht infiziert. Fahrwerk, Motor, Sound, Sitzposition, alles echt super für mich.
Wo MZ damals stand zeigt dieses Video meines Erachtens sehr gut:
http://www.youtube.com/watch?v=KerjP-ylMdY
Einige Woche nach der Testtour kaufte ich mir dann ein 1000 SF. Meine BMW R1100S – auch kein schlechtes Motorrad – habe ich später wegen des im Vergleich schlappen Motors und des unhandlicheren Fahrwerks verkauft. Allerdings habe ich damit auch auf das ABS verzichtet, das mir als eingebaute passive Sicherheit immer sehr wichtig war.
Mit meiner 1000er MZ bin ich seit dem sehr gerne und immer zuverlässig unterwegs. Oft wurde ich auf die Maschine angesprochen und häufig begleitete die staunenden Betrachter ein Bedauern, dass es der Firma so schlecht geht (als es sie noch am Markt gab) und nicht mehr Leute dieses tolle Motorrad kaufen.
Irgendwie gibt es in diesem Lande wenig Erkenntnis darüber, dass nicht immer nur die Anderen Wirkungen erzeugen! Aber das ist Philosophie und gehört nicht wirklich hier her.
Ich denke wir werden noch wesentlich mehr europäische Produkte und Firmen den Bach runter gehen sehen und brauchen uns am Ende dann nicht wundern warum wir keinen Job mehr haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Am Produkt und an den Händlern hat es sicher nicht gelegen. Es war m.E. eine Mischung aus Image, Osten, Presse, Management und Marketing. Und wenn Herr Baumgärtner damals nicht gegangen wäre und das Wörtchen wenn nicht wäre hätte es vielleicht geklappt.
Rückschau und “Wenn, ja wenn…” nützt der Firma MZ heute aber herzlich wenig. Da müssen Produkte her, die der Markt braucht und das zu Preisen, die akzeptabel sind.
Ich habe mich gefreut, als ich vom Erwerb der Firma durch Wimmer/Waldmann gehört habe und ich wünsche den Beiden, dass sie es hinbekommen die richtige Strategie, genügend Umsatz und vor allem eine Rendite zu erzeugen. Denn Unternehmen dienen nur einem Zweck: Geld verdienen!
Von mir aus soll für diesen letzten ernst gemeinten Neustart auch gerne wieder mein und das Geld der anderen Steuerzahler als Sichrheit verwendet werden. Es ist auf alle Fälle besser angelegt als bei Hypo Real Estate
Munter bleiben!
Kommentar: G. Kastner – 13. Februar 2010 @ 17:38
Habe die Diskussion hier gelesen und will nun auch meinen Senf dazugeben. Bin zwar kein Experte, doch habe ich selbst eine Simson und eine MZ und fände es gut, wenn sich MZ doch noch etablieren könnte, wenn es nicht bereits zu spät ist. Also, ich denke, MZ sollte sich am besten auf Motorräder der Einstiegs-Klasse konzentrieren. Die 125-er Klasse ist ganz okay. Aber es gibt auch einen Markt für Motorräder von 150 bis 500 Kubik. Die Preise dafür müssten bei 2300 bis 5000 Euro maximal liegen. Eben Einstiegspreise. Gerade bei Einstiegs-Motorrädern gibt es nicht wirklich viel Auswahl auf dem Markt. Und nicht jeder braucht am Anfang eine Maschine mit 600 Kubik oder gar 1000. Nicht jeder will die, bzw. kann sie sich leisten. Gerade bei Motorrädern um 250 Kubik war MZ doch mal ziemlich stark. 300, 400 oder 500 Kubik-Modelle würden sich bestimmt nicht schlecht verkaufen bei entsprechend konkurrenzfähigem Preis. Die Motorräder müssten einfach aufgebaut sein (keine teuren Technik-Spielereien) und sich leicht selbst reparieren lassen, wie früher aber eben doch deutlich robuster. Ich würde Anfangs reine Allround-Bikes (Straße, City) bauen. Für die Masse. Dann Sortimentserweiterung mit dem Typ Enduro. Später das ganze auch auf Elektrobasis anbieten. Eben nicht die Trends verschlafen. Dabei immer auf Preis-Leistung achten. Die Frage, warum man eine MZ kaufen sollte, müsste in Zukunft etwa so beantwortet werden: Günstiger Preis bei guter Qualität. Günstiger Verbrauch bzw. sehr günstiger Unterhalt. Billige Ersatzteile im Vergleich zur Konkurrenz und zu 90 Prozent selbst reparierbar, Händler um die Ecke (für Ersatzteileinkauf oder Reparatur). Die Regionalität könnte hier die große Stärke von MZ sein. Die Bikes sollten weder im Billigsortiment zu finden sein, noch zu teuer angeboten werden. Mehr als 5000 Euro UVP würde ich bei MZ aber nicht verlangen (das muss man schaffen, sonst wird das nichts). Und natürlich sollten die Bikes trotzdem auch noch viel Spaß machen! Verzichten sollte MZ auf China-Billig-Böller und Heizhobel der 1000-er Klasse und darüber. Ersteres würde den Ruf von MZ schaden. Letzteres bringt nichts, da die Konkurrenz hier bereits genügend Auswahl anbietet.
Kommentar: moby dick – 15. Februar 2010 @ 14:11
Ich denke, für Neuentwicklungen ohne vorheriges Prüfen des relevanten Marktes wird MZ kein Geld mehr haben. MZ kann jetzt nur Bestehendes an Kundenbedürfnisse anpassen.
Zum Beispiel möchten sich die Kunden immer durch Besonderheiten von Ihren Freunden und Bekannten abheben. Warum hat Harley Davidson so viel Erfolg? Wenn man sich die Technik genau anschaut, so sieht man nur alte Dinosaurier, zu schwer und zu lahm und überteuert. Motorräder anderer Hersteller sind viel leistungsfähiger, sparsamer, innovativer und preiswerter. Und trotzdem hat Harley Davidson anscheinend mit seinen Motorrädern die Lizenz zum Gelddrucken gefunden. Das Geheimnis liegt anscheinend in der Individualität und in einem reichhaltigen Zubehörprogramm. Keine Harley Maschine sieht aus wie die andere. Sei es eine andere Farbe, irgendwelche Extras oder vielleicht ein ganz anderer Rahmen.
Es wäre also für MZ sinnvoll, anhand von GFK-Zahlen und weiterer Recherchen das Konsumverhalten und die Vorlieben der Zielgruppen zu ermitteln und sich mit seinen Produkten darauf einzustellen und dieses auch und vor allem in der Presse lautstark zu veröffentlichen. Ein anderer wohlklingender Name wäre auch nicht schlecht. Dem Namen MZ haftet der ganze alte DDR-Mief an. Übrigens heißt MZ doch Motorenwerke Zschopau, wenn ich mich nicht irre. Motoren werden auch in ganz anderen Geräten gebraucht, z.B. Gartengeräte, Fluggeräte, Boote, Baumaschinen und was weiß ich noch. Vielleicht kann MZ sich ein zweites Standbein als Motorlieferant für die weiter verarbeitende Industrie aufbauen und damit sogar seine Motorradsparte stützen, Stichwort Outsourcing. Continental fertigt auch nicht mehr nur Reifen, sondern baut für die Autoindustrie ganze Fahrwerksmodule.
Wer nur an Bestehendem festhält und nicht über den Tellerrand guckt, wird untergehen. Also ich wünsche MZ viel Glück und neue innovative Ideen. Vielleicht führt es ja wieder zu Neueinstellungen. Dann bekommt MZ wieder eine Job-Bewerbung von mir.
Kommentar: Stotterfritz – 17. Februar 2010 @ 11:54
MZ und GP2, schreibt Ihr jetzt nun jeden Unsinn? Dieses Traktorfahrwerk mit 15 Halbtagskräften… Seit einem Jahr versucht Wimmer uns klar zu machen wie sehr er für MZ kämpft. Die Regierung gibt keine Bürgschaften, die Banken springen ab, ja selbst in Interviews droht er das Werk zu verlagern.
Doch ein vollständiger Antrag ist noch nie gestellt worden. Blöder gehts doch gar nicht mehr.
Warum hat noch nie jemand nachgefragt wie hoch das Budget für das GP2 Team ist?
Wie wird es finanziert? Sponsoren? Startplatz bei über 40 Bewerbern? Nicht einmal ist der Motorenvertrag da! GP2 ohne Motor? Enduro, 125 Sportbike, Elektroroller, alles nur Geschwätz.
http://www.youtube.com/watch?v=XG6_gOux1hU
Kommentar: G.Schmidt – 18. Februar 2010 @ 02:51
Why dont you consentrate on making some off road bikes that we can buy and drive on the road. All at acceptable prices. I have for 30 years been riding MZ her in Denmark and been happy with that. I never needed big expensive bikes.
Kommentar: jensen – 18. Februar 2010 @ 16:25
WiWa sind wirklich auf den Kopf gefallen.
Das 125er Konzept mit einer 250er Dosenöffner Rennsemmel und nem Moto2-entzwei-Kit sind das blanke Hohnkonzept mit dem man nicht einmal zu Neuen Markt zeiten die Investoren überreden konnte, heute schon gar nicht.
MZ soll leben, aber nicht mit Dummheit und Staatsgeldern.
1. Konkurs machen
2. Konkursmasse (Name, 125er) aufkaufen.
3. in ZP wieder neu anfangen, mit Kleinkredit oder Privatgeld neu anfangen (2 Mann, a la KALEX)
4. Motorradmanufaktur für schnelle 600er Moto2 Fahrwerke (Zwitter aus Glashütte und KALEX)
5. 125er durch Koreaner in Lizenz bauen und verkaufen lassen unter MZ-Label (Vielleicht hat ja Hyosung Bock drauf sich als MZ zu etablieren und sogar Ihre 650er umzubenennen – bringt beiden was).
6. Bei Moto2 Erfolgen, Marketing auf 125er erweitern (immer noch aus Korea).
7. Klappt das nicht, lasst’s sein. Für eine echte E-Moto Entwicklung ist die Zeit nicht reif, auch wenn viel mehr Leute Öko daherreden und auf der IoM a bissl Spass betrieben wird mit E-Motos. Kostet zuviel Geld für den Anfang. Option für später.
A1. Alternativ: Dubai-Kohle abzweigen und gross in die Produktion von NextGeneration Elektro-Motorräder einsteigen. Schluss mit 2/4-Takt. IoM gewinnen (kann Waldi doch noch fahren), Produkte für den europäischen und amerikanischen Markt homologieren (130km/h, 130km Radius, 130Min Vollladung)
Tschö.
Kommentar: pessoist – 19. Februar 2010 @ 01:18
Hallo Blog-Mitglieder,
am Anfang war es die Idee vom ersten W. Dieser erzählte es dem zweiten W. Nach einigen Tagen Überlegungszeit rief erster W zweiten W an. Zweiter W war dann doch von der Idee angetan, zu versuchen MZ zu übernehmen. Das alles war im September 2008. W-1 bemühte sich Investoren zu finden. Es wurden Kontakte zu Unternehmen, zu VIP´s sowie zur Landes- und Bundesregierung hergestellt und diese über die Absicht des Kaufes von MZ durch die beiden W´s unterrichtet sowie über Details informiert. Dies ging sogar soweit, daß unsere Frau Bundeskanzlerin Ende Oktober 2008 persönlich von W-1 angeschrieben wurde und über das Vorhaben MZ unterrichtet wurde. Vom Bundeskanzleramt (Bundeskanzlerin persönlich) kam eine promte positve Nachricht mit dem Hinweis der Unterstützung durch das zuständige Bundeswirtschaftsministeriums. Natürlich wollten wir zwei W´s versuchen dies mit Investorengelder sowie Landes- bzw. Bundesbürgschaften zu stemmen. Unsere Mittel hätten bei weitem nicht gereicht.
So Mitte November 2008 sprach W-2 W-1 an: ich kenne da einen, es ist der W. Kennst Du den W. W-1 sagte klar kenne ich den W. So wurde dann durch W-2 der Kontakt zwischen W-1 und dem dritten W hergestellt.
Im Lauf der Zeit traf man sich öfters und besprach die Angelegenheit MZ.
Es wurde dann der Plan sowie die mündliche Vereinbarung getroffe, MZ zu dritt anzugreifen und zu veruschen wieder ins richtige Fahrwasser zu bringen.
So nun war das Projekt MZ zu einem Dreiergestirn, also den 3 W´s herangewachsen.
Es entpuppte sich auch ziemlich schnell W-3 als Wortführer und als Leitfigur für W-2.
Am 27. November 2008 waren die ersten persönlichen Gespräche im MZ-Werk.
Da W-1 bereits im September 2008 das Werk besucht und mit Herrn Yap verhandelt hatte, kannte W-1 vom ersten Besuch bereits einige Mitarbeiter, die er im November wieder sah und natürlich auch ansprach.
Aus diesen Gesprächen entstand schnell eine gegenseitige Vertrauensbasis und es wurden auch Internas ausgetauscht. die für eine eventuelle Übernahme wichtig gewesen wären.
Über den Inhalt der geführten Gespräche zwischen der MZ-Führung und uns drei W´s bzgl. der Kaufabsicht, kann ich leider nichts schreiben, da wir drei W´s eine Verschwiegenheitserklärung MZ gegenüber unterzeichnen mussten.
Soviel sei aber geschrieben, ab Ende Dezember 2008 wurde die Informationsflut zwischen W-2 und W-3 gegenüber W-1 immer dünner. W-1 merkte dies und brachte seine Vermutung in einem langen Brief den beiden anderen W´s zum Ausdruck.
Natürlich W-3 als Wortführer auch nicht auf dem Mund gefallen, versuchte W-1 zu beruhigen. Der Eindruck von W-1 wäre falsch und W-3 würde in unserem Interesse handeln.
Natürlich wurde W-1 von MZ-Mitarbeitern informiert, daß W-2 und W-3 des öfteren im Wek gewesen seien und W-1 bei der Belegschaft entschuldigt wurde; er hätte leider keine Zeit bei den wichtigen Gespächen dabei zu sein, aber alles mit W-1 vorab besprochen wurde.
Ab diesem Moment war W-1 wirklich klar wohin der Weg führen würde.
Ende Februar 2009 war es dann amtlich. Aus den drei W´s blieben am Schluß nur noch zwei W´s übrig. W-2 sowie W-3.
Natürlich läßt W-3 dies nach Außen hin ganz anders darstellen.
Fakt ist, daß es ohne W-1 gar keinen W-2 sowie W-3 geben würde.
W-1 hatte ja angekündigt, daß er gegen W-2 sowie W-3 klagen würde. Dieser fühle sich, und das ist seine persönliche Meinung von W-2 sowie W-3 hintergangen. Milde ausgedrückt. Auf ein Schreiben des Anwaltes von W-1 reagierte W-2 sowie W-3 nicht einmal.
Ob W-1 eine Klage gegen beide W´s anstrebe sei noch offen. Was nütze W-1 ein Klageerfolg wenn vielleicht bei W-2 sowie W-3 nichts zu holen sei.
Außer noch mehr persönlicher sowie menschlicher Enttäuschung die W-1 durch W-2 sowie W-3 erleben durfte, käme dann noch der finanzielle Verlust hinzu.
W-1 möchte festhalten, daß dies seine persönlich subjektiven Eindrücke sowie Erlebnisse sind.
Zum Schluß möchte W-1 die A. Waldmann sowie alle herzlichst Grüßen, die es gerne gesehen hätten, wenn dieser beim Neuanfang MZ dabeigewesen wäre.
Nicht alles was glänzt ist gold, und nicht alles was man besitzt ist Eigentum.
Freundliche Grüße
W-1
Kommentar: ISi – 19. Februar 2010 @ 21:32
@isi :
Wenn deine Darstellung derartig der Realität entspricht, hat man somit eine neue (revitierte) Ansicht über den Herrn W 3 !
….meine Meinung zum Thema Moto2 ist die,man will potenziellen Kundenteams ein Rahmen-Konzept anbieten und auch gleichzeitig im GP-Zirkus mitmischen bzw. gegenwärtig sein.
Nur erhärtet sich der Eindruck, das sich der Fall “MZ RE 250″, Production-racer wiederholt.
Nur in diesem Falle noch öffentlicher und prominenter in Form eines A.West als “Testfahrer”.
Erst sollte die 250er mit KTM-Motor und Honda-Teilen in der kleinen IDM-Klasse mitfahren und wie man lesen konnte,in Serie gehen????
Aber mittlerweile wurde dieses Projekt auf Eis gelegt.
Jetzt der Spaß mit der Moto2-MZ.
Parallelen sind demjenigen erkennbar, welcher sie erkennen will oder kann.
Man möchte eben nicht in der Vergessenheit versinken und deswegen zeigen, präsentieren mit “Racern”, den Focus der Öffentlichkeit auf sich zu lenken.
Und außerdem macht die eigene Präsenz im Motorsport, das Tüfteln, Kniffeln, Entwickeln, Spinnen viel mehr Spaß, als nur als Geschäftsführer einer Firma im Büro zu sitzen und Bilanzen, Statistiken auszuwerten.
Ist ja auch logisch, warum Langeweile, Monotonie vorziehen, wenn man Action, Rennfeeling und Leidenschaft erleben kann…….
Kommentar: KevinM82 – 25. Februar 2010 @ 16:29
Hallo kevinm82,
leider stimmt das von mir geschriebene und entspricht der vollen Wahrheit. Recherchiere einfach mal bei den Berichten im Internet bzgl. MZ, Martin Wimmmer, Ralf Waldmann und meiner Person. Kleiner Tipp “Stolperstein”. Wenn Du was gefunden hast, wirst Du schnell zu meiner Person auch einen Namen finden und meine Kontaktdaten. Du kannst dann gerne den persönlichen Kontakt zu mir suchen. Ich freue mich auf den Kontakt.
Gruß Isi
Kommentar: Isi – 25. Februar 2010 @ 23:02
Ja ich weiß jetzt bescheid
……….
PN folgt
MfG Kevin
Kommentar: KevinM82 – 26. Februar 2010 @ 19:58
Was ist denn jetzt mit dem 1000-er Motor ?
Wurde das Patent verkauft, und wenn ja, an wen ?!?
Denkbar wäre ja auch, nur den Motor zu produzieren und an andere Motorradhersteller zu verkaufen.
Seine Vorzüge hat er ja bewiesen.
Ist ja ein weit verbreitets Konzept Fremdmotoren zu verwenden.
Möglich wären auch Verwendungen in vielen anderen Bereichen:
- Bootsmotor
- Kleinflugzeuge
- Quad
- Schneefräsen
usw………………………………….!
Eine weitere Frage, die sicher auch andere Leute interessieren könnte:
Gibt es noch komplette 1000-er Motoren zu kaufen ?!? (für “Eigenbauer”)
Micha, Zepernick
Kommentar: Micha – 27. Februar 2010 @ 10:36
Das Patent für den 1000er Motor hat HL soviel ich weiß. Wo sollte dieser Motor zu kaufen sein, der wurde ja nur für das Mopped hergestellt. Und bei HL wird er nicht weiter gebaut.
Kommentar: Norbert W. – 28. Februar 2010 @ 12:42
Quelle Motorsport Aktuell
03.03.2010
Moto2 :
“…..Alle Rennteams müssen an Honda eine Leihgebühr i.H. von 58000 € für den/die Motoren zahlen….”
Also auch das MZ-Rennteam…….
Kommentar: Uwe S. – 03. März 2010 @ 12:35
Waaaaas??? dafür haben die wohl geld?
Hätte man nicht besser das Geld in die Produktion der 125er stecken können oder zumindest einen schritt in diese Richtung ???
was ist denn nun aus der angeblichen Entscheidung Ende Februar geworden, wo es um eine Bankenzusage ging????
Kommentar: Svenni – 04. März 2010 @ 09:37
tja,wenn diese Entscheidung positiv ausgefallen sein sollte,würden wir das mittlerweile wissen.Da aber niemand und nirgens diesbezüglich was bekannt ist,wird es keine positive Entscheidung gegeben haben.Oder glaubt ihr eine Bank gibt einen Millionen-Kredit als Finanzierung für den Rennsport ????
Verspekulieren können die Banker ihr Geld viiiiel besser alleine,wie wir alle wissen.Da warten die nicht auf eine Geldvernichtungsmaschine wie die des Rennsports.
Kommentar: marcel – 04. März 2010 @ 17:19
Da sind noch die 4 Mio., die MZ an Hong Leong schuldet.
Keine Regierung der Welt lässt sich erst in der Presse beschimpfen und gibt dann Bürgschaften,siehe mein erster Beitrag vom 26.6.2009, und dann wird der Antrag erst 9 Monate später gestellt. Vor Wahlen Herr Wimmer, sagt Ihnen jeder Politiker alles zu, da hätte der Antrag fertig sein müssen und abgegeben sein, dann hätte es auch Geld gegeben.
Produktion verlagern, da sieht jeder, dass Sie aber minus Null Ahnung haben.
MZ als Rennsportstandort, diese Flächen leistet sich nicht einmal Mercedes F1 Team. Einfach alles nur dummes Geschwätz.
Seit heute läuft die Insolvenzverschleppung.
Kommentar: G.Schmidt – 11. März 2010 @ 10:15
Lieber Herr G. Schmidt,
haben Sie denn keine Angst, wegen Verleumdung angezeigt zu werden, wenn bei MZ trotz Ihres Erwartens doch keine Insolvenz anmeldet?
Nicht dass Sie dann wegen dieser Anzeige insolvent werden….
Ich würde an Ihrer Stelle aufpassen, der angeschlagene Boxer ist am gefährlichsten!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mal nachgefragt, Sie geben sich als Mitarbeiter aus, sind aber keiner, weil es keine Schmidts im Werk gibt,
wer sind Sie, wieso lügen Sie, dass Sie Mitarbeiter sind?
Wimmer hat in seinem Text Ihnen doch vorgeschlagen, sich persönlich mit Ihnen zu treffen, haben Sie das gemacht oder doch zu feige?
Und ein Lesproblem haben Sie anscheinend auch, nicht nur Rennabteilung , sondern auch Roller ( Charly, Emmelyproduktion) und Ersatzteilfertigung wird in Zschopau bleiben.
Übrigens die Idee mit Auslagern finde ich super,
MZ für Motorenwerke Zirndorf oder Motorenwerke Zorneding usw.
Wenn die in Sachsen nicht möchten, würden die in Bayern gerne….
Kommentar: juan – 11. März 2010 @ 12:01
Wieviele ostnostalgische Träumer sind jetzt enttäuscht?
Ein Museum öffnen und die GF als Parkwächter oder Museumswächter. Das beherrschen Sie bestimmt.
Naja und wenn das Gehalt nicht ausreicht – Unterstützung vom AA. Wäre auf Dauer preiswerter als noch ein Kredit und noch eine Bürgschaft – wofür eigentlich? Für Motorräder, die keiner fährt. Die auch früher keiner gefahren wäre wenn es eine Alternative gegeben hätte.
Und vielleicht versuchen die Beiden mal die derzeitigen heißen Eisen in ihrem Portfolio zu puschen und mit den dann wahnsinnig übermäßig fließenden Gewinnen ihre Motorradwünsche zu erfüllen.
Oder kauft keiner die E-Roller und M-Bikes? Sind das auch Produkte, die keiner will?
Praxis als Prüfstein der Geschichte ……
Weg mit MZ – schnell – es wird bloß noch peinlich.
Kommentar: jörg – 11. März 2010 @ 21:15
Lieber Osterhase !!!
Ich wünsche mir von Dir zum Frühjahr ein neues Motorrad von MZ:
Mit 1600er Reihenvierer,
mit Kardanwelle – Du weißt die Ketten sind bei MZ immer sooh schnell gerissen,
einer schönen Verkleidung – Du weißt beim Schnellfahren brauche ich das, es paßt dann auch mehr Werbung für MZ drauf,
etwas Xenon-Licht – dann brauche ich keine Billigbirnen wechseln,
mit ABS – Du weißt bei dem neuen Motor muß ich auch mal gaaanz schnell anhalten können, wenn die Osterhäschen über die Straße hoppeln,
und mit Traktionskontrolle, darf auch RDC heißen – Du weißt aber auch wenn ich mal ein paar Wheelis machen möchte, muß ich das auch abstellen können – die Mädchen gucken dann immer so,
und mit einer schönen Sitzbank – naja es darf ruhig so eine wie von Corbin sein – bequem und für lange Fahrten geeignet, mit Sitzheizung,
und mit Seitenkoffern – Du weißt, wenn ich dann bei 300 mich wohlfühle bekommt meine Freundin immer …. Angst, ja und dann muß sie danach die Wäsche wechseln – also viel Platz für weibliche Kleinigkeiten im Koffer,
und ein großes Topcase – Du weißt da müssen zwei Helme verschlossen werden können,
Wie, Was? Osterhase das gibt es alles schon? Aber nicht von MZ?
Das habe ich ja gar nicht gewußt, meine Lehrerin und mein Parteisekretär haben mir gar nichts davon erzählt.
Und was kann ich da jetzt machen? Ich möchte doch sooo gerne eine MZ.
Und bei BMW gibt es nur ein M wie mag dich, aber kein Z wie zügig.
Was Du schenkst mir zwei tolle MZ-aufkleber und die kann ich mir dann über das Logo kleben?
Halten die Aufkleber dann auch? Oder fallen die bei Tempo 80 ab?
Lieber Osterhase – das machen wir dann so.
Kommentar: Manfred – 12. März 2010 @ 14:59
Was soll der scheiß?
Träumen Wimmer und seine Leute? Warum wollen/müssen die unbedingt so eine scheiß moto2 Rennmaschine entwickeln? die sollte lieber bezahlbare Motorräder baun, wie zum Beispiel die 125ccm Serie für Jugendliche ab 16 die Motorrad fahren wollen und mobil sein wollen.
Aber nein da wird son Elektromüll und Mountainbikes gebaut, das verstehe ich nicht. In meinen Bekanntenkreis sind “damals” (1998-2004) viele mit den 125-er rumgefahren und wir waren mit den Böcken top zufrieden, die liefen und man konnte auch mal selber was reparieren.
die 1000-er MZ war doch mal ehrlich gesagt eine Totgeburt ne 1000ccm Maschine mit etwas über 100PS wo andere Herrsteller schon an den 200PS kratzen. Sie sah zwar steilich aus aber das hat auch nicht geholfen.
Aslo an die Herrn beim MZ !!!BAUT VERNÜNFTIGE MOTORRÄDER DIE WAS ABHALTEN UND DIE BEZAHLBAR SIND.
Kommentar: egon – 13. März 2010 @ 08:13
Ich möchte nochmal etwas zur Geschichte sagen, weil man immer wieder von dem Sargnagel, der 1000er spricht.
Grund am Aus für MZ unter Hong Leon (HL) ist allein der gescheiterte Einstieg von MZ in Malaysia.
Dort hat man ganz einfach keine Qualität produziert, was zur Schließung des dortigen Werkes führte.
Hohndorf war grundsätzlich nur als Entwicklungsstandort und für die PrestigeProduktion wie der 1000er vorgesehen.
Mit anderen Worten sollte das Werk in Malaysia preiswert große Mengen Motorräder für den Weltmarkt produzieren und ihn Hohndorf hätte man entwickelt und zusätzlich Produkte für den europäischen Markt gebaut.
Leider lags an den Malayen, dass es nicht funktioniert hat. Die Gründe sind aber dennoch sehr vielschichtig.
Und das der Verkauf an W&W erfolgte, könnte damit zusammen hängen, dass man nicht unbedingt Konkurenz schaffen wollte. HL produziert ja immer noch Motorräder, allerdings keine MZ. Hauptsache der Laden ist verkauft. Ob da jemals wieder ein Motorrad produziert wird, ist HL doch piep egal.
Gruß Kay
Gruß Kay
Kommentar: Kay – 13. März 2010 @ 13:30
Was ist nun mit der Entscheidung geworden,ob MZ Racing Team in der Moto 2 mitfahren darf ????
Da sollte doch gestern eine Entscheidung fallen…..
Kommentar: Svenni – 13. März 2010 @ 14:13
Bravo Kay, endlich mal wieder ein fundierter Beitrag. MZ Mal hat gar nichts hinbekommen, nicht einmal die Charly Fertigung.
Und wo ich schon mal dabei bin, MZ hat gar keine Geländevergangenheit, MZ hat nicht mal ein Geländemoped in der Serie produziert, Zero!
Es gab eine Rennsportabteilung die GS MZ gefertigt hat, das hatte aber Nichts mit der Serie zu tun. Mist für viele, die stets darüber reden und schreiben, Mist wenn man einfach keine Ahnung hat.
Ich glaube auch nicht dass MZ einen Startplatz erhält, in Spanien werden auch Zeitungen gelesen. Und ohne ein Budget von 500.000 Euro , ohne die Gage für den Fahrer wohlgemerkt, braucht auch niemand mehr antreten, sofern das Team eine GANZE Saison mitfahren will. Und in Madrid können sich die Verantwortlichen sehr gut noch an Wimmers 250GP Pleite erinnern.
Kommentar: G.Schmidt – 13. März 2010 @ 14:39
Also eine Neu-Auflage der Baghira mit Einspritzung,Euro3 und sagen wir mal 60 PS, das wäre doch eine Granate,egal ob SM oder SX Ausführung.Denken wir nur mal an die SuperDuke von KTM ect…….
Ich erwähne dies nur,weil ja W&W unter anderen auch den Enduromarkt neu bedienen wollten.Gerade bei DER Endurovergangenheit von MZ.
Man sollte sich vielleicht an seine Wurzeln und Tugenden erinnern,an glorreiche Zeiten,wie zum Beispiel SIX-DAYS-Siege.
Aber da nun diese negative Kreditentscheidung ausgesprochen wurde, werden wir erstmal weiter davon träumen müssen.
Kommentar: marcel – 13. März 2010 @ 18:59
MZ ist Tot. Wer von Euch Lesern würde denn eine MZ fahren ? Wenn es nicht ein Motorrad vom Kaliber einer BMW S1000RR oder Ducati Hypermotrad ist wollt oder könnt Ihr euch doch gar nicht beim Bikertreff sehen lassen. Ein Ostdeutsches Motorrad ohne Flair und Toptechnik das kommt nicht an, siehe auch auf das letzte Großhubraummodell von MZ, ein Flopp. Das wird nie was und wir sollten uns nix vormachen. bei Phillip Holzmann und Co hats auch nicht funktioniert.
Kommentar: Jörg – 14. März 2010 @ 12:57
Was ist denn nun mit der Produktion des Hybridrollers Emmely,nachdem es keinen Kredit von Banken geben wird???? Sollte nicht CLEAN MOBILE mit der Produktion des Antriebes beginnen?
Ist das jetzt genauso hinfällig wie die 125er-Produktion????
Dieser sollte doch MZ retten (Zitate der Medien!) !
Kommentar: marcel – 14. März 2010 @ 15:34
Was mit VOXAN passierte spiegelt sich fast bei MZ wieder.
Jegliche Unterstützung wird abgelehnt. Würden Sie Autos bauen, wäre es eine andere Sache. Aber Motorräder? Ob mit oder ohne Tradition. Motorradbauer ausser BMW sind KMUs (kleine mitteständische Unternehmen) wie viele maschinenbauer auch. Da sind Banken und Politiker nicht bereit zu helfen. Viele haben noch nicht gemerkt dass die Weltwirtschaft in der Krise ist, und JETZT gehandelt werden muss um beim Aufschwung dabei zu sein. Hilfe an den Mittelstand ist gefordert denn diese beschäftigen 80% der deutschen Bürger. Denn diese Betriebe zahlen STEUERN. Die große Autobauer bekommen ja extra Geld und Support und sind so geschickt dass die Zahlungen minimalistisch ausfallen.
Nur weiter so.
Kommentar: Max – 15. März 2010 @ 15:44
MZ hat einen WM-Startplatz erhalten!!!
@ Gerd Schmidt schrieb: Mist wenn man einfach keine Ahnung hat.
Ich glaube auch nicht dass MZ einen Startplatz erhält, in Spanien werden auch Zeitungen gelesen.
….na Gerdi, wer hat denn hier keine Ahnung ????
Kommentar: alexander – 15. März 2010 @ 20:20
Manche Kommentare sind einfach nur dämlich. Leute, wenn zwei bzw. drei Leute mit viel Ahnung über 1,5 Mio in die Hand nehmen um eine Kultmarke zu retten, eine Rennmaschine in atemberaubender Zeit fahrfähig entwickeln, eine Miniproduktion am laufen halten und und und dann ist das eine großartige Leisung. Leider ist die Wirtschaft trotz Abwrackkrampf usw. immer noch da und die Banken müssen ja nun erst einmal wieder Ihre eigenen Taschen füllen, nach dem Sie ja alles verzockt hatten oder bei den sogenannten Badbanks Ihre Verluste abliefern durften..Ziel Bank sein verfehlt
Leider wurde MZ durch diese Verzögerungstaktik das zweite Geschäftsjahr kaputt gemacht und das trotz positiver Signale aus der Landeshauptstadt Dresden
Also wenn alle die jenigen, denen an MZ was liegt, sollten sich in die Spur begeben und dem Rennsportteam unter die Arme greifen damit wir bald wieder eine deutsche Marke als Weltmeister haben werden
Kommentar: MZmoto2fan – 15. März 2010 @ 21:24
Übrigens der Charly heißt jetzt Charly Evo hat die neuartige Batterietechnik Lithium Ion Dadurch ist Charly 10 Kg leichter und fährt eine längere Distanz Emmely wird demnächst produziert….siehe PK MZ vom Mittwoch. Also kauft Charlys und helft Alles wird gut
und MZ heizt wieder ein
Kommentar: MZmoto2fan – 15. März 2010 @ 21:29
@ G.Schmidt
..im Prinzip stimme ich ihren Ansichten zu, bzgl. W&W ! was ich jedoch
bemängle ist ihre Aussage Zitat:
“Und wo ich schon mal dabei bin, MZ hat gar keine Geländevergangenheit, MZ hat nicht mal ein Geländemoped in der Serie produziert, Zero!
Es gab eine Rennsportabteilung die GS MZ gefertigt hat, das hatte aber Nichts mit der Serie zu tun. Mist für viele, die stets darüber reden und schreiben, Mist wenn man einfach keine Ahnung hat.
Sicherlich, die GS und GE auch die ETS400 usw. waren keine Seriemodelle,
sondern reine Sportmodelle! Es gab aber auch Kleinserien die gefertigt wurden..teilweise nur für den Export….ich erinnere an die ES 125/175/250 G , die ETS 250G5 und die ETS 350G. Vielleicht erklären Sie mal, der Öffentlichkeit -sozusagen als MZ-Insider wo diese Modelle entstanden!
Ausserdem würde ich sie bitten, von solche Falschpropaganda abzusehen!
Der Geländesport hatte einen hohen Anteil am Ansehen der Marke MZ in aller Welt, auch wenn den meisten heimischen Bürgern der Erwerb einer
G-Maschine offiziell nicht zugestanden wurde. Evtl. sollten sie mal in alte KFT Zeitungen nachschlagen um ihre Erinnerungen aufzufrischen.
@isi
…..fällt schwer zu glauben, die “Geschichte von den drei WWWs”, ich denke
aber das es ziemlich nah an die Wahrheit herankommen könnte.
Die Sache mit dem Produkt nach Din 136** war ja auch nicht so verkehrt,
hatte ja auch gut im Gespann von zwei WWs funktioniert, schade das ihr es
nicht im Duo versucht habt. Ich denke , wenn die zwei WWs damals noch vor der Bundestagswahl an der richtigen Glocke geklingelt hätten, wäre das dritte
W nicht nötig gewesen. Aber das wahre Leben zeigt es immer wieder , wenn
drei Freunde eine Reise tun, lässt Streit nicht lange auf sich warten!
Mich würde mal interessieren wo ” W1 ” die Chance für die Marke MZ gesehen hätte, in “Zschopau”? und in welchem Markt?
Kommentar: jimmy133 – 15. März 2010 @ 23:29
Stimme dem Alexander zu,
der Gerdi hat keine Ahnung, ist ein Ahnungsloser und hoffentlich hält er endlich seinen Mund!
Kommentar: juan – 16. März 2010 @ 11:10
Hi Jörg, wieso kann ich mich nicht mit einer MZ am Moppedtreff sehen lassen?
Wenn die ganzen Japaner in Mengen dort aufschlagen wie Fliegen am Visier nach 300km sieht man doch nur Einheitsbrei. Gerade das seltene Mopped sticht heraus, nur durch ein paar Aufkleber oder andere Blinker oder eine Brülltüte bleibts doch immer dasselbe Mopped.
Ist eben mein Standpunkt.
Zum Thema Moto2, wer zahlt denn den ganzen Spaß? Pumpen da die 3 W’ nur Kohle rein?
Kommentar: norbert w. – 16. März 2010 @ 20:16
Hallo Norbert
es gibt einen Investor der die Motorsportaktivitäten fördert und bezahlt. Nichts desto trotz wird momentan nach weiteren Sponsoren gesucht Natürlich muss man am Anfang in sein Unternehmen investieren um die Verkäufe anzukurbeln. Beispiel Yamaha ist im MS erfolgreich und hat letztes Jahr in Deutschland rund 4500 Maschinen verkauft also die Idee mit Rennsport eine Marke bekannt zu machen…läuft derzeit ja schon perfekt für MZ… und dann natürlich Moppeds verkaufen Elektro ist dabei nur der Anfang bei MZ Gerade die serie RT 125 war bei Jugendlichen in Ost und Teilen west beliebt weil man da noch schrauben kann
Kommentar: MZmoto2fan – 16. März 2010 @ 21:13
Die Aussage mit den 125ern kann ich bestätigen. 2 MZ- Händler sagten mir schon das o.G. gerne gekauft wurden. Nur wenn zu lange keine 125er lieferbar sind schaut man sich woanders um und MZ verschwindet aus den Köpfen.
Kommentar: norbert w. – 17. März 2010 @ 17:38
Wer oder was ist denn nun MZ?
Ist das nicht die aufgebohrte Simson S50 aus Suhl, produziert in Zschkopau?
Wegen der Beliebtheit als leisestes Motorrad der Welt, mit den Verkaufszahlen explodiert und deshalb in der Weltstadt Zschkopau mit ihren vielen Fachkräften produziert. In Suhl waren die Kapazitäten für diesen Technologiekracher einfach nicht mehr vohanden.
Wenn Du auf der sitzt, hast Du die Knie an den Ohren, das hält warm, die Zugluft ab und vermittelt wegen der zugehaltenen Ohren das Gefühl eines leise schnurrenden Motorrades. Ein Technologiewunder halt.
Oder habe ich jetzt irgendetwas durcheinander gebracht?
Dann habe ich auch gehört, daß wegen der Verkaufsrückgänge der großen Marken die freien Händler alle bestrebt sind unbedingt MZ (Mächtig Zügig) in ihr Verkaufsprogamm aufnehmen wollen.
Da soll es aber wegen dieser sehr starken Nachfrage Lieferengpässe bei den 250-, 600-, 850-, 1200-MZ-Maschinen geben.
Erst will sie keiner und jetzt reißen sich alle darum.
Ich habe mich natürlich auch gleich angemeldet und nach 4 Monaten Wartezeit eine Wartenummer erhalten. Wenn ich dann in 8 oder 12 Jahren dran bin darf ich mir die dann persönlich aus Zschkopau abholen.
Ich freue mich schon riesig darauf.
Kommentar: MZ-Fan – 18. März 2010 @ 23:09
@juan
ich wette Du warst noch nie im Werk, 15 Mitarbeiter,alle in Kurzarbeit aber dicke Hose machen bei GP2 , das gefällt nur der wahren Ahnungslosen.
Die beiden W s müssen im Herbst eine weitere Million an Hong Leong bezahlen, sonst fällt das Werk an die Jungs aus Malaysia zurück. Wie denn ?
Die Saison werden die beiden nie zu Ende fahren, dann kommt wieder Onkel Wimmer und erzählt, es waren die anderen Bösen, die Politiker, Banker usw.
Wie lange wollt ihr Euch eigentlich diese Lügengeschichten gefallen lassen.
Ich empfehle nur seine Interviews hier zu lesen und dann mal zu prüfen, was er gehalten hat.
http://www.youtube.com/watch?v=XG6_gOux1hU
Nichts, rein gar nichts. Träumt weiter… das dicke Ende kommt !
Kommentar: G.Schmidt – 27. März 2010 @ 18:21
Unser Moto 2-Engagement wird d abei Signalwirkung haben, denn es wird zeigen, dass wir sehr wohl dazu in der Lage sind, erfolgreich Motorräder zu produzieren. Martin Wimmer
Zitat aus Motorsport Magazin von heute-
Seit dem Kauf von MZ nicht mal ein Stück.
Kommentar: G.Schmidt – 27. März 2010 @ 18:26
Hallo Herr Schmidt,
ich würde Ihnen nochmals empfehlen, Ihre geschäftsschädigenden
Kommentare zu unterlassen.. Sie geben sich als MZ Mitarbeiter aus der Sie
nicht sind. Der Aufforderung von Herrn Wimmer sich bei Ihm persönlich zu melden sind Sie nicht nachgekommen. Ziemlich feige und billig!!!!
Ganz einfach aus dem Hinterhalt Lügen verbreiten.
Ganz toll, Respekt!!!!!!
Kommentar: Lichtenberg – 31. März 2010 @ 15:16
@mz-fan du hast beeindruckende , fundierte kenntnisse – nicht nur über MZ ,auch über Geografie
In Zschopau wurden mal Motorräder gebaut in Schkopau ist die Chemieindustrie daheim . Bitte erklär mir was Zschkopau ist
Kommentar: PaRo – 01. April 2010 @ 06:53
Lieber lieber Schmidti!
wie Ahnungslos Du bist, belegen doch deine Aussagen, bis jetzt war keine von denen zutreffend.
1. KOnkurs vor Herbst? -Lüge
2. Bis September werden wohl alles Ersatzteile verkauft sein ? – Lüge
3. Dezember ist Ofen aus? -Lüge!
4. GP2 Auftritt ein Fake? -Lüge
5. Die werden nie einen Startplatz bekommen ? -Lüge
6. Seit heute läuft die Insolvenzverschleppung ( gesch. am 11.03) – Lüge!
7. 15 Mitarbeiter in Kurzarbeit? – Lüge, es sind 27 , ab dem 01.04 nicht mehr in Kurzarbeit!
Du, schmidti, kann sein , dass Du irgendwie mit W&W ein traumatisches Erlebnis erlebt hast und bis jetzt dich noch nicht erholt hast davon?
Sonst sind deine Aussagen nicht zu verstehen, DUMMSCHWÄTZER! ( ist doch sonst dein Ausdruck?)
Schöne Grüsse aus Zschopau!
Kommentar: juan – 01. April 2010 @ 11:05
Ja unser Herr Schmidt,
ein richtiger Hellseher!!!! Juan du hast recht “DUMMSCHWÄTZER”
ist sein Lieblingswort.
Ich will normal nicht polemisch werden, aber du hast den Nagel
auf den Kopf getroffen.
Habe den Herrn Schmidt ja mehrmals aufgefordert seinen richtigen
Namen zu nennen. Vielleicht heist er ja wirklich Dumm………..
Oder feigeausdemhinterhalt, wer weis??
Halt, es gibt noch ein Lieblingswort “Insolvenzverschleppung”
Möglicherweise doch gebildet????? Ist ja doch nicht im normalen
sprachgebrauch zu finden.
Kommentar: Lichtenberg – 01. April 2010 @ 21:53
KANN ES SEIN DAẞ HIER EINZELNE BEITRÄGE “VERSCHWINDEN” ?
ZENSUR HATTEN WIR VOR VIELEN JAHREN SCHONMAL !
Kommentar: paro – 06. April 2010 @ 15:36
Na aber Herr Lichtenberg – hier haben wir wohl noch ein bischen Rückendeckung?
im MZ-FORUM sieht das ja bissl anders aus
viewtopic.php?f=72&t=22165&start=650
Kommentar: karly – 06. April 2010 @ 16:19
Hallo Karly
In diesem Motorradonline Blog kann jeder seine Meinung äußern. In dem von Dir genannten MZ-Forum, hat der Moderator etwas persönlich gegen Herr Lichtenberg, eine andere Meinung als die seinige ist dort nicht erwünscht, mit Verweis es handelt sich um ein privates Forum. Herr Lichtenberg wurde nahegelegt sich dort nicht mehr zu äußern….. sollte man wissen !!!
PS: Es geht dort wohl um eine Art Sozialistischen Forumbeirat, der sich vor einem Jahr mal bei MZ profillieren wollte, aber für die Führung eines privaten Unternehmen 2010 natürlich nur hinderlich ist. Einge haben das nicht überwunden und schmollen seitden…..
Kommentar: alexander – 06. April 2010 @ 19:39
Es geht dort wohl um eine Art Sozialistischen Forumbeirat, der sich vor einem Jahr mal bei MZ profillieren wollte, aber für die Führung eines privaten Unternehmen 2010 natürlich nur hinderlich ist. Einge haben das nicht überwunden und schmollen seitden….. Zitat von Herr Alexander
es ging keineswegs um einen sozialistischen Forenbeirat , der Forenbeirat war von W&W intiiert – als Bindeglied zwischen W&W und den Internetforen zu MZ .
Bitte keine Un/Halbwahrheiten verbreiten .
Ausserdem hat dort EINER der 10 Moderatoren seine private Meinung geäussert (und dies auch als solche gekennzeichnet) und wenn sich der Herr Lichtenberg immer sofort bei Gegenwind zurückzieht ……………
Kommentar: paro – 07. April 2010 @ 04:50
Hallo,
wer weiß denn ,warum MZ beim Moto2 in Katar so schlecht abgeschnitten hat?
Mal von dem Sturz abgesehen jetzt.
Kommentar: marcel – 14. April 2010 @ 20:21
Hallo,
was ist denn nun mit dem so großartig beworbenen Hybrid-Roller Emmely,der voriges Jahr angekündigt wurde? Habe darüber gar nix mehr gehört….
Oder war das auch nur ein Fake seitens Hr.Wimmer????? :-/
Kommentar: Svenni – 21. April 2010 @ 10:57
@Paro: “KANN ES SEIN DAẞ HIER EINZELNE BEITRÄGE “VERSCHWINDEN” ?
ZENSUR HATTEN WIR VOR VIELEN JAHREN SCHONMAL !”
Nein nur Spam. Und so viel Großbuchstaben sind auch nicht nötig …
Gruß
Norbert Löns
Kommentar: Norbert – 27. April 2010 @ 17:26
Also heute beim Freien Training Moto2 Live auf Sport 1 sagte Herr Waldmann,dass demnächst mit der Produktion der 125er begonnen werde !!!!
Kommentar: BerndK. – 30. April 2010 @ 18:55
ja habe es auch verfolgt auf Sport1.
Waldmanns Interview zufolge kommt also nix da von wegen den Hybridrollern.Alles nur Show und Spinnerei gewesen…….nur heiße Luft,wie sonst auch.
Kommentar: Emme150 – 30. April 2010 @ 20:01
Ein Händler sagte mir letztens,das die Besitzer der Motorenwerke Zschopau überhaupt gar nicht von Hong Leong die Rechte an der Produktion von 125er Motorrädern mit gekauft hätten.Es wurde lediglich das Gelände in Hohndorf inkl. Geräten,Maschinen also Interieur erworben.Deswegen wurde und konnte es auch keine Produktion von RT 125 geben.
Kommentar: Schneeflocke – 03. Mai 2010 @ 14:57
Hallo Schneeflocke, könntest Du mir bitte den Namen des ” Händlers” sagen.
Er muss da was verwechselt haben, die 1000er Rechte sind nicht gekauft worden
alles andere schon. Zum Kommentar von emme150: Hast Du eine Ahnung wie eine Dauererprobung läuft ? Ein Beschreibungsbogen und Zulassungunterlagen
muss erstellt werden. Alles nicht so einfach in Deutschland.
Kommentar: Lichtenberg – 04. Mai 2010 @ 16:48
Jetzt plant man in Zschopau sogar die Produktion von 125er und 250er Enduro-Wettbewerbs-Crossern,zum Teil auf Basis von RT 125.
Wird das auch so ein Luftschloß wie die damalige Honda-MZ RE 250 mit KTM -Motor?
Kommentar: AlterFritze68 – 30. Mai 2010 @ 11:53
rwohrxvb…
rwohrxvb…
Trackback: rwohrxvb – 02. Juni 2010 @ 12:59
Heut im Qualifying nur Platz 39 von 41 Startern??? Was war denn diesmal gewesen???
Kommentar: hansi56 – 05. Juni 2010 @ 22:06
Das ist ja wohl sonnenklar. Das MZ Moped war eine Supersporthonda aus dem ex Stiggy Team, alles war perfekt. Dann haben die Sportsfreunde Wimmer-Waldi ihr gesamtes Können und Wissen eingebracht und es war vorbei. Waldi war ein sehr respektabler Rennfahrer, aber halt kein Entwickler. Wimmer weder noch. Und so sind Rahmen, Schwinge, Verkleidung voll daneben.Wimmer hat sich auch bei der IRTA beschwert, weil der Rasen nicht aerodynamisch günstig in Mugello geschnitten war, ganz besonders in Arrabiata2 hat Wimmer deutliche Verwirbelungen festgestellt.
Ein Kasperletheater ist das. Wie lange wohl der West noch bleibt?
Kommentar: Racer – 09. Juni 2010 @ 08:47
Das gesammte Fahrwerk ist Murks, sieht aus wie Landwirschaftsgestell. Da keiner bei bei der Truppe ein Fahrwerk berechnen kann, kommen halt einige Rohre zum Einsatz, das wars. Bei nassem Wetter fällt das nicht so auf, Gripp und Speed ist halt niedrig und es kommt nur auf den Fahrer an. Bei trockener Piste ist es halt immer vorbei.
Dass die Reporter ohne nachzudenken jeden Mist vom Wimmerwaldi abdrucken ist schon sehr traurig. Leistungsverlust durch zu engen Rahmen, hahaha. Der Wärmehaushalt ist falsch, Verkleidung, Luftabfuhr und Kühler unterdimensioniert. Dazu wursteln beim Mapping und das Problem ist wieder da.Ist die Airbox falsch, dann ist der Wurm halt drinn.Die Truppe hat gar keine Ahnung.
Minus Null !!!
Da versteht die blonde Katzenberger mehr von der Raumfahrt als die MZ Kasperltruppe vom Motorrad.
Oder liegt es Luftverseuchung vom Grillen der Fans an der Rennstrecke? Oder vom feindlichem Bier?
Herr Lichtenberg, wenn Sie sich immer so aufregen, schreiben Sie uns doch mal, was die Kasperltruppe denn sei dem Kauf so alles hingekriegt hat. Aber bitte keine Märchenstunde und keine Zukunftsträume.
Bis heute keine Fertigung, keine Finanzierung und nur eine Voll-Lachnummer bei Moto 2. An den Fakten wird man gemessen, nicht an demTraum von Lottogewinn in 4 Wochen. Und 1+1 sind immer noch 2.
Kommentar: G.Schmidt. – 20. Juni 2010 @ 03:15
Ganz so krass wie G.Schmidt würde ich es nicht ausdrücken,aber rein faktisch ist da was dran!
Das einzige was realisiert wurde ist die Produktion von E-Roller Charly,der aber nicht und niemals gewinnbringend vermarktet wurde (bisher) und das auch nicht in Zukunft wird.Und vor kurzem die Aussage Hr.Wimmers,das man einen potenziellen Kooperationspartner in China gefunden hätte,suggeriert damit,das eine evt. Produktion ins dortige Reich der Mitte verlagert wird.
Lediglich die”Entwicklungsabteilung” will man vorerst in Zschopau (Hohndorf) belassen……
An alle : wacht doch endlich auf !!! Der Traum von der Wiederbelebung der Marke MZ ist ausgeträumt. Motorräder werden nie mehr wieder aus Zschopau unseren Markt bereichern und das Straßenbild füllen!!!!
Und dieses Moto2-”Bemühen” von Wimmer-Waldmann ist nicht mehr als eine Verwirklichung ihrer Wiederbelebung ihrer Rennsport-Vergangenheit.Damit wird man auch niemals genug Sponsoren finden können,die genug Geld sponsern,um damit in Zschopau eine Serienproduktion finanzieren zu können.Die jetzige Teilnahme an der Moto2 wird nur finanziert durch einen dritten Geldgeber,der mit involviert ist.Und A.West fährt dort ohne jegliche Gage mit,nur um seinen Namen aktuell im Renngeschehen zu lassen.
Das Problem der ganzen Geschichte ist doch, dass WImmer-Waldmann von Anfang an den Mund viel zu voll genommen haben,und im Laufe der Zeit sich immer mehr dadurch lächerlich gemacht haben und ihre Glaubhaftigkeit damit öffentlich verloren haben……..
MZ….rest in Peace
Kommentar: TinoS. – 22. Juni 2010 @ 01:30
Die Märchenstunde geht nun zu Ende. Waldi hat nun aufgehört und nun steht der Wimmer, auch der ” ZschopauObama” genannt, alleine da als Märchenonkel. Unseriös und unglaubwürdig. Als er die Banken und die Regierung von Sachsen öffentlich beschimpft hatte und das, in allen grossen deutschen Zeitungen, hat der Märchenonkel nicht einmal das Konzept fertig gehabt noch geschweige denn, abgegeben. Ohne Antrag keine Bürgschaft!! Ohne Bürgschaft keine Kohle !!! Dumm, dümmer, Wimmer . Und nun geht es ganz schnell, in wenigen Wochen ist das Geld für Hong Leong fällig und das geht das Jahr des Supermanager zu Ende. Das Geld seiner Frau hat er ja schon durchgebracht. Ob Wimmer den Sachsenring überhaupt noch sieht? West hat in einem Interview gesagt: auch wenn ich umsonst fahre, aber Werkzeug und vernünftige Schraubenzieher sollten schon da sein.
Wimmer der Märchenerzähler, ob nun auch die Herren Journalisten wach werden? Waldi tut mir wirklich leid, er hat alles für MZ aufs Spiel gesetzt, sogar seine Ehe. Respekt, aber…..
Kommentar: G.Schmidt – 24. Juni 2010 @ 17:50
nun hat es also auch Waldi geschnallt ……http://www.motorsport-magazin.com/motorrad/news-101722-waldmann-und-wimmer-trennen-sich-krise-bei-mz.html
Kommentar: Paro – 24. Juni 2010 @ 19:33
Ja, da freut er sich, der Herr Schmidt. Hat er ja schon immer gesagt, das kann ja nix werden. Da hat er es dem bösen Wimmer aber gezeigt, Ha!
Sie, mein Herr, widern mich an.
Dass es beim MZ Racing Team Zoff geben würde, war nach den Problemen der letzten Wochen so ziemlich jedem klar. Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass der Erfolgsdruck und die Ansprüche dieses Teams an sich selbst höher als bei vielen anderen Teams sind. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln konnten sie dem nicht gerecht werden, da mußte früher oder später etwas passieren. Wimmers vollmundige Aussagen haben daran sicher ihren Anteil, aber Presse und Fans (und Waldi) sollte doch eigentlich klar sein, dass diese Art von Zweckoptimismus im Motorsport nun einmal dazu gehört und man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte.
Waldi kann ich gut verstehen. Nur: Er wußte, worauf er sich da einläßt, oder hätte es wissen müssen, laut eigener Aussage. Wenn er schon länger Zweifel an der Moto2-Teilnahme hatte, warum hat er sich dann letzen Endes doch von Wimmer breitschlagen lassen? Diese Frage muss er sich gefallen lassen, vielleicht (hoffentlich) hat er sie sich sich ja auch schonmal selbst gestellt.
Wer übrigens bei obigem Link mal etwas neuere Nachrichten liest, wird auch sehen, dass Wimmer offensichtlich nicht unberührt von Waldis Kritik geblieben ist und Konsequenzen gezogen hat: http://www.motorsport-magazin.com/motorrad/news-101741-zuversicht-bei-anthony-west-neue-teile-neue-crew-bei-mz.html
Letzten Endes sind die Probleme beim MZ Racing Team, sowohl die technischen als auch die menschlichen, eigentlich ganz normal im Rennsport. Daraus -wie Herr Schmidt- irgendwelche Rückschlüsse auf das Unternehmen MZ zu ziehen, ist m.M. albern.
Kommentar: Das Böse – 26. Juni 2010 @ 21:03
Ich habe das mit dem Waldmann gerade erfahren, – oh wei oh wei…
Für MZ, die Region und Deutschland tut mir das Alles mehr als leid, und ich will es nicht wahrhaben.
Hier gibt es einige sehr guter Beiträge über das Wie und Warum mit meiner Meinung nach auch guten Ideen wie es hätte richtig gehen können, – aber hätte, wenn und aber…
Wie krumm die MZ Kiste wohl schon sehr lange war und wie übel das jetzt wirklich aussieht habe ich erst hier erfahren -erschreckend-.
Wenn man DKW (natürlich) noch dazu zählt, dann geht mit MZ ein riesiges Kulturgut vor die Hunde. – Es ist (wieder einmal) zum Heulen.
Vielleicht hilft wirklich nur was einer der Vorredner bereits gesagt hat:
Namen kaufen, dicht machen und ganz klein mehr oder weniger privat wieder anfangen. Genug fähige Leute gibt es da ja (noch).
Ich wünsche MZ auf jeden Fall nicht das entgültige Aus.
Grüße an alle MZ Fans
Kommentar: XELA2T – 29. Juni 2010 @ 22:49
Lieber Herr “Schmidt”,
nach einiger Zeit wieder mal ein Beitrag von Ihnen.
Wie blöd muss man sein, um behaupten zu können ein Fahrwerk kann “berechnet” werden. Warum “berechnet” Honda das Fahrwerk für Max Neukirchner nicht richtig oder Ducati für Nicky Hayden???
Da bringen Sie Kraut und Rüben durcheinander. Die Steifigkeit kann berechnet werden. Macht heute jedes Konstruktionsprogramm (solid works,Catia…).
Die Sache mit dem Fahrwerk ist aber deutlich komplexer, bloß können oder wollen Sie das nicht verstehen.
Unsere Mannschaft als “Kasperltruppe” hinzustellen ist mehr als dreist und
zeigt deutlich Ihr Niveau.
Hier arbeiten Leute die verantwortlich waren für unzählige Siege in Europa- und Weltmeisterschaften. Und das ohne “Fahrwerksberchnungen.”
Herr Waldmann hätte keine 20GP gewonnen wenn er von Abstimmungen keine Ahnung hätte.
Herr Wimmer war als Entwicklungsfahrer für Yamaha, Suzuki und Aprillia sehr erfolgreich tätig. Das bis letztes Jahr eingesetzte 250 Aprilliafahrwerk trug immer noch Wimmers Handschrift.
So, und jetzt ist A.West gestern mit dem “Landwirtschaftsgestell” in die Punkte gefahren. So ein Pech!!!!!
Aber Herr “Schmidt” anstatt mal wie mehrmals aufgefordert die Hosen herunterzulassen und Ihren waren Namen zu nennen kommen immer wieder unrichte Aussagen und Beleidigungen.
In Bayern nennt man so was “Wadlbeisser”.
Übersetzt: ein kleiner Kläffer der sich nur von hinten traut in die Wade zu kneifen.
Herr “Schmidt”, Sie sollten sich schämen.
Helmut Lichtenberg
Kommentar: Lichtenberg – 05. Juli 2010 @ 09:35
@Schmidt schreibt:
“Herr Lichtenberg, wenn Sie sich immer so aufregen, schreiben Sie uns doch mal, was die Kasperltruppe denn sei dem Kauf so alles hingekriegt hat. Aber bitte keine Märchenstunde und keine Zukunftsträume.
Bis heute keine Fertigung, keine Finanzierung und nur eine Voll-Lachnummer bei Moto 2.”
Der Schmidt hat recht,Sie bringen nicht eine einzige Antwort auf seine Fragen. Zu Moto2 hat sich Waldi sehr laut und genau zu Wort gemeldet.
Der Herr Wimmer ist dann wohl der beste Fahrwerkspezi weltweit, schade dass die Motorrad online es noch nie gewürdigt hat. Wozu allerdings ein fremdes Fahrwerk testen??? Sehen uns am Sachsenring.
Kommentar: Kawafranz – 05. Juli 2010 @ 11:23
Gratulation zum 9 Platz beim GP in Assen an MZ!
Das hab ich nicht erwartet, aber Ehre wem Ehre gebührt.
Zu den Erklärungen von Herrn Lichtenberg möchte ich hinzufügen, dass wohl niemand derzeit “aus dem Nichts” das perfekte Fahrwerk simulieren und konstruieren kann, weil statische und dynamische Steifigkeiten 2paar Schuhe sind. Besonders die Reifensimulation ist in der Praxis nicht befriedigend gelöst (Hier sind die Praktiker auch mal wieder schneller mit der Herstellung der Reifen, als mit den Daten für eine Simulation).
Trotzdem helfen die ganzen Berechnungen und Simulationen ungemein bei der Weiterentwicklung und beim Leichtbau weiter. Das ist Alltag in der GP1 Entwicklung. In der Moto 2 wird aber derzeit kaum ein Hersteller eine starke u. erfahrene Berechnung im Rücken haben. Hier wird probiert und getestet. Da unterscheidet sich MZ nicht von den meisten Teams und ist in bester Gesellschaft.
Ein wenig Kritik erlaube ich mir trotzdem. 12kg fehlen also am Motorrad und die sollen weg.
Ein guter Gitterrohrrahmen aus Stahl wiegt 7-8 kg ohne Heck. Ist er leichter, ist er zu weich. Ist er schwerer ist er …naja …nicht besonders gut in der Materialausnutzung. Nur mit viel Blödsinn kann so ein Rahmen schwerer als 10kg werden. Die Rundenzeiten sind jetzt (wieder) nahe an der Spitze dran. So schlecht kann das Fahrwek, insbesonders der Rahmen wohl nicht sein. Aber warum um Himmelswillen jetzt einen neuen Rahmen aus Alu testen? Wieviel will man hier sparen? 1kg? 2kg? Um dann ein Zufallsergebnis zu bekommen? Außerdem ist bei einem echten Gitterrohrrahemn das Leichtbaupotential von Alu und Stahl genau gleich. Ein leichterer Rahmen ist dann immer auch weicher, was auf jeden Fall anders auf der Strecke ist.
Steht doch zu Eurem Stahlrahmen und arbeitet in kleinen Schritten bis zum Ende der Saison weiter. Ihr wolltet Ihn doch auch in einer Kleinserie vermarkten.
So jetzt viel Glück am Sachsenring und lasst Euch bei all der Schelte mal ordentlich feiern. Tut den Leuten im Werk auch mal gut….
Kommentar: fuzzygoeseast – 06. Juli 2010 @ 21:26
Anfang Januar 2010 hatte Ralf Waldmann auf dem Wintertreffen Augustusburg bei seinem öffentlichen Auftritt knapp skizziert, wie bedrohlich die finanzielle Lage der Motorenwerke Zschopau GmbH sei. Kurz darauf fand eine Gesellschafterversammlung statt, nach der der Presse mitgeteilt wurde, daß die Motorenwerke Zschopau zukünftig Mountain Bikes herstellen wolle.
Vor kurzem geisterte mal wieder eine Pressemitteilung durch den Rundfunk, daß die Motorenwerke Zschopau nun auf die Fertigung von (Elektro?)-Fahrrädern schwenken wollen. Waldmann äußerte nun seinen Abschied wegen der Unzufriedenheit bei der Moto2. Es dürfte klar sein, daß dies gleichbedeutend mit seinem Abschied als Gesellschafter gewesen wäre. Jedoch versöhnte man sich bald – auf einer Gesellschafterversammlung – und das neue Ziel für Waldmann ist die Betätigung im Endurosport, während jeder mißgünstige Zwischenton niemals existiert zu haben scheint?
Er hatte übrigens schon auf der “MZ Lebt”-Feier in Zschopau im Mai 2009 versprochen, an die Traditionen im Geländesport anzuküpfen.
Ich möchte hier aber weniger auf ungehaltene bzw. vergessene Versprechen verweisen, sondern vielmehr auf die stets wiederkehrenden Parallelen:
Es gibt massive Probleme, danach folgt eine Besprechung der Unternehmensführung, und mit einer “neuen” Ausrichtung des Konzepts und neuen Versprechungen für (noch?) hoffnungsvolle Fans ist man plötzlich wieder absolut zuversichtlich, wobei sich alles stets wiederholt.
In Wirklichkeit hangelt man sich wohl eher von Mal zu Mal zu neuen Investoren/ Gesellschaftern/ Kleinkrediten wie ein leckes Boot, aus dem man mal mehr, mal minder erfolgreich das eindringende Wasser schöpft, bevor es endgültig untergeht.
Nach wie vor ist keine Produktion zu erwarten, außer eben der erfolgten Neuauflage des Charlys bzw. einer verbesserten Variante.
Nach den öffentlichen Äußerungen Waldmanns sollte jedem klar sein, daß es schon kein ausreichendes Budget für das Moto2-Engagement gegeben hat.
Damit ist klar, wie die Zukunft der Geländesport-Ambitionen aussehen wird:
Mehr als verheißungsvolle Ankündigungen sollte man besser nicht erwarten, denn ein zusammengezimmerter “Prototyp” macht noch keinen Erfolg.
Siehe der production racer für die IDM.
Herr Lichtenberg hat die Äußerungen von Herrn Gerd Schmidt stark kritisiert.
Außer Frage steht, daß vieles stark polemisiert dargestellt wurde.
Aber bei der Titulierung des Ganzen als “Kasperletheater” steht die mißgünstige Ablehnung erst einmal hinter einer Einschätzung, die die tatsächlichen Verhältinisse eigentlich treffend charakterisiert.
Dazu muß gesagt sein, daß sich viele von Herrn Schmidts Behauptungen im Nachhinein als Wahrheiten herausgestellt haben.
Im Gegenzug greift Herr Lichtenberg hier im Blog zwar Kritiker wie Herrn Schmidt an, hält sich aber mit “Richtigstellungen” da bedeckt, wo sie von der Masse begrüßt würden, nämlich z.B. in dem MZ-Forum, in dem er registriert ist und mit gewisser Regelmäßigkeit mitliest.
Das diskreditiert Herrn Lichtenberg hart, sollte aber jetzt doch mal festgehalten sein.
Ich hätte mich niemals öffentlich geäußert, wenn ich nicht auch selbst hätte feststellen müssen, inwieweit hier ein absoluter Ausverkauf der Marke MZ stattfindet.
Was Herr Wimmer als Unternehmer macht, ist das Seine.
Doch bei seiner Hausiererei mit der Marke MZ in der Öffentlichkeit und seinen anhaltenden Täuschungsversuchen der MZ-Fangemeinde wird er der Öffentlichkeit Rechenschaft schuldig.
Es sei hier klargestellt, daß ich ganz bewußt mit meinem Realnamen poste und jederzeit die geäußerten Behauptungen untermauern kann.
Kommentar: Arne Schönherr – 11. Juli 2010 @ 02:39
Ich kenne da ein Kinderheim im Norden Sachsens , welches immer noch auf eine öffentlich zugesagte Spende von Herrn Wimmer wartet – seit über einem Jahr !
Kommentar: PaRo – 11. Juli 2010 @ 04:41
Vielleicht sollten zu dieser besagten Spende nun doch einmal die Hintergründe benannt sein.
Im Oktober 2008 hatte eine Handvoll MZ-Enthusiasten eine Motorrad-Demonstration als öffentlichen Schulterschluß zur verbliebenen Belegschaft organisiert.
Es handelte sich um eine Sternfahrt nach Zschopau unter dem Motto “MZ lebt” mit immerhin fast 200 Teilnehmern.
Im Zuge dessen war auch das Fanlogo entstanden, also das MZ-Emblem mit dem “lebt”-Schriftzug, was sich jetzt in ähnlicher Form auf den Artikeln im Fanshop der Motorenwerke Zschopau GmbH findet.
Seitens des Unternehmens hatte es zwar vorher eine Anfrage gegeben, das Motto bzw. das Logo nutzen zu dürfen (einhergehend mit der Beteuerung, unbedingt entsprechende Gegenleistungen bringen zu wollen).
Aber an die Vereinbarungen wurde sich nicht gehalten und die Gegenleistung in Form einer Spende in Höhe der eigenen Wahl an das genannte Kinderheim wurde “vergessen”.
Beschwerden darüber mögen hier erst einmal als Erbsenzählerei einiger enttäuschter Fans scheinen.
Vielleicht sogar als den gehässigen Versuch fehlgedeutet, die Tadellosigkeit von Herrn Wimmer in Mißkredit bringen zu wollen.
Doch dem ist nicht so, denn ganz nüchtern betrachtet ist diese Anekdote charakteristisch dafür, was Herr Wimmer von den Fans der Marke und damit letztlich der Marke MZ selbst hält.
Es paßt nicht gut zueinander, wenn man in der Öffentlichkeit die Rettung eines Traditionsunternehmens propagiert und für Wohlwollen und Unterstützung appelliert, dabei aber die von Fans abgeschöpfte Hilfe zu nichts mehr zu gereichen hat als den ureigenen Vorteil.
Es ist unfein, mit solch harten Bandagen kämpfen und auf dieses Niveau herabsteigen zu müssen.
Die Konsequenz der Alternative – nämlich einfach Wegschauen und Schweigen – wäre allerdings, daß wahrscheinlich niemand überhaupt noch einmal eine Bilanz zieht.
Kommentar: Arne Schönherr – 11. Juli 2010 @ 14:34
Ich möchte den geneigten Lesern des Blogs nun noch ein paar sachliche Überlegungen darlegen.
1. Der Roller Charly wurde im Juni 09 für Ende August 09 angekündigt, gebaut wurde er erst frühestens ab Ende September 09 und auch erst, nachdem ein weiterer privater Investor eingestiegen ist. Ich weiß nicht, wieviele Charlys im Jahr 2009 noch gebaut wurden, lassen wir es 150 sein, und nehmen wir an, er wurde nicht unter dem Selbstkostenpreis verkauft, dann ergibt ein äußerst grober Überschlag eine Summe von ca. 200.000 Euro, runden wir großzügig auf 300.000 Euro auf.
Meine Frage dazu: Man kauft ein Motorradwerk für einen Preis von ca. 4 Millionen Euro und hat nicht das Kapital i.H.v. ca. 300.000 Euro, den Roller Charly aufzulegen?
Es sind Beispielzahlen, aber diese versinnbildlichen die Größenordnungen.
2. Mitte März 2009, also bereits vor der offiziellen Bestätigung des Kaufs erschien in der Bild-Zeitung Dresden ein Artikel “MZ-Retter: Jurk gibt uns keinen Cent”. Das eine Mehrfachförderung kategorisch ausgeschlossen war, wußte man. Auch in unzähligen anderen folgenden Artikeln wies man darauf hin, daß sich das Sächsische Wirtschaftsministerium nicht an Absprachen halte und Fördermittel verweigere. Im Interview im Handelsblatt im Juni 09 sagte Herr Wimmer aus, noch auf der Suche nach einer Hausbank zu sein.
Ich hatte aus Interesse das SMWA angeschrieben und es wurde mir sinngemäß mitgeteilt, daß die Existenz einer Hausbank unabdingbar an die Vorraussetzungen zum Antrag der Erteilung einer Bürgschaft durch das Land Sachsen gekoppelt sei.
In Verbindung mit dem Besuch von Minister Unland bzgl. der Erteilung einer Bürgschaft Ende August ein Zitat aus der FP vom 26.08. vom damaligen Minister Jurk: “Nachdem jetzt eine Hausbank da ist, können wir auch helfen”.
Mir stelt sich die Frage, ob man 5 Monate lang das Ausbleiben von angeblich zugesagten Fördermitteln beklagte, obwohl das Unternehmen nicht einmal antragsfähig war?
Wurde womöglich in dieser Zeit gar kein Antrag gestellt?
3. Aus Händlerkreisen wurde bekannt, daß das im März bzw. Mai 2009 vorgelegtes Unternehmenskonzept wenig tragfähig sei. An diesem Konzept hat sich zwar fast wöchentlich etwas geändert (so waren es z.B. im Mai Aggregate für Blockheizkraftwerke, im August der Roller Emmely, im Januar 2010 Fahrräder), aber im Kern scheint es wohl um die Wiederaufnahme der Produktion der 125er Modelle sowie um den Import bzw. die Endfertigung chinesischer Motorroller oder Kleinkrafträder zu gehen.
Wie will Herr Wimmer mit diesem Konzept und dem nach seinen Aussagen benötigtem Darlehen i.H.v. 5 Millionen innerhalb eines Kalenderjahres schwarze Zahlen schreiben, wenn nach Expertenaussagen eine Marktfähigkeit des Unternehmens ca. 30 Millionen erfordert und dementsprechend Gewinne erst nach ca. 10 Jahren zu erwarten sind?
4. Glaubt Herr Wimmer denn wirklich, daß sein Unternehmen auf Marktanalysen verzichten kann, auf eine Entwicklungsabteilung, auf die Notwendigkeit der Überführung von Prototypen in die Serienreife? Hielt er z.B. wirklich die Produktion von “Emmely”, die mit dem Erhalt von liquiden Mitteln begonnen werden und seinerzeit ggf. schon dieses Jahr starten sollte, für sinnvoll?
Da er am 23.05.09 auf dem Markt in Zschopau behauptete, noch vor Jahresende 600 Motorräder bauen zu können, wenn die Finanzmittel baldig kämen, inwieweit ist er mit Produktionsprozessen und -abläufen vertraut? War ihm nicht bewußt, daß die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit alten Zulieferern, die Suche nach neuen, die Einarbeitung von Facharbeitern usw. soviel Zeit in Anspruch nehmen würden, daß praktisch die Saison 2009 bereits endgültig abgefahren war?
Zusammenfassend:
Man hat ein Motorradwerk gekauft ohne Eigenkapital für den Produktionsanlauf zu besitzen, ohne eine Hausbank zur baldigstmöglichen Beschaffung von Fremdkapital, ohne Förderungsmöglichkeiten durch das Land beantragen zu können, ohne aussichtsreiches Konzept und offenbar auch ohne elementarste Kenntnisse der Materie?
Bei mir persönlich hat sich der Eindruck gefestigt, daß nicht etwa Banken und/oder Politiker Versprechen gebrochen haben, sondern daß es für diese keine Grundlage gab, überhaupt erst wirklich ernsthafte (d.h. aussichtsreiche) Verhandlungen anzustrengen.
Absolut nüchtern und wertungsfrei betrachtet:
Diese Unternehmung war in der Summe der Gegebenheiten von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Warum Herr Wimmer wiederholt den gegenteiligen Eindruck zu erwecken versucht und anderen Schuldzuweisungen gibt, ist schlicht und einfach eine Ungeheuerlichkeit.
Und das darf durchaus auch laut gesagt werden.
Kommentar: Arne Schönherr – 11. Juli 2010 @ 19:04
Mein Gott,
jetzt hat der Gifttyp seinen Terrain verlassen und mischt sich auch noch in dieses Forum ein, hat er sonst nichts zu tun?
sinnvoller wäre, wenn er statt “Fakten” zu sammeln mal seine Motorradruine zusammenbaut, dann fährt ein MZ Erinnerungsstück mehr auf den sächsischen Strassen.
Kommentar: Juan – 12. Juli 2010 @ 08:20
@juan – dein beitrag hat richtig substanz – respekt
Kommentar: PaRo – 12. Juli 2010 @ 15:54
juan, es schmeichelt mir ja, daß Sie sich extra mit meinem Privatleben befassen (Haben Sie sonst nichts zu tun?), aber ich würde vorschlagen, wir lassen das hier beiseite und wenden uns wieder den Ihnen ungeliebten Fakten zu.
Ich hatte einige Zeit nachgegrübelt, welche Mitarbeiter es denn sein sollen, die sie kennen, wie Sie oben erwähnten – könnte es sich etwa um Martin Wimmer, Helmut Lichtenberg, Daniel Stanitzek handeln?
Doch Spaß beiseite.
Es ist ja sehr lobenswert, daß Herr Wimmer ein paar neue Arbeitsplätze geschaffen hat – wenn denn die Lohnzahlungen sicher sind, nicht Kurzarbeit herrscht und nicht ständig Entlassung droht.
Ich möchte nicht behaupten, daß dies der Fall wäre – ich weiß es nicht.
Aber solange auch nicht gesichert ist, daß es diesbezüglich keine Unregelmäßigkeiten gibt, bleibt das Arbeitsplatzargument ein haltloses Totschlagargument.
Hier eine kleine Anekdote aus der Vergangenheit:
Schon im April müßte es gewesen sein, daß Herr Wimmer sechs neue Beschäftigte eingestellt hatte. Man hat sich gefragt, was diese Leute eigentlich arbeiten sollen, denn zu diesem Zeitpunkt gab es nichts zu tun, da war noch nicht einmal von der Neuauflage des Charlys die Rede – lediglich die Ersatzteilversorgung wurde neu strukturiert und am production racer gearbeitet. Die ganze aktion hatte allein den Zweck, der Öffentlichkeit vorzugauckeln, wie schnell und einfach man Arbeitsplätze schaffen könne.
Am Sonntag direkt nach der “MZ-lebt”-Feier fand eine Notversammlung des “MZ-Teams” statt, bei der thematisiert wurde, woher man möglichst schnell Finanzmittel für die Mailöhne bekommen könnte.
Ich möchte das jetzt nicht weiter ausschmücken, obwohl es dazu noch ein paar gepfefferte Details gibt.
Ich poste hier im Blog weder aus Langeweile, noch aus Frust, sondern ich habe ein klares Ziel vor Augen.
Ich lehne es ab, daß Herr Wimmer seine Agenten losschickt, um diverse Foren oder Blogs zu infiltrieren und dort gegen angebliche Verleumder vorzugehen, angebliche Richtigstellungen vorzunehmen oder auf Krampf Schönwetter machen zu wollen.
Ich finde es befremdlich, daß Herr Wimmer erst großen Fankontakt gesucht hat und sogar einen Forumsbeirat gründen ließ, plötzlich jeden Kontakt kappte und nun – als wäre nichts gewesen – und plötzlich Herr Lichtenberg auftaucht.
Ich finde es peinlich und unseriös, auf welche Art und Weise sich das Unternehmen repräsentiert. Isidoror Werner erklärt freimütig, wie er von Herrn Wimmer ausgebootet wurde, und Herr Lichtenberg “überliest” es, wie er jede berechtigte Kritik oder Unmutsbekundung überliest, auf die ofensichtlich ihm keine Replik einfällt.
Das sind die Gründe, warum ich Herrn Lichtenberg nur wiederholt dringend nahe legen kann, sich besser zurückzuziehen.
Es liegt auch in seinem persönlichen Interesse, was er leider zu verkennen scheint.
quid pro quo – ich ziehe mich gerne aus der Diskussion hier zurück, wenn die Führungspersonen der Motorenwerke Zschopau GmbH es auch tun.
Kommentar: Arne Schönherr – 12. Juli 2010 @ 16:16
@juan : wenn du mit Gifttyp vielleicht Arne meinen solltest,sollte dir gesagt sein,daß wohl kaum jemand anderes als er nicht nur den Mut hat, öffentlich zu posten und die ganze Wahrheit über die Misere MZ darzulegen !!! Sondern auch im Besitz von beweiskräftigen Fakten ist,unwiderlegbar und unleugbar.
Es gibt leider Gottes immer noch Leute,die sich immer noch und immer wieder von Wimmers Märchenstunden blenden lassen und die Wahrheit nicht zugeben wollen oder akzeptieren.
Der Mann (Wimmer) ist ein guter,wohl auch überzeugender Schauspieler,der seit dem 23.05.09 in ZP eine Lüge nach der anderen probagierte.
Diejenigen,welche MZ und speziell Martin Wimmer in Schutz nehmen und verteidigen,sind noch immer nicht aufgewacht.Und offensichtlich nicht im Besitz jener Fakten,welche Arne allen versucht zu vermitteln.
Und zurecht stelle ich mich voll und ganz hinter Arne,und zolle ihm meinen vollen Respekt,auch den Mut zu haben,mit seinen realen Namen zu posten,weil er weiß (und auch ich),daß ALLE seine dargestellten Fakten und Zusammenhänge der Realität entsprechen!
Kommentar: TinoS. – 12. Juli 2010 @ 16:18
Zum Thema MZ und Enduro-Projekt:
Man hat keine finanziellen mittel,um die 125er Serie neu aufzulegen,daher Bürgschafts-und Kreditanträge.
Der Production-Racer mit 250er KTM Motor wurde aus rumliegenden Honda-Teilen zusammengeschraubt (Zitat M.Wimmer).
Der Moto2 Einsatz ist finanziell defizitär.Ralf Waldmann gab öffentlich zu,absolut Mängel an Ersatzteilen zu haben,bei anderen Teams zu betteln,Teile oder Ausrüstung zu bekommen.Auch hier finanziell keine ausreichende Deckung.
Jetzt der Paukenschlag (siehe auch MZ-Wesite), man wolle nächstes Jahr in der Enduro-WM mifahren,also Modelle entwickeln und sogar von Serienproduktion war nächstes Jahr die Rede,käuflich zu erwerben für jedermann.
Nehmen gewisse Leute in Kreisen von MZ etwa Drogen,um solch wahnwitzigen und einfach lächerliche Ideen zu publizieren???
Denn einmal mehr ist das Projekt MZ-Lebt nur noch lachhaft und kann einen real denkenden und mit Vernunft behafteten Menschen nicht überzeugen,.
Kommentar: TinoS. – 12. Juli 2010 @ 16:36
Arne der Allmächtige!!!!!!
Kennt alle Fakten ?!
Wieso hat du denn nicht das Werk gekauft und MZ wieder zu glanzvollen Zeiten geführt? Nur grosse Klappe haben bringt nichts , da muss schon Substanz dahinter sein.
Und Leuten zu verbieten , sich in diesem Forum zu äussern, mit dem Du gar nichts zu tun hast, ist auch nicht die feine Art. Das war mal so in der DDR Zeit,
jetzt bringt deine Nummer nichts.
Ich kenne weder Wimmer, noch Lichtenberg , den Statizek auch nicht, sondern Mitarbeiter aus dem Versuch.
Und übrigens laut den Aussagen der Mitarbeiter , stehen die alle hinter dem Wimmer .
Mir ist es eigentlich so was von egal, was MZ produziert, von mir aus Joghurts und Damenbinden, die 27 Mitarbeiter haben einen Arbeistplatz und bekommen ihren Lohn.
Das die Arbeitsplätze nicht sicher sind, ist wohl nicht nur bei MZ der Fall….
Oberfaktenkenner, erklär doch uns allen, warum denn der Wimmer den Zuschlag für den Kauf bekommen hat und nicht die vielen Kaufinteressenten, die vielleicht sogar mehr bezahlt hätten?
War der Grund vielleicht, dass Hong Leong an die Auflage gebunden war, dass Werk an einen zu verkaufen der weiterhin Zweiräder produzieren muss????
Tatsache ist das NIEMAND an der Weiterführung der Zweiradproduktion interressiert war!!!!
Alle Mitbewerber wollten den ganzen Krempel rausschmeissen und nur die Örtlichkeiten nutzen.
Das wäre es gewesen mit Ersatzteilversorgung, Händlerbetreuung usw…, was den Deng Deng Deleng Fahrern sowieso egal ist, weil sie alle einen Igel in der Tasche haben . ( und ist es bei dir wohl nicht anders , sonst hättest deine Ruine schon längst aufgebaut).
Kommentar: juan – 13. Juli 2010 @ 07:49
juan, werde hier mal nicht so ausfällig! Deine Reaktionen auf jegliche Kritik an W+W lässt nur darauf schließen das du einer von derenTruppe bist. Wenn alles so Super läuft bei MZ, dann könnte sich ja mal wieder einer von den zweien hier melden und alles richtig stellen. Da dies aber nicht der Fall ist, gehe ich stark davon aus das Arne hier keine Lügen verbreitet. Aber ich lass mich gern eines besseren Belehren, nur wird von Dir wohl auch nicht viel kommen da Du ja auch nur Halbwahrheiten hier verbreitest
Kommentar: XS – 13. Juli 2010 @ 11:16
@ juan
“War der Grund vielleicht, dass Hong Leong an die Auflage gebunden war, dass Werk an einen zu verkaufen der weiterhin Zweiräder produzieren muss????”
1. Beweise diese Aussage
2. Beweise das Wimmer die Auflage erfüllt
“Tatsache ist das NIEMAND an der Weiterführung der Zweiradproduktion interressiert war!!!!”
Falschaussage, der andere Interessent der 2009 von Wimmer mit seiner fragwürdigen Übernahmeaktion ausgebootet wurde, war sehr wohl an einer Fortführung und Ausbau der Produktion interessiert. Zudem besaß er auch den entsprechenden finanziellen und wirtschaftlichen Hintergrund, um die Fortführung auch erfolgreich zu gestalten.
“…, erklär doch uns allen, warum denn der Wimmer den Zuschlag für den Kauf bekommen hat und nicht die vielen Kaufinteressenten, die vielleicht sogar mehr bezahlt hätten?”
Für die Hintergründe würden sich eine Menge Leute interessieren, nicht nur Du.
Kommentar: allmand – 13. Juli 2010 @ 13:24
Ich möchte betonen, daß ich natürlich nicht alle Fakten kenne, aber immerhin ein paar – und diese Mosaiksteinchen reichen für das Gesamtbild.
Weiterhin hatte ich oben von “Behauptungen untermauern” gesprochen, wenn ich irgendwo tatsächlich “beweisen” schrieb, dann bitte ich das zu entschuldigen.
Natürlich verbiete ich niemandem das Wort.
Ich habe lediglich angeregt, künftige Äußerungen zu überdenken bzw. evtl. lieber darauf zu verzichten und im Gegenzug angeboten, das Gleiche zu tun.
Andererseits werde ich mir gestatten, Unsachlichkeiten mit kleinen Anekdötchen zu begegnen.
Auf Juans letzten Beitrag möchte ich nicht im Einzelnen eingehen, sondern nur auf seine Grundargumentation “Seid doch froh, daß MZ überhaupt gekauft wurde und sich wenigstens einer um den Fortbestand des Motorradbaus bemüht”.
Die Umkehrfragen dazu lauten:
Da Herr Wimmer der einzige ist, der das Werk gekauft hat, um Motorradbau fortzuführen, ist er vielleicht auch der einzige, der vorher nicht erkannt hat, wie massiv er sich damit übernehmen wird (ungeachtet der Tatsache, ob er nun wirklich der einzige war)?
Allein der Versuch, das Werk zu retten, ist derart edel und groß, daß damit die zum Einsatz bereit stehenden kläglichen Mittel gerechtfertigt sind?
Wie begeistert soll man überhaupt von einem Rettungsversuch sein, der fast sicher einfach zum Scheitern verurteilt ist?
Und schlußendlich: Wer hat Herrn Wimmer dazu gezwungen, alles genauso zu machen, wie er das auch tat? Wer zwang ihn, tausend Pressekonferenzen zu geben, stets neue, aberwitzige Versprechungen zu machen, im Minutentakt das Unternehmenskonzept zu wechseln, sich als MZ-Retter feiern zu lassen und gleichzeitig um Geld zu betteln usw. usf…?
Ob da etwa Ralf Waldmann mit der gezückten Pistole hinter ihm stand? Ich glaube kaum.
Wie man sich bettet, so ruht man. Herr Wimmer hat sein Bett in der Öffentlichkeit aufgeschlagen, die logische Konsequenz sind die jetzigen Alpträume.
Denn ohne das ewige Brimborium wüßte niemand, wie es nun in Hohndorf tatsächlich aussieht, und es würde nur die wenigsten interessieren.
Warum Herr Wimmer den Zuschlag für den Kauf bekommen hat, weiß ich nicht. Ob er den zweiten potentiellen Investor, der mal in einem der unzähligen damaligen Zeitungsartikel fast eher beiläufig erwähnt wurde, wirklich ausgebootet hat, möchte ich für meinen Teil nicht behaupten.
Eventuell weiß allmand da mehr als ich.
Und nun zu meinem quid zu Juans obigem quo.
Ich setze die oben von mir angefangene kleine Geschichte fort:
DIE LETZTEN 1000ER
Auf der obig erwähnten Notversammlung zur kurzfristigen Beschaffung von
Geld für die Löhne für den Monat Mai reifte der Plan, aus noch im Werk vorhandenen Teilen zwei MZ 1000 zu fertigen und zu versteigern. Es handelte sich um eine S und eine SF, die auf dem Tank jeweils von Martin Wimmer und Ralf Waldmann handsigniert wurden.
Zu der Versteigerung kam es allerdings wohl nie.
Die einen meinen, weil die Fahrzeuge aufgrund der nicht erfüllten Abgasnorm nicht zulassungsfähig gewesen wären – wobei sich die Frage stellt, ob nicht doch eine Einzelzulassung hätte erwirkt werden können.
Andere vermuten, daß Steve Yap eine Veräußerung der Fahrzeuge untersagt haben könnte, weil die 1000er MZ eben nicht zum gekauften Paket gehörte.
Ein harmloser Fan sprach Helmut Lichtenberg einmal auf die Fahrzeuge an.
Wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht, wurde verärgert dementiert, daß die Fahrzeuge für eine Versteigerung vorgesehen waren.
Ihren guten Zweck fanden sie noch – z.B. zum Posieren beim Gruppenfoto anläßlich des Besuchs eines Lokalpolitikers.
Verwunderlich für ein Produkt, das Herr Wimmer stets so vehement abgelehnt hat
Kommentar: Arne Schönherr – 13. Juli 2010 @ 14:48
Hallo Herr Schönherr,
erstmal Respekt vor Ihrer Person, sich öffentlich in diesem Forum mit richtigem Namen zu outen.
Es gibt nicht viele die sich dies in diesem Forum trauen. Herrn Lichtenberg als Befangenen mal ausgenommen.
All dies was Sie schreiben, zeigt mir doch, dass Sie sich wirklich mit der Materie MZ und den Hintergründen beschäftigt haben und dies auch status quo-mäßig tun.
In Ihren Beiträgen habe ich bis jetzt noch keine Unwahrheit bzw. Unsach-lichkeit im Hinblick auf MZ gelesen. Alles fundierte Beiträge, die ich zu 100% bestätigen kann.
Leider kann ich aber öffentlich keine Stellung dazu nehmen, da ich wie die Herren Wimmer und Waldmann Hong Leong gegenüber eine Verschwiegen-heitserklärung unterzeichnet habe.
Eines möchte ich aber schreiben: nicht alles was glänzt ist gold, und nicht alles was man(n) besitzt ist Eigentum und somit auch bezahlt.
Vielleicht eines zur 1000er und das kann ich auch schreiben, da Herr Wimmer dies ja öffentlich ausgesprochen hat. Mein Konzept war auf jeden Fall die 1000er nicht sterben zu lassen. Fahrräder zu produzieren und mit MZ-Label zu vertreiben war und ist auch keine neue Idee von den Herren Wimmer und Waldmann. Die hatte ich bereits in den Konzeptideen 2008 einkalkuliert.
Nicht umsonst hat Herr Wimmer über meine Person versucht Kontakt mit einem meiner besten Freunde, der europaweit die Mountenbike-marke „MARIN“ importiert hat aufzunehmen, was ihm dann trotzdem hinter meinem Rücken gelungen ist.
Zum Glück gibt es aber noch Freunde die zu einem stehen und nicht nur den Kommerz sehen. Ich glaube bei jährlich ca. 35.000 europaweit verkauften Edelbikes braucht mein Freund Herrn Wimmer und Herrn Waldmann nicht zum überleben.
Wahrscheinlich kommt bald nach dem neuen aktuellen Konzept (welches eigentlich genau????) das nächste bahnbrechende, revolutionäre und ertragreiche Konzept. Kleingartenmotorgeräte wie Rasenmäher, Klein-stromgeneratoren, Motorheckenscheren und was sich sonst noch so mit einem 125qcm-Motor sowie einem MZ-Logo ausstatten läßt .
Auch dies wäre dann keine neue Idee. Alles von uns drei W´s schon Ende 2008 besprochen.
Wie Sie wissen und auch bereits geschrieben haben, war ich der Zündfunke zu der neuen Geschichte MZ. Ich war das erste W, Ralf Waldmann das zweite W und zum Schluß Herr Wimmer das dritte W. Wie vor längerer Zeit in meiner kleinen W-Geschichte bereits geschildert wäre ohne meine Anstrengungen im Sommer 2008 der Deal mit der Übernahme im März 2009 gar nicht zustande gekommen.
Leider ist es halt so gekommen. Na ja so gekommen ist vielleicht der falsche Ausdruck. Meine Ehrlichkeit, mein Wille MZ zu retten, sowie mein blindes Vertrauen in die beiden anderen W´s war mein Verderben.
Vielleicht wissen Sie auch, dass ich zu anfangs Zeiten regen Kontakt zu einigen alt gedienten MZ-Mitarbeitern hatte, die es gerne gesehen und erlebt hätten wenn ich dabei gewesen wäre. Diese Mitarbeiter haben mir auch viele Internas erzählt und gezeigt, die damals schon ein Herr Yap und bis heute noch nicht einmal ein Herr Wimmer sowie ein Herr Waldmann wissen
Ich glaube das Herr Wimmer moralisch bei der ganzen Art mich aus dem Boot zu kicken leichte Bedenken hatte, umsonst hat er mir nicht 15.000€ als Vermittlungsprovision angeboten. Ein Cent ist bis heute nicht an mich geflossen.
Na ja ich komme nun so langsam zum Ende. Sie und ich wissen, dass man(n) nicht alles glauben muß was man sieht. Noch lange nicht gesagt, dass wenn ich aus einem Flugzeugcockpit winke mir auch das Flugzeug gehört.
So jetzt möchte ich aber wirklich Platz für andere Forumsmitglieder machen, damit diese auch einen vernünftigen und sachlichen Beitrag zu diesem Thema schreiben können. Ich denke manche sind jetzt etwas schlauer.
Bis zum nächsten mal.
Isidoro Werner
Kommentar: isidoro Werner – 13. Juli 2010 @ 18:07
Der Fahrwerksguru Wimmer ( Märchenstunde in Person) hat für alle Japaner und Italiener Fahrwerke entwickelt und als Obertestfahrer auch getestet.
In meinen Augen kann der Typ nicht einmal eine Schubkarre abstimmen.
Dabei hat er die nächste Kompetenz in Person, Herrn lichtenberg als Hilfe.
Reden viel, doch von einer Fahrwerksentwicklung verstehen die beiden so viel , wie meine Kampfschildkröte vom Fliegen. Und Waldi macht jetzt die die 125 Enduro-Truppe auf, weil bei der 125 nur eine Bremsscheibe gebraucht wird. Ich hoffe, das diese Kasperltruppe bald ihr ENDE findet. wenn die zweite Rate fürs Werk fällig wird, ist es eh vorbei. Bis dahin, können die Jungs uns noch klarmachen, wie sie das Rad neu erfunden haben und ein Patent darau haben. Selbst mit Fahrradimport ist die Truppe überfordert.
Kommentar: G.Schmidt – 16. Juli 2010 @ 23:14
Zum Glück habe ich diesen Blog erst heute entdeckt, und das meinem Blutdruck zweifelsfrei gut getan.
Den schädlichsten Einfluss hätten wohl die vielen “Insider” mit ihren Zahlen und Fakten gehabt. Gefolgt von denen, deren persönliche Interessen nicht erfüllt wurden.
Ich bin kein Insider, aber ich habe auch ohne Detailwissen eine Meinung zu dem, was da in ZP passiert und passiert ist.
Unbestreitbar scheint mir, das in der Hong-Leong-Zeit Misswirtschaft betrieben wurde. Ob H-L daran direkt Schuld war, oder nur zugelassen hat, das ein Herr Korus dies tat werden wir alle nie erfahren. Aber mal der Reihe nach.
Da war die Scorpion/Baghira/Mastiff – Baureihe. Eigentlich für ihre Zeit tolle Mopeds mit vielen Varianten für jeden Geschmack. Die haben sich auch garnicht mal so schlecht verkauft. Zumindest am Anfang. Leider wurde nicht konsequent weiterentwickelt, so das die Verkaufszahlen sanken. Ich denke da war schon der 1000er-Wahn eine Ursache des Übels. Als dann der Motorenlieferant Yamaha das Triebwerk auf Zwangsbeatmung umstellte, war dieses nicht mehr bezahlbar und besiegelte das Ende dieser Bikes. Im Hintergrund lief allerdings damals schon die Entwicklung der 1000er. Hätte man dabei flexiebler gedacht, wäre vielleicht auch ein kleinerer Motor mit “abgefallen” und man hätte dieses lukrative Marktsegment nicht einfach aufgeben müssen.
Dann kam die RT/SX/SM. Der wohl großte Wurf der Nachwende-MZ-ler. Hätte man sich auf diese Baureihe konzentriert, würde MZ heute anders dastehen. Die Dinger haben sich gut verkauft, und würden es heute noch tun, wenn man die 1000er-Millionen da investiert hätte. Man hätte dieses Potential nutzen müssen, um Geld zu verdienen. Das wäre mit ein wenig Optimierung der Fertigung und vor allem des Einkaufs durchaus möglich gewesen. Der 125er Motor ist heute, über 10 Jahre nach seiner Entwicklung immer noch einer der Besten am Markt! Allein dafür sollten sich Investoren finden lassen.
Ja und dann war da die 1000er. Ich bin sie selbst gefahren, und wenn ich es mir hätte leisten können, würde heute eine in meiner Garage stehen. Ich bin vieles gefahren, aber ich habe mich auf keinem anderen Bike auf Anhieb so wohl gefühlt. Irgendwie war es auch gut, das die MZ-ler gezeigt haben, was sie drauf haben. Aber wirtschaftlich war es der Tod. Vielleicht hätte es sogar funktioniert, wenn nicht ausgerechnet zu dieser Zeit eine Änderung in der Interessenlage von Hong Leong stattgefunden hätte. Allein das “Bullenmoped” hätte MZ richtig was bringen können. Fertig war es, und meines Wissens halb so teuer wie die grün-weiße Gummikuh. In Zeiten leerer Staatskassen ein unschlagbares Argument.
In Zschopau hat man hoch gepokert, und ist tief gefallen. Dabei hätte man mit kleinen Brötchen ganz groß werden können. Unverständlich, dass sich keine Bank findet, diese kleinen Brötchen zu finanzieren. Denn genau die wollen W&W ja zuerst backen.
Und jetzt muß ich irgendwie noch meine Meinung zu den beiden W´s los werden. Ich finde es ganz große Klasse, was die beiden gemacht haben. Aber ich denke auch, dass sie das Problem total unterschätzt haben. Wenn ich allerdings Meinungen höre, die den Beiden Lügen und falsche Versprechen unterstellen, geht mit der Hut hoch. Hat mal einer von den Besserwissenden darüber nachgedacht, das die Beiden einfach nur in Not sind, nach Lösungen suchen und daher alles mögliche in Betracht ziehen, nur um ihre Idee am Leben zu halten?
Ich wünsch den W´s und den anderen MZlern jedenfalls alles Gute. So weit ich weiß, haben sie ja neben dem Charly jetzt noch eine andere, ähnlich geartete Produktion laufen. Das ist sicher nicht genug, aber besser als garnichts. Ich hoffe für alle, die sich um MZ (positive) Gedanken machen, dass das nur ein Anfang ist, dass die 125er bald wieder produziert werden kann, und dass sich die schrauber in Zschopau auch irgendwann mal wieder die Produktion eines Bikes leisten können, das ihr Potential aufzeigt.
Ich jedenfalls drücke der ganzen Crew die Daumen.
JR
Kommentar: J. Resal – 18. Juli 2010 @ 20:04
Guten Tag in die Runde,
bin beim Surfen über diese Seite gestolpert. Da ich MZ ganz nett finde und auch Respekt vor den Mühen der Ws wie sie hier genannt werden habe. Auch wenn es keinen interessieren mag, ich finde die nörgelige Stimmung hier ziemlich fehl am Platz. Da versuchen einige Akteure MZ Leben einzuhauchen und Herr Schönherr – tut zumindest sehr informiert – zerredet alles. Herr Schönherr, ich nehme an, Sie sind selbst erfolgreicher Unternehmer, haben schon einige Startups erfolgreich im Markt platziert und sind für eine Vielzahl von Arbeitnehmern verantwortlich, sprich sie bieten Arbeitsplätze an, ansonsten könnten Sie nicht in dieser Weise urteilen. Bisher ist MZ ein 24 Stundenjob und meine Hochachtung was die versuchen dort zu leisten. Das auch noch alles bisher aus der eingenen Schatulle, noch gibt es weder Steuergelder noch eine Bankfinanzierung. Keiner ist Geschädigt (da hat allein der Bankensektor oder eine Vielzahl anderer Unternehmen, allein in dieser Region, ein Vielfaches verschlungen, was diese Jungs jemals brauchen werden)!
Sicherlich mag es sein, dass die Jungs sich das einfach vorgestellt hatten, aber die Kaufentscheidung kam auch noch kurz vor dem Höhepunkt der Finanzkrise, Finanzierungen waren da in Deutschland noch kein so mega Problem, aus allen Kanälen wurden irgendwelche Projekte, ob sinnig oder unsinnig (das soll keine Wertung über MZ sein, das steht mir als Außenstehender nicht zu) finanziert. Das war so nicht abzusehen und hätten die Ws hiervon gewusst, ich bin mir sicher, sie hätten den Kauf nicht vollzogen.
Auch Herr Werners Artikel mag treffend sein, da er so konkret auf die Formulierung achtet, würde mich interessieren, warum er die € 15 nicht bekommen hat! Er spricht hier von einem Angebot, aber nicht, ober es eine Angebotsannahme gab, vielleicht gab es ja unterschiedliche Auffassungen, so das die hier mokierte Zahlung zu Recht nicht erfolgte.
Jeder soll das bekommen, was ihm vertraglich und rechtlich zusteht. Aber gerade diese Personen sollten doch ein großes Interesse am wirtschaftlichen Erfolg von dem Projekt MZ haben und nicht hier alles zerreden.
Irgendwie ist das hier wie vor der Fussball WM, da wollte auch jeder Jogi straucheln sehen, tausend gute Bundestrainer in jeder Kneipe, wie kann man Klose mitnehmen, warum nicht den…
Einfach mal frei nach Dieter Nuhr “Klappe halten” und Daumen drücken! Es geht auch um die Region und um Arbeitsplätze. Wem nützt ein Scheitern? Nur dem Besserwisser (aber hätte der Initiative ergriffen?), weil er sich bestätigt fühlt.
Übrigens die Veröffentlichung gesehen, das BMW den e-Scootermarkt für zukunftsträchtig hält?
Das hatte ich aber schon vorher aus dem Hause MZ gehört! Nebenbei, ich werde mir, weil ich das Projekt der Jungs gut finde, dann auch mal einen e-Roller zulegen, leider ist noch keiner direkt bestellbar.
Grüße
Kommentar: sn – 29. Juli 2010 @ 17:58
MZ soll leben! Mensch was ein Gerede hier. Alle Besserwisser hätten die Chance gehabt es selbst anzupacken! Nein es hat sich keiner getraut (ich auch nicht). Endlich packen es welche an und versuchen es.
Früher saß das Geld bei den Banken lockerer, da wurde Cargo geliftet und was sonst noch alles, da ist dieses Projekt 10 mal bodenständiger und realistischer! Jetzt bedarf es da viel mehr Überzeugungsarbeit
Auch wenn es ein holpriger Start ist, ich glaube an die Marke, die Personen und den Markt!
Weiter so und jede Wette auch beim Motorsport wird es noch manche Überraschung geben. Sagte nicht einer der Vorredner West würde Defizite der MZ wettmachen, ist es aber nicht auch klasse solch einen Fahrer zu MZ zu holen. Auch dasist eine anzurechnende Managementleistung.
Weiter so, und den Neidern und Spöttern keine Aufmerksamkeit schenken, nicht alles war gut, aber aller Anfang ist schwer.
Ich freue mich auf eine MZ und kann hoffentlich im kommenden Frühjahr damit fahren!
Kommentar: 125 – 31. Juli 2010 @ 21:34
Hallo @ all,
was ist denn aus dem Emmenrausch geworden? Findet vielleicht in diesem Herbst noch mal ein Event auf dem Werksgelände statt????
Kommentar: TinoS. – 30. August 2010 @ 13:26
Gibt es nun mittlerweile Neuigkeiten vom Hybridroller EMMELY ?
Sollte der nicht dieses Jahr in Serie gehen? Ich habe zumindest nichts mehr gehört…
Kommentar: hansi56 – 04. September 2010 @ 19:33
Die 125er Serie war super. Das ideale Motorrad für Jugendliche, flott, sparsam, wendig. Mein Sohn und seine Freunde fahren eine Gebrauchte in Niedersachsen und bereuen es nicht. Ein wenig mehr Zubehör für die individuelle Anpassung wäre gut gewesen. Ich bedaure, dass keine 125er MZ mehr gebaut wird. Vielleicht würde MZ künftig als verlängerte Werkbank eines KFZ-Herstellers wieder auf die Beine kommen. Die Löhne an der tschechischen Grenze sind ja nun nicht überzogen und somit günstig für Firmen, die “made in Germany” bevorzugen.
Kommentar: Stotterfritz – 18. September 2010 @ 11:40
Habe gelesen,daß MZ sich einen Stand bei “Rund um Zschopau” gönnt im Fahrerlager.Gibt es nun schon Enduros zu kaufen von MZ ???
Kommentar: HerrmanK. – 19. September 2010 @ 08:32
Glück Auf Leute!
Ich als nicht grade ein kommentar hinterlasser und großer schreiber, habe mir bei soviel schwachsinn
über unsere MZ und ich sage bewusst unsere, gedacht das ich mal manchen leuten klar machen muss was uns und auch dem westen eigentlich MZ
bedeutet. Warum westen?! Ja wie ich gelesen habe wird hier wieder ost und west getrent, so ein blödsinn. Made in Germany steht auf der MZ! Ich komme aus Zschopau und bin mit MZ aufgewachsen. Bin mit elf jahren von tschechien nach Zschopau gezogen. Bis dahin habe ich nur japanische Motorräder gekannt. Bis ich MZ und ihre geschichte kennengelrnt habe. Es ist bewundernswert was so eine kleine statdt im Erzgebirge die wenige kennen auf die beine gestellt hat.
Zschopau hat grademal um die 12 000 einwohner fast ein dorf… Wenn mann überlegt das DKW – MZ der größter Motorradhärsteller auf der welt war und sogar Audi mit hochgabracht hat dann hut ab! MZ war immer ein ehrliches Motorad, stabil robust und für viele bezahlbar. Es war kein schmuckstück aber perfekter begleiter für jung und alt. Ich habe viele schöne momente erlebt vom Schwarzfahren bis Krankenhaus:) für Zschopau geht mit MZ die welt unter und keiner kann es glauben. Ich habe mal gelesen (Spiegel) das die arbeiter vom MZ Werk sich sogar ihren lohn freiwillig gekürrzt haben lassen damit MZ Lebt. Wo sieht man sowas noch heut zu tage.. MZ war ein Großer Hersteller mit einer seeehr langen geschichte die praktisch Motorräder erfunden hat und alle sehen zu wie sie stirbt. Eine Deutsche geschichte, eure Geschichte!
Mehrmals im jahr lassen wir MZ aufleben mehreren veranstelltungen unter anderem auch die Deutschen Enduro Meisterschaften wo jades Jahr die letzte Etape im Zschopau statt findet. (Rund um Zschopau) und ein echter Motorradkenner weisst auch warum die letzte etape im Zschopau statt findet. Man sollte auch für die Tradition leben, egal ob ost oder west.
Und ich glaube nicht daran, dass MZ sterben wird, auch wenn die Tore zu sind
die alte Emma wirst du immer irgondwo auf der welt begegnenn;-)
—————————————————–MZ LEBT!!!!!
Kommentar: Plavajka – 25. Oktober 2010 @ 04:24
http://www.torpedo-emscher.de/wr/union/rakete/mz_sixdays.htm
Kommentar: Plavajka – 26. Oktober 2010 @ 05:00
Hi Plavajka
fahr doch mal hoch, nach Hohndorf – die Tore sind nicht zu ! ! !
(oder hier: mz-motorrad.de)
Kommentar: Ronny – 02. November 2010 @ 20:03
Und wieder mal haben sich die Vorhersagen vom herrn schmidt nicht bewahrheitet.
1. spätestens im September ist der Ofen zu – wenn die zweite Rate fällig ist.
Jetzt haben wir November ……
2.Die Kaspertruppe kann nicht mal ein Fahrwerk abstimmen .
26 Punkte in der Weltmeisterschaft spricht aber dagegen.
3. die Saison wird der Wimmer nicht bis zum Ende fahren.
Sowas, er ist bis zum Ende gefahren und sofort 2 Startplätze für 2011 bekommen. Und der Max Neukirchner wird auch auf der ” Landwirtschaftsmaschine” fahren.
Kommentar: juan – 06. November 2010 @ 17:52
Die wassergekühlte 125 Baureihe war ideal für die Jugend. MZ sollte diese Reihe etwas aufpolieren und sie wieder in den Markt bringen. Oder gibt es da rechtliche Ansprüche seitens der ehemaligen fernöstlichen Besitzer von MZ? Dass sich MZ für den Elektroroller stark macht, finde ich gut. Allerdings sollte es ein normal großer Cityroller sein mit einer dicken leicht wechselbaren Batterie, einem starken Elektromotor und einem Schnell-Lagegerät. Der Roller sollte z.B. die Größe einer Vespa haben und bequem sein. Ich denke, diese Roller werden für den schnellen Einkauf in der Stadt noch groß in Mode kommen. Vor allen Dingen denken ja einige Städte jetzt neben den Umweltzonen auch über ein teures Eintrittsticket in die Städte für Autos nach. London ist dafür Vorbild. Dann wird der Elektroroller noch interessanter. Italjet hat die Produktion des schönen Millennium 125 an ein Werk in Indien verkauft. Ich denke, das Fahrwerk dieses Rollers wäre gut für einen Elektroroller. MZ könnte diese Fahrwerke in Indien kaufen, in Deutschland E-Antrieb und Batterie einbauen und unter eigenem Namen in Deutschland als Cityroller verkaufen. Ein Versuch wäre es wert. Der Entwicklungsaufwand würde sich in Grenzen halten und der Roller wäre schnell auf dem Markt. Das Chassis existiert schließlich schon seit 10 Jahren mit deutscher TÜV-Zulassung und die Produktion des Fahrwerks in Indien wäre auch sicherlich billiger als in Deutschland.
Kommentar: Stotterfritz – 08. November 2010 @ 11:43
Gibt es seitens MZ eigentlich schon eine Freigabeliste für den neuen E10 Sprit? Welche Modelle dürfen diesen Sprit problemlos tanken und welche nicht? Ab 2011 wird diese Sorte bundesweit eingeführt und sie wird das Super Benzin verdrängen.
Kommentar: Stotterfritz – 22. November 2010 @ 09:26
Wie man im Radio hören konnte,hat MZ jetzt erneut einen Bürgschaftsantrag beim Land Sachsen gestellt,da man über eine Hausbank verfügt.
.
Meine Frage ist aber,ob dieser Kredit für den Import der angebotenen China-Roller gedacht ist.Weil auch zu lesen war,daß jetzt 125er sowie 250er Motorräder in Planung bzw.bereits Entwicklung sich befinden.Es wäre sehr schön,endlich wieder eine echte “Sächsin” unter den Hintern zu haben
Kommentar: hansi56 – 16. Januar 2011 @ 07:21
Ich persönlich begrüße den Mut,Beharrlichkeit sowie Optimismus seitens MZ total und wünsche den Mannen in Hohndorf alles Gute und drücke Euch die Daumen!!!
!!!!!!
Macht weiter so,gerade die Idee,das Konzept sowie die Entwicklung der 125er Enduro ist einfach total richtig,weil MZ seit jeher sich einen Namen im Geländesport gemacht hat!!! Außerdem sieht sie total Klasse aus,einfach herrlich,dieser kleine Geländefloh.Ich bin sicher,wenn dieses Modell in Serie kommt,wird es der Durchbruch für MZ werden,wieder Fuß zu fassen auf dem Markt,und ein MZ 125er Cup a la Rund um Zschopau wäre genau das,was Zschopau endlich wieder zum alten Ruhm und Glanz führen würde.
Wenn dann die 125er auch preislich attraktiv wird,sagen wir 3000-4000 €, dann wird MZ auch eine Kampfansage im heiß umkämpften 125er Markt sein.
Also Jungs in Hohndorf : Weiter so,wir glauben an Euch
Kommentar: SF-Steffen – 16. Januar 2011 @ 07:37
wißt er denn nicht, das MZ 2010 groß in die Produktion von E-Bikes eingestiegen ist mit dem eSpire von 3 Element, Konzept fraglich bisher 35 Stück verkauft Tendenz fallend, da 3 Element nichts neues bringt, den privaten Geldgebern von cleanmobile das Geld ausgeht und es müssen erst 80 Bikes gebaut werden, damit die alten Teile die 2009/2010 angeschafft wurden aufgebraucht werden. Außerdem ist das Bike viel zu teuer circa 7000€ .
PG Bikes soll in Zukunft auch fertigen lassen sehr gutes Konzept im Gegensatz zu 3 Element.
Kommentar: Espire – 31. Januar 2011 @ 13:30
Nachtrag: Herr Wimmer ist natürlich bei 3 element Gesellschafter.
Kommentar: Espire – 31. Januar 2011 @ 14:03
Herr Wimmer ist eben vielseitig und ein richtiger und tüchtiger Geschäftsmann.
Mehrere Schienen fahren,das ist das Zukunftkonzept der Motorenwerke Zschopau.Und wieder ein Beweis,daß die Gesellschafter und Geschäftsführer von MZ auf den richtigen Wege sind und es ist doch ganz logisch,daß es nur noch ein Frage der Zeit ist,daß MZ ganz groß durchstarten wird,denn der Boom an Elektrofahrzeugen ist ungebremst,und auch die Hybriden von MZ sind nur konsequenterweise die richtigen Schritte in eine glorreiche Zukunft.
Kommentar: FighterXtrem – 02. Februar 2011 @ 12:54
Stimmt es,das Honda mit MZ eine Cooperation plant bezüglich Serien-Fertigung einer 600er Straßenmaschiene im Stil der Moto2 MZ Rennmaschiene mit Gitterrohr-Rahmen?
Das wäre dann voll der Bringer,denn eine 600er MZ wäre voll der Hammer,also made in Germany,das gibt es bisher nicht.Da werden sich die Japaner wie CBR,GSXR oder R6 warm anziehen müssen,denn Fahrwerke von MZ sind schon immer die besten gewesen,siehe das der 1000 S.
Bin mal gespannt.
Kommentar: Breaker76 – 02. Februar 2011 @ 14:08
War heute zur Leipziger Motorradmesse.Es war gar kein Messe-Stand bzw. Auftritt von MZ zugegen.Denke es werden jetzt im großen Stil Roller,Fahrräder und 125er Enduro´s gefertigt? Hatte wirklich mit MZ dort gerechnet,grade als Besucher-Magnet Nr.1 in den alten Bundesländern.Man hätte doch auch die Moto2-Maschine mal zeigen können,grad wo jetzt ein Deutscher in der Saison 2011 fahren wird.Aber nichts dergleichen,bin schon ganz schön enttäuscht…..
Kommentar: ts250 – 04. Februar 2011 @ 18:01
Mir geht es wie ts250 , bin enttäuscht, hätte die moto2 MZ auch mal gern aus der Nähe gesehen. zumal der Max Neukirchner ja auf der Messe war !?
Kommentar: Moritz Müller – 09. Februar 2011 @ 19:17
Unglaublich….!!!!!
und für mich eigentlich schon eine Frechheit, da findet in Leipzig(Sachsen)
eine der großen Motorradmessen statt und wo ist die Präzens von MZ?
Da wird auf eine Entscheidung über eine Millionen-Bürgschaft des Landes
Sachsen gehofft und dann hält man es nichtmal für nötig sich vor Ort zu präsentieren? Oder hatte man sich bewusst mit seinen innovativen Rollermodellen fern gehalten….weil doch kritisches Fachpublikum zu erwarten war.
War ja im Januar auf der Sachsenkrad-Messe schon ein “gelungender” Auftritt, wo rechts und links neben dem Messestand D10, die neuen Sportenduros von BMWs und Triumphs aufgebaut wurden…..dazwischen das MZ-Logo….auf China-Rollern der billigsten Art.
Was ich nicht verstehe, wieso zeigt man nicht wenigstens den 125iger Enduro-Prototyp? oder zeigt die Moto2 Maschine von 2010….
Egal was…..wenigstens einen Projektansatz…der etwas Zukunftsspotenzial
aufblitzen lässt. Das kann doch nicht so schwer sein…..selbst die “Simson-Jungs” sind in der Lage….ein “eigenes E-Schwalbe-Projekt “….anzudenken.
Und bei den W&Ws ? Kümmert man sich um sowas….
Link:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/BILDTEXTE/3756217.php
Die Aktivitäten sehen wohl so aus, das man als Auftragsfertiger für
Firmen wie PG-Bikes und 3element fungiert…..welche wiederum
das Kernstück der E-Bikes-die Antriebseinheit+Akku- wohl von Cleanmobile
verwendet. Ist ja auch nicht weiter verwerflich….wenns am Ende richtig Münzen
in die Kasse spült…….allerdings ist das zu bezweifeln, denn man geht von
ein paar tausend zu fertigen Einheiten aus…..die von den kleinen Startups-Firmen als Aufträge eingehen. Evtl. fertigt man noch den Rahmen des eSpire
selbst(in Lizenz?) und der Rest sind Montagearbeiten. Wenn ich richtig informiert bin. Da kann man nur hoffen das sich das alles rechnet…..im E-Bike
Markt ist viel Dynamik drin. Kommt nix neues, ist man weg vom Fenster.
Daneben….Moto2….von nun an mit 2 Maschinen in der WM! und !Team in der
spanischen Supersport- Meisterschaft. Das sehe ich eigentlich auch kritisch
weil wohl MZ sämtliche Racing Einsätze jetzt neu in Zusammenarbeit mit dem Superbike Team Pro-Ride durchführt…..die halten zwar sehr gutes Einsatzequiment vor, hatten wohl in 2010 aber auch schon einige Probleme.
Man muss bedenken, MZ stellt das Chassis und Fahrwerk, Pro-Ride übernimmt den Race-Einsatz, Motoren+ECU von Honda. Da kann man nur
hoffen das der neue Stahlrohrrahmen/Chassis und die neue Schwinge auf
anhieb passen…..sonst werden aber richtig Entwicklungskapazitäten fällig.
Und dann wirds richtig,richtig teuer…..hoffen wir das beste für MZ.
Die Enduroaktivitäten dagegen sehe ich sehr sehr förderlich, hoffentlich kann das eine W sich da seine Mittel für die Weiterentwicklung erkämpfen. Das ist die Zukunft von MZ! Noch kann man den hauseigenen 125er 4T Motor mit denke ich geringen Mittel (Einspritzung mit Mapping) weiterentwickeln…ggf bis in die -250ccm Klasse hinein.
Damit könnte ein vernüftiges Paket geschnürt werden im Fun-Enduro Bereich.
Zu einem soliden Basispaket, dann optional ein voll kompatibles Race/Technikpaket für den Sporteinsatz dazu.
Aber die Messen sind für Modelljahr 2011 eh gesunken, da kommt
nix mehr was ansatzweise einer MZ würdig ist und wenn die ersten E-Roller
Fahrer spitzkriegen das sie eigentlich “nur” eine Blink,Blink-China Kopie erworben haben und die wenigen Händler mit Garantieansprüchen nerven,
wird vielleicht auch den beiden W&W klar……das der Name MZ sich eigentlich
immer über (M)otorrad&(Z)uverlässig definierte.
Trotz all der Kritik und ich hoffe wirklich das die MZtler noch den richtigen
Weg in die Zukunft finden…..
Kommentar: jimmy133 – 10. Februar 2011 @ 17:27
@motorrad-online-blog Redaktion!
darf man mal erfahren, weshalb mein Kommentar vom 10.2.2011/ 17.00 hier
aus dem öffentlichen Blog wieder entfernt wurde? Ich gehe davon aus das
es einen Grund dafür gibt, ansonsten sehe ich es als Zensur einer öffentlichen Meinung.
Kommentar: jimmy133 – 14. Februar 2011 @ 12:51
Ich muss schon sagen ich bin hier richtig zu frieden mit den blog ^^ macht weiter so euer daywalker
Kommentar: daywalker – 12. September 2011 @ 14:26
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Trackback: triouvzsitz – 29. Oktober 2011 @ 00:40
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